Die Schmankerln aus Österreich sind facettenreich

Genuss Salon 26.01.2014 keine Kommentare
Obers, Strudel und Topfenkuchen und Sachertorte

Dass ich eine Österreichfreundin bin und sowohl die Berge, als auch die Täler sehr schätze, ist bekannt. Die Köstlichkeiten der Bauern, der Winzer und der Köche in den verschiedenen Regionen munden mir sehr.

Diese besonderen Schmankerln lassen sich gut kochen. Es ist herrlich zuhause einen Abend mit Freunden und Spezialitäten aus der Wachau, dem Vorarlberg oder Kärnten zu genießen.

Tafelspitz der besonderen Art*
Rochelt als Hingucker und Deko
Strudel aus der Auflaufform
Strudelscheibe mit Vanillesauce, Eis oder einfach pur

Den Strudel werde ich in den nächsten Tagen mal ausprobieren. Den Teig dafür habe ich gekauft. Er liegt hier überall im Kühlregal und dann wird der mit Topfen (Quark), Eigelben, Zitronenschale, Eischnee und Vanillezucker gefüllt. Also, wenn er bei mir aus dem Ofen kommt, werde ich das hier beschreiben. Ist doch Ehrensache! Ofen heißt hier übrigens einfach „Rohr.“

Obers gehört in Österreich immer zu den Süßspeisen

„Obers“ lautet in meinem Sprachgebrauch „Sahne“, doch die Österreicher nennen diesen Zustand der fetthaltigen Milch oder des Rahms eben Obers. In meinen Ohren hört sich das sehr hübsch an. Obers wie obi, obenauf, hihi!
Die Süßspeisen, wenn es um Kuchen und Dessert wie Kaiserschmarrn geht, erhalten die Bezeichnung „Mehlspeisen.“ Ja, die hiesigen Freunde der Genüsse haben viele andere Bezeichnungen für ihre Lebensmittel und Speisen.
Bei aller Liebe zu den Bergen gibt es heute jedoch statt Schmankerln einfach zu viel Schnee. Und das macht dann wenig Spaß. Weder Auto noch Ski fahren sind möglich. Ärgerlich, denn heute sind die Koffer gepackt…
Es schneit aus allen Richtungen und die Straßenwacht hat Kettenpflicht für alle Fahrzeuge verfügt. Es kracht und scheppert auf den Straßen. Tja, da ist es klug noch einen weiteren Tag am schönen Arlberg zu bleiben. Wenn es heute auch alles andere als schön ist!
Tafelspitzgrüsse und ein Bussi aus dem Schneetreiben,

               Katrine
Lihn – Die GenussTrainerin®

* Tafelspitz schmeckt heiß und kalt. Dazu ist ein gutes Stück Rindfleisch nötig. 
Klassischer Tafelspitz aus dem Topf vom Koch Mario Plachutta. Für die kalte Variante eine Sauce aus Eigelb und Öl schlagen und mit frischem Gemüse wie Möhren und Sellerie dekorieren. Köstliches für einen genüsslichen Abend!

Die Schmankerln aus Österreich sind facettenreich

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