Kürbis mag ich nicht, aber den Indian Summer Teller

Genuss Salon 25.09.2013 keine Kommentare

Her mit den Farben. Orange, gelb, braun, lila und rot. Die Farben des Indian Summer sind vielfältig. Ab in die Wohnung mit ihnen, schwups in die Küche und ruckzuck auf den Teller.

„Kürbis mag ich nicht“, diesen kleinen Satz hörte ich am Wochenende xfach.
Doch wonach schmeckt er? Der schicke ganz in müllmannorange gekleidete Hokaido, na?  Seltsam, auf diese Frage gab es keine Antwort.

Schmeckt er nach Erde? So wie Rote Beete, die ja auch entweder geliebt oder gehasst wird. Der Kürbis schmeckt nach Kürbis. Ein bisschen modrig mit einer Note Frucht. Mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen ist es mir ehrlich gesagt auch ein bisschen viel.

Mit Walnussöl und Stückchen von Möhren, ja das ist fein auf meiner Zunge. 
Mit Kokosmilch, Limettensaft und einem Schwung „Witwe Bolte“ püriert und dann in einer Schale mit einem Löffel serviert, so mag ich ihn sehr. 

Das schmeckt mir nach Herbst. Da steckt Farbe drin. Das ist er, der Indian Summer Teller. Üppiger geht es noch mit gebratenen Stückchen Schinken, so ganz knusprig und knackig. Ein Brot mit Ingwerbutter dazu.   

Den Kürbis waschen, zerteilen, die Kerne rausnehmen und dann ALLES in einen großen Topf geben. Mit Walnussöl, der Grüner Pfefferöl anbraten und dann mit Wasser, aufgießen. Ich gebe immer noch eine Möhre dazu, ein Lorbeerblatt und nach gut 30 Minuten kommt Kokosmilch rein. Wer es gern asiatisch mag, schmeckt die Suppe mit „Witwe Bolte“ sowie Ingweröl ab, dann noch frischen Koriander dazu.

Bunter Herbst sei mein Gast! Und die Kürbissuppe schmeckt. So!

Genussgruß und viel Geschmack im Teller,

                        Katrine
Lihn – die GenussTrainerin ®

Kürbis mag ich nicht, aber den Indian Summer Teller

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