Die Schöne und das Biest mit Zauberbroten hinter der 11. Tür

Genuss Salon 11.12.2013 keine Kommentare

La Belle et la Bête heißt der Originalfilm und wer kennt nicht The Beauty and the Beast von Walt-Disney das 1991 die Herzen kleiner und großer Schwärmer eroberte. Ich lieb vor allem die sprechenden Madame Pottine, diese herzerwärmende Teekanne. Wundervoll die Szenen in der Küche. Dieser Film ist für mich ein Muss in der Advents- und Weihnachtszeit.

Zum Märchenthema gibt es deshalb heute hinter Türchen Nr. 11? Genau! 
Die Zauberbrote.

Simpel und doch zu herrlich anzusehen. Im Geschmack heiss, buttrig und mit viel Spielraum für die märchenhafte Fantasie.

Denn was in die Brote kommt, entscheidet jeder selbst oder wem diese beiden Variationen gefallen, backt ’s einfach nach. Einmal mit und einmal ohne Äpfel. 
Toll auch mit Käsescheiben oder gekochtem Schinken!

Ein Muffinblech mit mittelgroßen Öffnungen ist von Vorteil. Einzelne Silikonförmchen eignen sich nicht, sie sind zu instabil. Zum Ausprobieren habe ich zwei Größen verwendet. 

„Normales“ Muffinblech
Ein größeres Herzblech
Wichtig ist, die einzelnen Ausbuchtungen (Formen) richtig gut mit Butter einzufetten, damit die Brote sich anschmiegen können und nach dem Backen nicht ankleben.
Als vegetarischen Extragenuss habe ich Apfelscheiben in Butter und Zimtöl leicht angebraten und auskühlen lassen.
Einen ganzen Apfel halbieren und große Scheiben schneiden
Die Toastbrotscheiben anders als meine gefüllten Köstlichkeiten nicht entrinden, sondern nur ein wenig mit dem Nudelholz plattieren. In die Muffinmulden drücke ich jeweils eine Scheibe und in die größeren Herzen lege ich zwei.
Vorsichtig lege ich die Zutaten in die Brote
Die Brotscheiben bekommen etwas Butter auf die Ecken und dann fülle ich diese mit jeweils zwei Blättern Romanasalat sowie zwei Scheiben von rohen Pilzen. Salze und pfeffere dieses Ensemble aus der Mühle und gebe die Äpfel dazu. Jetzt kommt die wackelige Zauberarbeit: ich schlage ein Ei nach dem anderen in eine Schale. Mit einem Esslöffel fische ich nun das Eigelb mit etwas Eiweiß und lege es auf bzw. leicht andrückend in die Brote.
Sisiphysarbeit, die sich lohnt
Den Ofen habe ich auf 200 Grad Umluft vorgeheizt. Umluft ist nicht meine beliebteste Heizart, doch bei zwei Blechen macht das schon Sinn. Ein Dampfgarer wäre ideal, ja wäre!
20 Minuten brauchen die Eier bis zu stocken anfangen
Diese wunderbaren kleinen heißen Dinger verzaubern mich total. Heiss avancieren zu einer meiner neuen Winterleidenschaften!
 Nicht nur geschmacklich topp auch optisch
Als Mittagessen mit Salaten; Nüssen und trockenen Früchten eine köstliche Bereicherung. Die macht satt, ist auch noch gesund und schmeckt mir sooooo!
Rote Beete, Weintrauben, Möhren mit Cranberries
Hach! Der Winter hat kulinarisch doch eine Menge zu bieten. Experimentieren lohnt sich, macht Spaß und schmeckt! Na, meistens jedenfalls.
Und wer backt die nächsten zauberhaften Genüsse? Ich bin gespannt.
Verwunschenen zauberhaften und märchengleichen Mittwoch!

              Katrine Lihn – die GenussTrainerin ®

  

Die Schöne und das Biest mit Zauberbroten hinter der 11. Tür

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