Das flüssige Gold Europas! Olivenöl im Test: TRYFOOD!

Genuss Salon 13.12.2013 keine Kommentare
Heute mache ich mal wieder einen Test. Einen Versuch. So schön passend zum Thema des Berliner Unternehmens http://www.tryfoods.de
Vor einigen Wochen besuche ich diese Seite zum ersten Mal im Internet und sofort begeistern mich die Fotos und die Texte. Zitat:

„TRY FOODS hat sich zur Aufgabe gesetzt, Menschen zum Ausprobieren anzuregen und Teil einer Kultur zu sein, die mehr Wert auf gutes und fair gehandeltes Essen legt. Unsere Vision ist, dass mit Hilfe der TRY FOODS Produkte mehr Menschen mehr hochwertige Lebensmittel bewusst genießen.“

Angeboten werden Kaffee, Salz, Pfeffer und Olivenöl in verschiedenen Qualitäten. Der Shop ist gut strukturiert und die Informationen sind kurz und knackig. 

Olivenöl ist seit vielen Jahren auch eines meiner Topthemen. Das Olivenöl der Insel Kreta verkaufe ich schon sehr lange. Dort besuche ich die Olivenbauern und habe bei der Ernte schon mitgeholfen. Für mich spielt es eine Rolle, die Hersteller zu kennen und wenn möglich vor Ort einen Blick auf Wiesen, Weiden und in Ställe zu werfen.

Heute werfe ich nun erstmal einen Blick auf das Paket das mir Jörn Gutowski, der Gründer von TRY FOOD sendete. 

Die Box ist stabil und macht einen exklusiven Eindruck. Hier haben die Entwickler nicht nur nachgedacht, sondern es steckt viel Liebe zum Detail in der Verpackung. Gefällt mir sehr! 

Die fünf Flaschen stehen artig in freundschaftlichem Verbund.

So bietet sich das Olivenöl hübsch an. Hier geht es um ein reines und unverändertes Kulturprodukt. Wenn die Öle wirklich nativ also jungfräulich sind, dann werde ich das gleich auf der Zunge schmecken.

Ich bin gespannt! Das kleine Büchlein ist mit seinen 60 Seiten eine lesenswerte Broschüre, die sehr interessante Aspekte rund um das Thema OLIVENÖL schildert. 

Nun schreite ich zur Tat! Fünf Mal werde ich nun riechen, schmecken und in mich hineinhören bzw. schmecken. Ich habe die Produkte so aufgereiht wie es auf Seite 37 „Olivenöle im Set“ empfohlen wird.   

Katalonien – Kreta – Sizilien – Alentejo – Apulien
Von mild zu intensiv. Erst einmal rieche ich an den Fläschchen, dann gebe ich einige Tropfen in die kleinen Porzellanlöffel und rieche noch mal. Es ist schon sehr erstaunlich wie intensiv diese Öle riechen. 
Der Geschmack von allen Fünfen ist sehr unterschiedlich. Doch der Reihe nach:
Das Katalonische ist sehr sehr mild. Für einen leichten Salat mit feinen Zutaten wie Garnelen oder jungem Gemüse. Als Gruß aus der Küche mit einem nicht zu groben Landbrot und mildem Schinken kann ich es mir sehr gut vorstellen. 
Das Kretische leuchtet schön grünlich und so legt es sich auch an meinen Gaumen. Ich schmecke die Frucht und rieche etwas Gras. Ein Olivenöl für viele Gelegenheiten. Es passt in die deutsche und europäische Küche. 
Jetzt im Winter werde ich es in einen Eintopf mit Linsen, Möhren und Sellerie geben – Natur pur. Vielleicht auch mit einem Stück Fleisch, das muss aber nicht.
Das Sizilianische hat ebenfalls eine schöne grüne Farbe. Der Duft ist jedoch intensiver und der Geschmack sehr fruchtig. Mit Äpfeln stelle ich es mir wunderbar vor und dazu einen Teller mit aufgeschnittenem dünnen Lammrücken und einem dickem Klecks Kartoffelstampf – ein Fest für alle Sinne!
Das Portugisische aus Alentejo am südlichen Zipfel gelegen ist kräftig. Ich rieche und schmecke Kräuter und eine leicht bittere Note. Dieses Öl ist nicht für jede Zunge gedacht. Und auch in der Küche gilt es Obacht zu halten. Die Stärke ist für entsprechend kräftige Speisen richtig. Oder als I-Tüpfelchen mit einer Teelöffeldosis auf einem kräftigem Fisch. Winterlich denke ich an Skrei mit gedünstetem Wirsing und dazu eine dicke Scheibe Holzofenbrot mit einem Spritzer von diesem Öl. Guter Genuss für einen kreativen Winter!
Das Apulische vom Stiefel Italiens! Dazu sagt Thomas Fuhlrott von zait: „Zum ersten Mal bieten wir dieses beeindruckende Öl in Bio-Qualität an.“ 
Beeindruckend, dass finden meine Zunge und ich auch. Der Abgang dieses Olivenöl aus der Sorte Coratina ist wirklich ganz besonders pikant. Ein Olivenöl das gelb schimmert und in mir den Wunsch nach kräftigen Speisen sowie Rotwein weckt. In einer dicken Sauce mit Salsiccia (italienische würzige Wurst) zu bissfesten Maccaroni und einem Hauch Peccorino. Das esse ich jetzt sofort! Gedanklich jedenfalls.
Mein Fazit ist eindeutig: diese fünf Olivenöle haben einen Platz in meinem Herzen erlangt. Es ist wunderbar sie testen zu dürfen! Jedes für sich ist sehr eigen und das ist gut so! 
Aus meiner Erfahrung der vergangen zwanzig Jahre wird das Katalonische Olivenöl aus der Region um Barcelona viele Freunde haben. Seine Leichtigkeit passt in jede Küche. 
Das Kretische mit seiner Fruchtnote wird es ebenfalls leicht haben Liebhaber zu finden. Es schmeichelt und ist auch für die „JedenTagKüche“ gut einsetzbar.
Das Olivenöl aus Sizilien ist etwas anspruchsvoller, doch in der modernen Küche macht es sich perfekt zu Nudelgerichten und allen europäischen Freunden.
Portugal und Italien also hier Alentejo und Apulien sind die Olivenöle, die meine Zunge am Anspruchsvollsten fand. Große Düfte und sehr schöne Abgänge. Die Bitternoten sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, doch in der meiner Küche sind diese Beiden herzlich willkommen.
Da ich jetzt wirklich auf den Geschmack gekommen bin, gehe ich direkt in die Küche und experimentiere weiter.
Guten Genuss mit einem Olivenöl für Ihren Geschmack wünscht,

                Katrine Lihn – Die GenussTrainerin ®

Noch auf ein Wort:
Hier gibt es alle Produkte noch einmal zum Anschauen und Bestellen:
http://www.tryfoods.de/produkte

Das flüssige Gold Europas! Olivenöl im Test: TRYFOOD!

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