Puntagorda, wo Muttererde lebt

Genuss Salon 07.04.2013 keine Kommentare

Die
Fahrt von Tazacorte nach Puntagorda hat mich beim ersten Mal (das war
vor einigen Monaten) echt Nerven gekostet. Aus der eher beschaulichen
Ebene über die „Bergstraße“ nach oben, wie eine Schraube drehen
sich die Kurven in den Berg. Es ist schon eine sehr beachtliche
Leistung, die die Straßenbauingenieure hier leisteten, noch
achtenswerter sind für mich die Radfahrer, die sich hier
hochschrauben und dies ja durchaus freiwillig und bei bester Laune
tun – na dann!
Im
Januar durfte ich hier die Mandelblüte erleben – ein wirklicher
Traum, der mich so sehr beeindruckte! Diese prächtigen Bäume und
tausende, abertausende von kleinen weißen Blüten. Ja, gut, das war
Anfang des Jahres und ich hab`s auch schon erzählt. Ich weiß, aber
es war doch so schön!
Nun
ist es nicht minder fantastisch. Samstag und Sonntag gibt es in
Puntagorda den Bauernmarkt. Es ist wundervoll. Die Menschen bieten
ihre Eigenkreationen an: gezüchtete Gemüse, gezogenes Obst, bunte
handgenähte Taschen, andere basteln und filzen Schuhe, Herzen, nähen
Kissen, malen Bilder und dann gibt es den Zuckerrohrsaft. Ich hätte
mir nie vorstellen könne, dass der soooo köstlich über meine Zunge
schwappt!
Bisher
habe ich nicht herausgefunden, woher die Zuckerrohre stammen. Ein
junger Mann presst diese Stangen und fängt den Saft auf. Er ist
grünlich gelb, schon süß, aber nicht zu sehr. Wahlweise gibt es
den Saft mit Zitronenscheiben oder halbundhalb mit frisch gepresstem
Orangensaft.
Ja und
dann gibt`s für Gemüt und Seele: LANDSCHAFT!
Ein Leben nach meinen Geschmack – Gutes wird geschätzt und die Natur gibt es pur dazu!
Puntagorda, wo Muttererde lebt

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