Einmal Elsass und zurück. Une visite chez mon ami Jacques!

Genuss Salon 28.11.2014 2 Kommentare

Bei unserer ersten Begegnung* trug ich silberne Stiefel und ein kleines Kostüm. Das allerdings bestand aus einer silberweißen Shorts und einem kleinen Lederjäckchen. Oh mein Gott! Weißt Du noch wie es damals war? Puh, bitte, wir wollten doch nicht mehr darüber sprechen. 

Haha, wir liegen uns lachend in den Armen. Herrlich! Ich bin grad angekommen am Flughafen Baden-Baden/Karlsruhe. Die Sonne lacht vom Himmel und wir lachen gemeinsam mit. 

Hoppla, auf geht es in das benachbarte Elsass. Dort ist die Heimat meines Freundes Jacques. Seine Familie besitzt hier seit 1960 eine Feinkost Metzgerei.
Sie sind ein kompletter Familienbetrieb. Die Eltern Riedinger, Mama rührt immer noch zu gern in der Suppe und der Herr Papa mit stolzen 82 Jahren lässt sich das Jagen nicht verbieten. Na, bitte schön! Die Geschwister Jacqueline und Jacques sind beide bestens ausgebildete Metzgermeister. Gemeinsam mit Charles Balzer, Jacquelines Mann und ihrem gemeinsame Sohn Samuel ist der Fortbestand des Geschäftes gesichert. Eine gute Tradition wird bleiben, das gefällt mir sehr, ca c’est bon!

Warmherzig und wie ein Mitglied der Familie werden ich empfangen. Endlich lerne ich nun Alle persönlich kennen. Zeit wird’s, nach so vielen Jahren… 

Glücklich gucke ich mir die Auslagen an. Da strahlen die Äugelein und das Wasser läuft mir im Mund zusammen. So viele Köstlichkeiten in bester Qualität. „Heute Abend gibt es einen leckeren Teller von Allem was Du magst.“ Mein Freund ist stolz auf seine Arbeit und seine Familie. Es tut gut, dies so direkt erleben zu dürfen und intensiv zu spüren.

Nun ist Mittagszeit! Wie bitte? Ja, das Geschäft wird geschlossen und im oberen Stockwerk kommt die Familie zum Essen zusammen. Aber wir, ja wir fahren in den kleinen Ort La Wantzenau zur Begrüßung gibt es für mich sozusagen eine Extrawurst. Hier in diesem kleinen Ort in der Nachbarschaft betreibt die Familie Riedinger-Balzer ein weiteres Geschäft.

Doch wir genießen erstmal ein kleines Menü. Süppchen und dann ein knusprig gebratenes Stück Wild und hinterher einen kleinen Käseteller. Das nenne ich ein formidables Mittagessen!

Nun wird es Zeit für einen Spaziergang; denn mein Freund geht zurück ins Geschäft. Ich guck mir das Örtchen Vendenheim an…

…Rosenkohl hängt hier im Garten. Lange her, dass ich das zum letzten Mal sah. Ein Gemüsegarten, ach ja, na mal gucken was in den nächsten Monaten so passiert. Zu schön, dass meine Reisen mich immer wieder inspirieren.

Am frühen Abend treffen wir uns wieder. Der Tisch ist schon gedeckt und die großartigen Pasteten, die Samuel herstellt machen glatt wieder Appetit!

Ein Verwöhnprogramm der besonderen Art steht für mich bereit. Erstens darf ich keinen einzigen Teller bewegen und zweitens recht mir Monsieur ein eisgekühltes  Glas Champagner „bienvenue!“

Morgen fahren wir nach Strasbourg, schlendern durch die Stadt und zum Abendessen gibt es eine Überraschung. Oh la la – ich freu mich schon.

                    Katrine
Lihn

verwöhnt
+
fröhlich

*als wir uns kennenlernten: das war 1994 in Lech am Arlberg – so lange her! 

Einmal Elsass und zurück. Une visite chez mon ami Jacques!

2 thoughts on “Einmal Elsass und zurück. Une visite chez mon ami Jacques!

  • 4. Dezember 2014 at 17:54
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    Quelle belle histoire ma chère Katrine et quelle belle rencontre !!! Je me sens totalement en phase avec toi dans tes projets professionnels qui semblent passionnants ,avec la rencontre du beau ,du bon , en respectant la nature et l'humain ,sans oublier les mots tellement importants pour parler des belles choses et laisser des traces . je t'invite à lire ma newsletter de décembre sur notre site et bien sûr j'attends la suite du récit …bises d'ici Jacqueline

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