Kalt gerührt und heiß genossen

Genuss Salon 05.09.2013 keine Kommentare

Alte Tomatensorten sind mir eine große Lust und Freude! Nun fand ich diese tollen roten Geschmäcker auf dem Markt. Ich war in der Kaiserstadt  Bad Ischl.
Und ich staunte! Tomaten in Hülle und Fülle. Urgemüse, gelbe und lilabraune Möhren. Die Standbetreiber freuten sich über meine Ideen und die Frage:
„Darf ich bitte ein Foto von Ihrem schönen Gemüse machen?“ Amüsiert und scheinbar stolz waren sie, die Herrschaften. Ja geh, des is schäh!

Heute gibt es die Idee der Suppe, die ich in St. Gilgen für die Gäste zubereitete nun hier für Euch. Ein Speise, die nicht gekocht wird. Ist aber auch keine Gazpacho. Der Weg zur kalten Schale ist jedoch sehr ähnlich. Wichtig ist, dass die Tomaten gutes Aroma haben. Sonst wird es kein Genuss, sondern Plörre.

Ich habe die Tomaten mit heißem Wasser überbrüht und eine Weile im Wasser baden lassen. Dann kann ich anschließend dieses Tomatenwasser gleich mit verwenden. Ach wie klug… 

Prachtvoll ist die große Schale gefüllt. Gehackte Tomatenstückchen und frische glatte Petersilie zieren die frische Speise.

Für 10 Personen habe ich 2 Kilogramm Tomaten gehäutet. Das Tomatenwasser aufgehoben und damit die Suppe später ein bisschen flüssiger gemacht. Eine Knoblauchzehe und ein kleines Bund glatte Petersilie gehackt. Vier Scheiben Weißbrot entrindet und ebenfalls gehackt, das geht mit einem Blitzhacker prima, sonst einfach mit dem Messer zerkleinern.

Alle Zutaten (bis auf die Petersilie) habe ich in einer großen Schüssel mit zwei Esslöffeln Olivenöl, zwei Teelöffeln Kräutersalz, einem Teelöffel Zitronensalz und frischem Pfeffer püriert. Je nach Konsistenz kommt nun das Tomatenwasser zum Einsatz. Ich habe einen guten Schuss zu meinem Püree gegeben. Wer es ganz „edel“ mag, der gibt die Menge durch die Flotte Lotte http://www.youtube.com/watch?v=8_EqLcsxcyw dann sind keine Kerne mehr in der Speise. Ich finde die Tomaten so gut und püriere daher „nur“. Zum guten Schluss gebe ich gehackte Tomaten und die Petersilie obenauf. 

Nach Gusto könnt Ihr natürlich auch noch Basilikum, Salbei oder andere Kräuter dazu geben. Kleine Mozzarellastückchen machen sich auch gut oder auch Späne vom frisch gehobelten Parmesan.

Ich stelle die Tomatensuppe nicht in den Kühlschrank, da ich das volle Aroma zimmerwarmen am Liebsten mag.

Zum Donnerstage, dem Veggieday eine ruckizucki Mahlzeit und für Freunde und zum Feste ein Kleinigkeit, die sich auch gut in Gläsern reservieren lässt.

Nun bin ich für ein paar Tage in Potsdam zurück und dann geht’s… na was glaubt Ihr? In den Süden? In den Norden? Oder vielleicht einfach in den Harz?

Wie immer freue ich mich über Eure Mitteilungen, Meinungen und lieben Grüße.

Schönen sonnigen Donnerstag mit viel Genuss für Leib und Seele.

Wünscht Euch, 

Katrine
– Eure GenussTrainerin ® 

Kalt gerührt und heiß genossen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert