Montag steht für GenussTraining: Heute is(s)t der Genuss

Genuss Salon 27.01.2014 4 Kommentare

Wer kennt sie nicht, die Leidenschaft für den täglichen kleinen Haps? Bei Jedem ist es eine andere Gewohnheit. Morgens der erste Kaffee, ein Marmeladenbrot oder ein Glas heißes Wasser. Wie bitte? Ja, es gibt viele Zeitgenossen, ich kenne allerdings ausschließlich Frauen, die morgens einen Becher oder mindestens einen Schluck heißes Wasser trinken. Ich bekenne, zu denen gehöre auch ich.

Es ist mehr als ein Ritual. Das heisse Wasser tut mir, meinem Hals, meinen Magen und meinem kompletten Organismus gut. Und wenn es nur der Glaube daran ist, na fein. Der berühmte Glaube, der Berge versetzt.

GenussTraining fängt immer bei sich selbst an. Ein Training für das eigene Ich. Denn nur so macht es Sinn. Wer nicht überzeugt ist, sich selbst etwas Gutes zu tun, der kann sich die Mühe sparen.

Es ist immer und immer wieder einen Versuch wert. Wenn der innere Schweinehund überwunden ist, ja, dann fühle ich mich wohl. Und ich weiß aus allen meine Gesprächen und Trainingseinheiten, dass es allen Menschen so geht.

Zu trainieren heißt nicht, sich zu quälen. Jedenfalls nicht beim GenussTraining. Es geht darum, gewisse Ideen anzunehmen. Gewohnheiten vielleicht in kleinen Schritten zu ändern. Es geht um den Genuss an sich und mit sich selbst. Hä?

Wie komme ich zum Genuss? Also, es scheint wichtig zu sein, Gerüche wieder zu entdecken. Weil diese auch angenehmen Erinnerungen wecken. Es ist ganz sicher wichtig, alle Sinne aus der Vergangenheit zu holen. Aus dem Winterschlaf oder woher auch immer. Denn, der Genuss Sinn ist „uns“ abhanden gekommen. Als konkretes Beispiel nehme ich ein Stück Butter, selbstgekochte Marmelade und ein Brötchen oder Croissant.

Mit geschlossenen Augen, ohne zu wissen was auf dem Teller liegt, ertaste ich die Speisen. Dann nehme ich das Töpfchen mit der Marmelade in die Hand und reiche intensiv. Na, ob ich das wohl schaffe? Was für ein Klecks duftet mir da entgegen?

Richtig fies wird es bei der Blindverkostung von Obst und Gemüse. Ja, es ist nicht immer einfach zu fühlen, zu riechen, zu tasten und zu schmecken was da auf der Zunge liegt. 

Der tägliche Genuss kann da helfen. Es tut gut sich an Rituale und Gewohnheiten zu halten. Denn diese gleichförmigen Dinge und Taten sind ein perfekter Helfer beim Finden des Genusses.

Außerdem geben Rituale Halt. Angewohnheiten, also die guten natürlich, geben einen Rahmen und somit eine Struktur für das Leben. Das morgendliche Ritual, das abendliche Gespräch oder Gebet helfen und geben oft auch Sinn.

Es gibt etliche Rituale aus dem Hier und Jetzt. Wissenschaftliche Thesen dazu und kulturelle Riten. Wer sich selbst einen Lebensrahmen gibt und das bedeutet nicht in Spießigkeit zu erstarren, der kann sich vielleicht an dem Band hangeln und mit dem Training für Leib und Seele beginnen.

Mein erstes Ritual am Morgen ist immer, den Tag zu begrüßen. Ich strecke und recke mich aus den Kissen und meiner Decke. Öffne die Augen und lächle der ersten aktiven Stunde meines neuen Seins entgegen.

Der tägliche Genuss gehört für mich zum täglichen Leben wie das Zähneputzen dazu. Und? Wer macht was am Morgen? Am Mittag oder immer wieder jeden Tag? Ich bin gespannt und freue mich auf Mails und Kommentare.

Herrlichen Montag wünscht,

          Katrine
Lihn – Die GenussTrainerin®

Montag steht für GenussTraining: Heute is(s)t der Genuss

4 thoughts on “Montag steht für GenussTraining: Heute is(s)t der Genuss

  • 27. Januar 2014 at 16:26
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    Morgens muß es Darjeeling sein. Immer. Na gut, in Ausnahmefällen habe ich auch schon mal Assam akzeptiert, aber der war ja auch von Dir gekocht!

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    • 30. Januar 2014 at 8:33
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      Guten Morgen,
      dieses Post habe ich trotz "anonym" veröffentlicht, da es von einer Freundin ist, die sich hier immer sehr "bedeckt" hält. Gern gibt es gleich einen Tee!

      Reply
  • 29. Januar 2014 at 12:17
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    Also mein morgendliches Ritual ist in der Küche mit meinem Frühstück zu sitzen und einfach die Stille genießen. Ich brauch in der Früh einfach meine Ruhe. 🙂 Sobald mich jemand direkt nach dem aufstehen vollquatscht werd ich ziemlich böse. Und das endet meistens in einer Katastrophe.

    Grüße Marina

    Reply
    • 30. Januar 2014 at 8:34
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      Liebe Marina,
      die Stille ist wunderbar. Genieß es.
      Mit einem Gruß aus der Küche,
      Katrien

      Reply

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