Ist das Kunst oder kann das weg?

Genuss Salon 28.11.2012 1 Kommentar

Die Kunst liegt im Auge des Betrachters oder wie lautet das Zitat von
Shakespeare? Beauty is in the eye of the beholder…

also wird die Kunst zur Kunst, wenn sie betrachtet wird? 

Nicht ALLES was wir betrachten wird zur Kunst, sage ich. Ebenso wird auch nicht ALLES was wir uns in den Mund stecken „Genuss“, ja okay, ein bisschen weit hergeholt…vielleicht. 

Ich erzähl Euch mal was: also in Potsdam da gibt es ein großartiges Lichthaus www.lichthaus-ammon.de und die Geschwister Andrea Buttenberg und Falko Folz leiten dieses Traditionshaus. UND, da in diesem Jahr „das Friedrich Jahr“ gefeiert wird, haben sich die Kenner der Leuchten einen Kunstwettbewerb ausgedacht.

Friedrich zu Ehren… eine Leuchte, die im Zusammenhang mit Potsdam und dem König steht, dem Alten Fritz.

10 bekannte Potsdamer Persönlichkeiten darunter Sportler, Künstler, Historiker.. wurden ausgewählt eine Leuchte zu gestalten. 

Ja, ich kam – wie die Jungfrau zum Kind – zu der Leuchte! 

Weder bin ich eine PotsdamerIn noch berühmt… aber im Gespräch über dieses Projekt war meine Begeisterung wohl so groß, dass Andrea Buttenberg mich schmunzelnd anschaute und meinte: Du bist eine GenussKünstlerin und könntest doch eine Küchenleuchte gestalten!

Schnell wurde mir klar, allein schaffe ich das nicht. Denn, ich wollte einen Friedrich, Kartoffeln und einen Langen Kerl…

Wie gut, dass ich kreative Freunde habe: Ellen Stang konnte ich mit kleinen Überredungskünsten begeistern mir ein paar Stunden zu schenken..ups, ja, sie ein Bisschen zum gemeinsamen Glück zwingen.

Und zwei Wochenenden bastelten und malten wir wie die Kinder, mit der Ernsthaftigkeit der Preußen.

Dann kam der Tag als ich die Leuchte in die Hände von Andrea Buttenberg gab.

Sechs Wochen durften die Interessierten, die Kunden des Lichthauses, meine Potsdamer Freunde und meine Kunden die Leuchten bestaunen und abstimmen – geheim versteht sich. Es ging ja schließlich um den König der Leuchten!

Über hundert Stimmzettel landeten in der Abstimmbox und am 23. November wurde ausgezählt… unabhängig von der Stimmenzahl wurden die Leuchten zuerst versteigert.

60 Gäste kamen und freuten sich an den Kreationen, genossen dabei ein Tässchen Kartoffelsuppe und knusprige KartoffelEcken…

… und dann um 21:00 Uhr wurde die Gewinnerleuchte präsentiert….

… TYPISCH FRITZ… die Küchenleuchte!

Mit preussischem Dank nahm ich diese Ehre stellvertretend für Ellen und mich entgegen. Der lange Kerl ist die wundervolle Arbeit von Helmut Stang – Ellens Vater – auch dafür an dieser Stelle noch mal VIELEN DANK!!

Das Kunstprojekt war eine tolle Bereicherung!

Der Erlös der Versteigerung geht an das Oberlinhaus in Babelsberg zu Gunsten des TaubblindenProjekts …. www.oberlinhaus.de

Es war mir eine Ehre: Danke, dass ich dabei sein durfte!!

Ist das Kunst oder kann das weg?

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