Ob die Blauen Schweden vom Grillen reden? Oder sagen die auch schon „webern?“

Genuss Salon 08.08.2014 keine Kommentare

Sommerfrische! Freunde es ist August und wir machen Ferien. Jawohl!! Es ist mir auch egal, ob wir nun an die See fahren, oder in die Berge. Mit dem Zug oder dem Automobil. Mit der Kutsche wär ja mal toll oder über Land auf dem Rücken der Pferde. Mit Satteltaschen, Karodecken und einem großen Schlafsack für Zwei. Dann funkeln Nachts die Sterne über uns und das Feuer prasselt und zischt so leise vor sich hin.

Wunderbare Vorstellung. Na gut: Sommerfrische stimmt. Das Wetter ist allerdings maulig. Der See liegt still, die Havel schwappt an’s Ufer, aber schon wieder ziehen Wolken auf. Es soll stürmen, blitzen und regnen heute Nacht. Aber nicht jetzt. Das ist mal klar; denn wir wollen grillen. Früher hab ich das gar nicht gemocht. Was? Na das Grillen. Es hatte für mich einen ähnlichen Charme wie Adiletten und deren Träger. Irgendwie war das doch auch so. Zwischen Nackenkotelett und Billigbaguette wurde der Senf auf die geplatzten Würste geschmiert. Nee, schönen Dank! 

2001 haben wir mal zu einem Sommerfest eingeladen. Mit gegrilltem Fisch und Gemüse überraschten wir unsere Gäste; denn wir grillten diese Köstlichkeiten. Ja, das war mal was Neues. Mit modernen Zutaten auf einem tollen Grill, der einen kugeligen Deckel trug. Ach herje, ich erinnere mich noch so gut an diesen lauen Abend in Köln. Tja, wie singt Wolfgang Niedecken: verdammt lang her…

Doch das war damals noch die absolute Ausnahme. Aus meinem Gefühl heraus gibt es erst seit einem Jahren dieses „ich-will-grillen-Gefühl. Untermauert von Fernsehsendungen und bunten Magazinen mit viel Fleisch auf dicker Grillkohle.

Plötzlich reden alle vom Landmann. Männer und Frauen kommen ins Schwärmen bei Namen wie Justus, Napoleon und Weber. Gas kommt groß raus. Ich hätte niemals geglaubt, dass selbst auf dem Balkon meiner Freundin mitten in Hamburg die Würstchen so großartig schmecken können.

So ändern sich Vorlieben und Ideen. Ich bin ja immer gern traditionell. Aber ganz ehrlich ich bin jetzt auch eine Grillerin. Fische, Fleisch und Gemüse, alles erstklassig vom Grill. Dazu mache ich einen Kartoffelsalat mit Blauen Schweden.
Diese festkochenden Kartoffeln mögen eine leichte Sauce aus Olivenöl und meinem feinen Essig. Ich hebe frische Himbeeren unter diese sommerliche Vinaigrette und muntere den Salat mit frischen Erbsen, Tomatenspalten und Zucchini auf. Bunt ist nicht nur lecker, sondern auch gesund!

Jetzt
werde ich mir für meinen kleinen Balkon einen schicken Grill suchen.
Eine große Auswahl habe ich schon HIER
im Grillshop gefunden. Toll, was es alles gibt. Nehme ich nun Kohle
oder Gas? Wer gibt mir einen Tipp? 

                      Katrine
Lihn – plötzlich mit Grillambitionen

Ob die Blauen Schweden vom Grillen reden? Oder sagen die auch schon „webern?“

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