Heimatküche eine Frage der Identität?

Genuss Salon 18.11.2013 4 Kommentare

Gekochte Kartoffeln, gestampft, mit Ei, Mehl und Muskat zu Knödeln geformt. Ja! Das mag ich. Sehr sogar. Allerdings gehören diese dicken Dinger nicht zu meinem Kindheitsessen. Dennoch!

Spazieren, am Waldesrand, über Wiesen und Hügel. Ja, das gehört zu meinem Leben. Wenn es geht, wenn es meine Zeit erlaubt, dann gehe ich. Zu Fuß! Das ist eine Erinnerung aus meiner Kindheit, aus meiner Jugend. Damals mit dem Hund. Dem Rauhaardackel namens Schnippchen. Meine Liebe zu diesen kleinen charakterstarken Hunden ist geblieben. Genauso wie die zu den kleinen Wanderungen. 

Auch wenn ich schon seit mehr als 30 Jahren eine Städterin bin, ist auch die Liebe zur Natur mir geblieben. Die Nähe zu den Tieren. Egal, ob Hühner, Kühe, Schafe, Pferde. Die Liebe zu den Dingen des Lebens. Den Guten, versteht sich von selbst.

Mein Gefühl von Heimat empfinde ich auf allen Wochenmärkten. Dort wo ich mit den Anbietern sprechen kann, denen die das Gemüse selber ziehen und die eigene Tiere halten. Dort entstehen meine Ideen für Heimatküche und Genuss mit den Produkten aus der Umgebung.

Heute gibt es einen Topf voller Gemüse. Wie so oft. Nicht, dass ich kein Fleisch mag, ganz im Gegenteil. Ich mag den Geruch von gebratenem Steak genauso wie den Duft des im Wasser paddelnden Huhns.

Der Genuss ist ein Teil von mir. Mein Gefühl von Heimat liegt in der friedlichen Idee der Kindheit. Unschuldig und mit offenen Augen durch die Welt laufend.
Früher fragte ich meiner Mutter in der Küche und bei unseren Restaurantbesuchen: „Mami, was mag ich?“ Urvertrauen, das ist für mich ein Teil Heimat. Mein Urgefühl steckt in mir und nicht an einem Platz, einem Ort oder dort wo vielleicht Wurzeln sind.

In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Abend,

                       Katrine Lihn – die GenussTrainerin ®

ach und hier noch Links dazu:


Heimatküche eine Frage der Identität?

4 thoughts on “Heimatküche eine Frage der Identität?

  • 19. November 2013 at 6:01
    Permalink

    Liebe Grüße von Teckel-Freundin zu Teckel-Freundin. Unsere kleine KT ist schon 11 Jahre alt, aber sehr wißbegierig, lernfähig und eigenwillig. Genau das macht diese Rasse so stark. Wenn sie das Köpfchen schieflegt, ist es um uns geschehen.
    Deine Wanderung hat mir einige schöne Wiedersehen beschert. Allerdings war ich hauptsächlich im Winter bei Eis und Schnee dort.
    L.G. nika

    Reply
  • 20. November 2013 at 10:20
    Permalink

    Liebe Teckel-Freundin, das liest sich ja zauberhaft! Ich danke Dir für Deine Zeilen und Eis und Schnee sind ja nicht so schlimm 😉
    Gute Zeit und streichel mit das Rauhaarfrölein!
    LG Katrine

    Reply
  • 21. November 2013 at 7:49
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    Die Gerichte der Heimat sind für immer im Herzen – sehr schöner Post.

    Bunte Grüße

    Reply

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