Tradition und Genuss

Genuss Salon 17.07.2013 keine Kommentare

Der Luftkurort Buntenbock liegt an der B 241 zwischen Osterode und Clausthal-Zellerfeld. Idylle pur! Kleine Wege zum Spazieren gehen, große Runden für Wanderer.

Auf der Internetseite http://www.buntenbock.de.vu finden sich ein paar erste Informationen und einige bunte Bildchen, die den Besucher einstimmen auf diesen winzigen Ort.

Hier können die Besucher von Nah und von Fern zu allen Jahreszeiten ihren Urlaub oder einen Tag verbringen. Im Winter ist die Langlaufloipe genial und im Sommer laden die bunten Wiesen zum Verweilen ein und wem es nicht zu kalt ist, der springt in einen der Seen.

Ich mache mich heute auf um einen kleinen Spaziergang zu machen. Die frische Luft tut gut und nach den Tagen der vielen Arbeit und Müh gebe ich mir heute Nachmittag einfach mal frei.

Die Bilder sind Zeitzeugen, fast wie kleine Fragmente aus einer anderen Zeit.

  

Tradition seit Jahrhunderten: Wurst und Schinken sind im berühmte Begleiter des Harzes. Gute Ideen und frische Produkte werden hier hergestellt. Die Metzger und Bäcker denken nicht darüber, dass das was sie herstellen etwas Besonderes ist – etwas besonders Köstliches sein könnte. Sie gehen ihrem Handwerk nach, wie sie es schon seit hunderten von Jahren tun.

In Buntenbock erfreue ich mich an der „Harzer Speisekammer“. Dieses Lokal öffnet seit Anfang Mai seine Türen für die Gäste und bietet jeden Tag (außer Donnerstag) ein kleines Menü an. Herrliche Idee, die Frische garantiert.

Wer es vegetarisch möchte kommt auch auf den Genuss. Ich bekam eine Schüssel mit überbackener Roter Beete, einen Teller mit knackigem Pfannengemüse und dazu einen wundervollen braunknusprigen heißen Kartoffelgratin.

Mit großem Appetit und Freude im Herzen haben ich alle Schüsseln leer gefuttert und mich am kühlen Wasser aus den Harzerquellen erfreut.

Kein Wunder, dass dieses Haus auch von den Slow Food Mitgliedern besucht und für gut befunden wird.

So kann er sein, ein Mittwoch im Harz. Ich komm sicher wieder und wünsche bis dahin eine gute Zeit.

                                  Katrine
Lihn – die GenussTrainerin ®

ach und ich hab da noch was für Euch:

Harzer Knueste 
das sind Kartoffeln.

Die werden gewaschen, aber nicht geschält.
Dann halbiert und auf ein gefettetes Backblech gelegt,
die Schnittkanten zeigen nach oben.
Diese werden nun mit Salz, Pfeffer und Kümmel bestreut.
Je nach Dicke werden sie 40-50 Minuten bei 225 Grad gebacken.
Dazu servieren die Harzer im Sommer einen Kräuterquark.
Im Winter werden die Schnittflächen der Knueste mit Gänseschmalz 
bestrichen und 15 Minuten bevor sie heiß aus dem Ofen auf
den Tisch kommen legen die Mittelgebirgler dünne Scheiben
Speck auf die Kartoffeln und backen diese knusprig aus.
Harzer Urstoff schmeckt mir dazu!

Tradition und Genuss

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