Kennen Sie das? Kaum angekommen; schon verliebt, achhhhh!

Genuss Salon 21.10.2014 keine Kommentare

Wer mich persönlich kennt, weiß dass ich gern Menschen kennenlerne. Wer mich nicht persönlich kennt, ahnt es. Denn einen Salon zu eröffnen bedeutet, sich selbst zu öffnen und Fremde nah heranzulassen. Genau! Dazu passen Reisen ausgezeichnet, also los:

Da gestern meine Flüge mit der Kranichlinie flogen, bin ich gut in Turin gelandet. Was für ein Empfang. Sonnenschein und zwanzig Grad. Vielen Dank an den Wettergott des Piemont.

Wie schon fast zu erwarten, lerne ich am Busbahnhof direkt einen ersten Menschen kennen; Silke aus Siegburg. Sie besucht wie ich den Salone del Gusto und ist Stadtführerin für Turin. Nach unserem ersteren gemeinsamen Espresso ist es uns klar: wir treffen uns wieder – entweder in den folgenden Tagen, nächstes Jahr hier zur Slow Food Messe „Cheese“ oder wo auch immer. „Vielen Dank Silke, für die großartigen Tipps und auf Bald!“ So geht ein perfekter Start.

Nun mal zum Hotel schlendern und das Zimmer in Augenschein nehmen. Eigentlich ist es ziemlich egal, wie groß oder klein. Hauptsache es gibt eine heiße Dusche und ein gemütliches Bett. Ich habe mir ein kleines Haus ausgesucht, direkt in einer Nebenstraße zum Po und zur Piazza Vittorio Veneto.

Fein! Das Hotel ist super. Über den Fahrstuhl berichte ich später, hihi. Ein Erlebnis für sich. Jetzt bin ich neugierig auf die Stadt. Wirklich nur einen Steinwurf entfernt liegt der Po in seinem Bett. Über den Ponto Vittorio Emmanuelle gehe ich in den nächsten Tagen um mich beim Monte dei Cappuccini umsehen. Heute lauf ich erst mal den Fluss entlang.

Bis zur nächsten Brücke: Ponte Umberto sind es langsam gegangen vielleicht fünf bis zehn Minuten. Die Sonne lacht, die Wind weht kalt. Wundervoller kann der Herbst kaum sein.

Der Brückenpfeiler lässt mich lachen. Was hat der arme Kerl wohl angestellt, dass die Holde ihm so böse ist? Ich finde keine Antwort, nicht schlimm. Weiter geht’s…

… über den Corso Vittorio Emanuelle II schlendere ich Richtung historischer Innenstadt. Es ist schon wahr, Städtereisen sind anstrengend. Ich gönne mir einen ersten Apero.

Großartig dieser Service. Auf der Piazza San Carlo bestelle ich mir einen Spritz und bekomme ungefragt direkt einen kleinen Naschteller dazu. Ja meine lieben Leser und Freunde des Genusses, dieses Thema werde ich ausführlich beleuchten. Warum gibt es hier überall Espresso plus Keks plus Wasser für einen Euro? In Deutschland bekomme ich dafür nicht mal einen warmen Händedruck. Verrückt!

Mit großer Vorfreude auf die nächsten Tagen schlage ich noch einen Bogen um die Piazza, denn morgen möchte ich mir meinen persönlichen Kirchentag gestalten und schau schon mal, welchen Weg ich einschlagen werde. 

Und da, Achtung, ups und hopsala, treffe ich auf dieses Prachtexemplar. 

Tja, so geht Entdeckung! Von den weiteren Höhepunkte meiner Reise in die Stadt des Genusses, der Kultur, der 18-Kilometer-Arkadengänge und der vielen Plätze  nebst Kirchen werde ich in den nächsten Tagen hier berichten. Es bleibt spannend! Doch für heute tun mir erstmal die Füße weh – Siesta und Ende des Tages. 

          Katrine
Lihn
– mit
allen Sinnen „spüren+erleben“

P.S. Ob ich einen Koffer kaufe um diese schicken und äußerst praktischen Töpfe zu erstehen? Verführungen locken an jeder Ecke, achseufzschmilzfreu!

Kennen Sie das? Kaum angekommen; schon verliebt, achhhhh!

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