Montag steht für Genusstraining, heute: Vergessenes wiederentdecken!

Genuss Salon 17.02.2014 keine Kommentare
„Wat de Buer nich kennt, dat frett he nich.“ 
Der Ausspruch ist so alt wie das Plattdeutsch selbst. 
Also richtig alt.
Und doch immer noch aktuell!
Kleine Übersetzung: Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.
Heute im Zeichen des mobilen Essens kennen „Alle“ den Döner, den Burger
die Fritten und Co.
Die gute alte Currywurst ist dabei ein klein Wenig auf der Strecke geblieben,
das ist und war immer meine Leidenschaft.
Das ist wohl wirklich dem Zeitgeist geschuldet. Na dann ist das so.
Denn jede Zeit hat ihren Reiz und ihre Vorlieben.
Auch fein.
Meine Idee, mein Wunsch, oder eben auch das Training
gehen dahin, diese „alte Zeit“ ins Hier und Jetzt zu retten.
Retten, ist vielleicht ein zu großes Wort. 
Wobei, kommt auf die Sichtweise an. 
Mir ist es wichtig, die alten guten Waren und Werte
in der mobilen schnellen Zeit zu erhalten.

Den Anfang mache ich mit der ganz profanen Stulle.
So eine Butterbemme, Klappstulle oder Knifte.
Das gute alte Pausenbrot hat viele Namen.

Dafür braucht’s ein gutes Brot.
Der eine liebt Sauerteig, der andere nicht.
Also das möge jeder nach Gusto entscheiden.
Die Zunge entscheidet gemeinsam mit dem Kopf.
Auf der suche nach dem verlorenen Geschmack.
Darin liegt sie, meine Idee.

Etwas Einfaches! Ohne Tamtam!
Genuss pur.
Da wachen Erinnerungen auf, oder?

Wie schmeckt Brot heute?
Wann gab es das letzte Mal eine Scheibe Speck mit Ei?
Diese Idee lässt sich mit vielen anderen Lebensmitteln variieren.
Kartoffeln, zum Bespiel.
Die deutsche Knolle immer wieder als Dickmacher verpönt.
Quatsch! 
Diese Erdbewohner lassen sich wundervoll verzaubern.
Einfach mit Butter.
In Scheiben geschnitten als Bratkartoffel.
Mit einer frischen Creme aus Kräutern und Schmand.
Gefüllt mit gehackten Radieschen, vegan!
Üppig: mit Hack gefüllt.
Wie wunderbar sieht ein Teller aus mit allen Köstlichkeiten:
Kartoffeln, Möhren, Kräuter, Rote Bete, Eier
die Aufzählung kann noch viele Produkte umfassen.
Der Frühling steht schon in den Startlöchern.
Die Zeit der Entdeckungen beginnt.
Adieu Kohl, willkommen all ihr Kräuter, Tomaten und Salate!
Der Genuss kann bald beginnen!

Wer isst was als Erstes? Wer ist der Frühlingsliebling?
Kommt die Rote Bete ab April noch auf den Teller?

Lust auf Frisches! 
Bestes Essen einfach und gut.
Für die Seele, den Körper, die Zunge…

Mit einem Gruß aus der Küche, ganz ohne Training ;-))

Ihre Katrine Lihn – Die GenussTrainerin ®

Kleines Rezept:
Für das Kartoffelmus ist es wichtig, weichkochende Kartoffeln zu nehmen.
Geschält und geviertelt, mit einer gepellten Zwiebel + Möhre setze ich
das Gemüse mit wenig Wasser auf. Grad bedeckt. Da hinein gebe
ich einen Teelöffel Kräutersalz und einen Esslöffel Muskatöl.
Nach dreizig Minuten schütte ich das Wasser bis auf einen Bodendecker ab
und stampfe die Kartoffeln. Meist sind sie schon gut gewürzt, wer
mag gibt noch frischen Pfeffer und ein Stück Butter hinzu.
Dazu schmecken alle Sorten Wurst, Eier gebraten, gerührt oder gekocht.

Kleiner Aufwand, als Beilage oder Hauptspeise geeignet.

Montag steht für Genusstraining, heute: Vergessenes wiederentdecken!

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