Gut betucht und das bereits seit 1984, ach!

Genuss Salon 06.11.2014 keine Kommentare

Knackig soll er sein! Frisch und schön grün! Wer? Ach so, naja der Salat. Jetzt stehen die Zeiten gut für Feldsalat und den winterlichen Portulak. Letzt Genannter ist hier in Brandenburg nicht so bekannt. Manchmal gibt es ihn im Bioladen, er schmeckt so schön nussig und die kleinen Öhrchen sind fein. Dennoch, mit dem Feldsalat bin ich auch zufrieden und es gibt nach wie vor noch einige knackige Salatvariationen. Noch. Genau! Und diese Salate brauchen gute Behandlung und lassen sich maximal zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Jetzt kommen sie direkt vom Feld oder aus den Kühlhäusern und mögen keine Zimmertemperatur. Hach, ganz im Gegensatz zu mir – *grins.*

Mit ein paar Ticks lassen sich jedoch auch die Salate überlisten. Der Frischekick kommt mit einem guten Haushaltstrick meiner Familie. Genauer gesagt, einer kleinen List von MamaJutta. Wobei sie hat diese „Weisheiten“ von ihrer Mutter gelernt; also der vielfach von mir zitierten Omi Martha. Es ist wirklich leicht und immer zur Hand; das gute alte Geschirrtuch. Ich mag die ja die bunten und gestreiften besonders gern. So wie dieses.

Wenn also der geputzte Salat, er muss wirklich sauber und trocken sein in eine Glasschale kommt oder in einen Teller und er sodann mit einem Tuch abgedeckt wird, dann bleibt er knackig. Plastik zieht zu viel Feuchtigkeit, das könnte die Weisheit dahinter, bzw. unter dem Tuch sein.

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Küchentücher sind ein absolutes Muss in meiner Küche. Täglich habe ich mindestens drei im Gebrauch und eins hängt immer an meiner Schürze oder einfach im Bund von Rock oder Hose. Ich habe es mir so sehr angewöhnt, meine Hände immer an diesen Tüchern abzuwischen, dass ich automatisch mit meinen feuchten Fingern nach rechts fasse. Ha und wenn da keines hängt? Tja, dann hab ich wohl Pech gehabt und Flecken gemacht, tztztz.

Ach übrigens bediene ich mich bei der Zubereitung für den herbstlichen Salat eines weiteren Omitricks. Nach dem Wochenende sind bei mir immer noch ein oder zwei kleine Brötchen übrig. Die schneide ich in Stückchen und brate sie mit Butter, Olivenöl und Salz an. Entweder esse ich sie heiß wie so kleine Snacks zum Salat oder ich gebe sie einfach oben auf. Das hängt ein bisschen von den anderen Zutaten ab. Hier beim puren Salat sind die knackigen Stückchen obenauf perfekt.

Herrlichst wie das nach Butter und Brot durch die Wohnung duftet. Auch wenn mir jetzt in den Anfängen der kalten Jahreszeit Tomaten und leichte Sommerideen fehlen, bin ich doch glücklich diesem Salat sowie mit Nüssen und dem Tragen des ersten dicken Schals. Ja, mein Hals hat es gern warm!

Ich liebe Tücher und darf eine wirklich stattliche Sammlung mein eigen nennen. Heute ist das ja ein wirklich großer Trend und es gibt Tücher in allen Farben und Stoffarten. Schön, dass sich diese Mode seit ein paar Jahren für Männer und Frauen durchsetzt. Das mag ich sehr.

In diesem Sinne wünsche ich eine gut betuchte Zeit und sende die besten ersten kalten Grüße aus Potsdam,

                   Katrine
Lihn
– die GenussTrainerin
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Übrigens kaufte ich mein erstes Tuch in den frühen 1980-ziger Jahren, lange bevor es Onlineshops und diese Art der Kommunikation gab, jaja…

Gut betucht und das bereits seit 1984, ach!

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