Die Winternudel – ein Abend gefährlicher Frauen

Genuss Salon 16.12.2014 keine Kommentare

Frauen die schreiben leben gefährlich. Frauen die lesen auch! Obwohl sich das Bild der Frau innerhalb der Gesellschaft stark verändert hat, sind viele Vorurteile und Verurteilungen geblieben. Es lebe die Schublade!

Das ist auch ein Grund, warum der Ruf nach einer Frauen-Quote durch Deutschland schallt wie das Horn der Jäger. Das Horn ist mir wirklich lieber. Ein anderes Thema!

Mich inspiriert der Buchtitel „Frauen, die lesen, sind gefährlich“ Es ist wunderbar eine eigene Buchhändlerin in den Reihen der Freundinnen zu wissen. Wobei das so gar nicht stimmt. Denn, in meinem Leben gibt es sogar zwei. Also Buchhändlerinnen, wenn ich die „Pressefrauen“ mitrechne und meine lieben Ideengeberinnen und die Kreativen. Puh! Ich sitze inmitten einer richtigen Schatztruhe! Einem wissenden gefährlichen Frauenschatz. Wie großartig!

Alle Frauen sind absolute Profis. Bücherinhalte, geballtes Wissen, neue Medien und Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sind ein Teil ihres Lebens. Ja, das eint uns! Allerdings wissen sie über Literatur, Literaten, Dichter und Schriftsteller x-fach mehr als ich. Gut so! So sind unsere Gespräche immer lebendig und gefährlich inspirierend. 

Uns eint auch der Genuss; denn Alle lassen sich von mir gern verwöhnen und Jede hat auf ihre Art ihren eigenen Stern in meiner Suppe. 

Ein Tässchen Suppe gibt es heute auch. Vom Wochenende stehen immer noch einige Reste im Kühlschrank. Wir trinken den letzten Schluck der goldene Brühe, allerdings ohne Sternnudel. 

Für die Nudel gibt es die winterliche Variante. Mit Walnüssen, Blauschimmel und einer extra Portion groben Pfeffer. So einfach? Genau!

Unser Abend beginnt und endet mit einer innigen Umarmung. Die Stunden im Gespräch vertieft. Lachend, nachfragend und manchmal schon ein klitzkleines bisschen zu gefährlich. 

Gefährlich ehrlich: „Was macht Dein Leben hier jetzt aus?“ „Ich habe mich entschieden. Für mein Leben und meine Ideen, die für mich wirklich zählen.“

Es ist eine Kunst mit dem Leben achtsam umzugehen. Das gefährliche Leben bringt viele Chancen. Nein, es ist nicht der Tiger im Menschen, der auf Beute geht, es sind die schlechten Gedanken, die das Leben so tödlich machen. Ein bisschen mehr Salz in der Suppe, ein Kelle mehr (gefährliche) Würze bringen Freude und Glück zurück.  

Die Käfigtüren sind aus meiner Sicht nicht nur den Tieren zu öffnen, sondern auch den miesen-tierischen-fiesen Gedanken in den Köpfen der Menschen. Zum Weihnachtsfest wünsche ich mir, dass sich Blickwinkel ändern. Mutig den Kopf heben und erkennen, dass das Leben wundervoll, bunt und voll gepackt mit gefährlichen Geheimnissen. 

„Kutscher! Spann bitte die Pferde an. Die Reise geht los, wir fahren ins wundervolle gefährlichste Land. Die Ebene der Träume, die Hügel der Kreativität und in die Täler des Glücks!“ Hohoho… 

                   Katrine
Lihn – auf in ein freies Leben!

… ach ja und die Kreativität des Genusses mit passender Inspiration zwischen Buchdeckeln finde ich hier 

Die Winternudel – ein Abend gefährlicher Frauen

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