Mein Glück heißt: Achtsamkeit!

Genuss Salon 03.04.2013 1 Kommentar

Der Wert des Essens, die Achtsamkeit der Zubereitung, der Moment der Stille…
diese Achtsamkeit hat sich schon ein minikleinesbisschen in mein Leben geschlichen.

GUT so!

Der Zen-Buddhismus lehrt: „Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich sitze, dann sitze ich. Und wenn ich esse, dann esse ich.“

Ich habe mich in großen Teilen von der multitaskingWelt verabschiedet. Lange glaubte ich, dass es ultimativ wichtig ist, ALLES immer und sofort zu erledigen. Kochen, sprechen, schreiben, organisieren…12Stunden sind nicht genug.

Wie gesagt: glaubte!

Nun geht es mir viel besser. Die eigene Achtsamkeit hat mich ruhiger gemacht und auch aufmerksamer für Andere. Es ist schön einmal zusammen zu sitzen und zu plaudern. Ideen zu spinnen und einfach nichts wirklich Reales zu tun.

Mit der Achtsamkeit kamen auch die guten Ideen zurück. Die Visionen und der gut Schlaf.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit für mein Leben und mein Ummichherum. Es ist so ein neues Gefühl, viel zu tun, obwohl ich augenscheinlich NICHTS tue.

Ich beginne den Morgen mit leichten Atemübungen und begrüße den Tag. Anfänglich kam mir das schon albern vor *hüstel*, doch jetzt ist ein schönes tägliches Ritual. 

Und das Beste ist: 

Meine Achtsamkeit hat sich bisher immer um die Ernährung gedreht, den Genuss für die Menschen um mich herum. Ich war achtsam mit ALLEM, „nur“ nicht mit mir selbst! Nun nehme ich mich und meine Bedürfnisse ernst. Ich sehe, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen und die, die scheinen, oft nicht so sind.

Es ist wundervoll diesen Weg zu gehen – kommt mit!

Mein Glück heißt: Achtsamkeit!

One thought on “Mein Glück heißt: Achtsamkeit!

  • 5. April 2013 at 15:21
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    Ja "Achtsamkeit" ist tatsächlich "der Weg" oder vielleicht besser gesagt: die Art und Weise, durch die man alles, wirklich alles entdecken kann – bis hin dazu, wie wenig wir normaler Weise überhaupt von uns selbst und unserer Umgebung "mitkriegen". (Deswegen ist das übliche "Multitasking" auch so anstrengend und gleichzeitig gar nicht so effektiv, wie der Mythos davon suggeriert.)
    Achtsamkeit üben kann zu weit mehr führen, als gemeinhin bekannt ist, nämlich zu einem schlicht ungewohnten – und nur in diesem Sinn ungewöhnlichen, an sich nämlich völlig natürlichen! – Bewusstseinszustand, der von einem exzellenten Kenner in seinem Büchern "Panoramabewusstheit" genannt wird. Näheres bei Interesse in den hier verlinkten Texten. MbG!

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