Mitten im „Nichts,“ da klappern die Störche! Da schmecken selbst die sauersten Äpfel süß.

Genuss Salon 31.07.2014 keine Kommentare

Heute im Brandenburger Land habe ich gefühlte Millionen von Fotos gemacht. Grün und immer wieder Grün und Wasser. Wasser links, rechts, vorne. Es ist wirklich wundervoll. Was für ein Donnerstag! Glücklich und mit vielen neuen Eindrücken geh ich jetzt erstmal in die Küche und backe für morgen den Apfelkuchen. Ja, das ist gut. Schließlich wollen auch die kleinsten Ausflüge bezahlt sein. Also, bis später!

Ein großes Blech mit Apfelkuchen für die obstliebende Kundschaft. Das mache ich wirklich immer wieder gern. Eigentlich! Doch heute, also ehrlich, diese Äpfel sind entweder noch nicht wirklich reif oder von der Sorte: ich bin mehlig und will es auch bleiben. Plus; extra sauer. 

Da hilft nur Apfelmus: Äpfel entkernen und mit Schale kleinschneiden, dann in Walnussöl anschmurgeln und mit braunem Zucker unter Beigabe von Apfelsaft musig kochen. Dazu Streuselteig! 

Ich hab noch drei Äpfel in Spalten obenauf gelegt. Kuchen wie früher! Klassisch und ein richtig tolles volles Blech. Schwer und so schmecken auch die sauren Äpfel. Vielleicht noch Schlagsahne dazu. Na geht doch!

Ja und hier noch die Impressionen vom Land:

Die Störche haben mich angeschaut und dann…

… ja dann haben sie tatsächlich mit den Schnäbeln geklappert. Unvergesslich! Natur pur und ich mittendrin. Mein Herz ist beglückt, wie gut, dass ich einfach diesen kleinen Abstecher machte.

                  Katrine Lihn – mit Storchengruß, achhhh

Kleiner Nachtrag zum Apfelkuchen: Für den Streuselteig nehme ich 750gr Mehl und knete das mit 500gr weicher Butter, dazu kommen eine Prise Salz und 300gr brauner Zucker. Ein Kuchenblech reibe ich mit Butter ein und streue etwas Grieß drauf. Dann drücke ich 2/3 Streuselteig mit den Händen auf das Blech, ziehe einen kleinen Rand. Darauf Obst und dann brösle ich den restlichen Teig zu Streuseln oben auf. Im heißen Ofen bei 200 Grad Ober-und-Unterhitze backt der Kuchen auf der unteren Schiene in gut 50 Minuten. 

Mitten im „Nichts,“ da klappern die Störche! Da schmecken selbst die sauersten Äpfel süß.

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