Wenn die Hühner durch die Küche flattern

Genuss Salon 13.10.2013 keine Kommentare

Was für eine herrliche Vorstellung, oder? Das Leben im Grünen. Auf der Scholle. In der Natur mit den Tieren und allen Gezeiten. Ja?

Nein! Ich habe das in den wilden Achtzigern mal eine Weile ausprobiert. Mit Hühnern, Enten, Gänsen, Ziegen und Bienen. Hm, ohne heisses Wasser mit einem Bollerofen im einzig zu heißenden Zimmer.

Wilde Romantik? Stimmt! Heute freue ich mich jedoch darüber, dass ich die Heizung einfach ein bisschen wärmer machen kann. Einfach so. Na gut, dass einfach so, sehe ich dann auf der Rechnung. Energie leisten wir uns, doch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Doch zurück zu den Hühnern. Auf dem Wochenmarkt am Bassinplatz habe ich eine Hühnerbrust gekauft. Ein Filet! Es war um 10.30 Uhr schon das letzte seiner Art. Die kochenden Potsdamer scheinen gern Hühner zu essen. Das ist mir in den letzten Monaten immer wieder aufgefallen. Und im Winter, eigentlich schon jetzt, ist eine Hühnersuppe ja auch eine gute Medizin.

Mein Hühnchenfilet kommt heute in den Topf. Es ein Experiment:

Ich habe Lust auf Süße und nehme einen Rest Mango und noch eine Banane dazu. Schärfe mag ich auch und nehme Ingwer und später Gewürze. Als Gemüse kommen Möhren und Fenchel in den Topf.

Die Hühnerwürfel brate ich in Ingweröl an und gebe dann Gemüse und Obst dazu. Diese Mischung lasse ich bei geschlossenem Deckel gut 20 Minuten leise schmurgeln. Je nach dem wieviel Flüssigkeit austritt, gebe ich eine Tasse Wasser dazu. Heute war kein Wasser ausgetreten, fein!

Zu dieser fruchtigfleischigen Speise gebe ich noch Ingweröl, WitweBolte, Salz und Pfeffer. Als Beilage koche ich einen Basmatireis, dem ich einen Löffel Butter und einen Schuss Zimtöl gönne!

Zimt öffnet die Herzen und macht das Leben warm und schön!

                     Katrine
Lihn

die
GenussTrainerin ®

Wenn die Hühner durch die Küche flattern

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