Schweinefüße? Ha, das schmeckt ja wie früher!

Genuss Salon 30.11.2014 keine Kommentare

In der Boucherie Riedinger-Balzer verstehen sich die Damen und Herren auf die alte Kunst der Wurstherstellung. Da werden die einzelnen Zutaten genauestens beäugt und dann mit Salz, Wacholder und beispielsweise Petersilie gewürzt.

Tradition ist auch, dass das alles geheim gehalten wird. Die Familienrezepte sind Ehrensache! Also bitte, ich hätte niemals danach zu fragen gewagt!

Tradition meint auch, frisch zu kochen. Die Köchinnen des Hauses kochen und backen für die werte Kundschaft. Manchmal kommen sogar für Sonntags Bestellungen rein. „Bon, unsere Kunden sind es gewohnt, dass wir Ihre Wünsche erfüllen.“ Ja, da sind wir uns einig. 

Für diesen Sonntag wünscht sich eine Kundin einen klassischen Eintopf: Potée Alsacienne. Hach, wie das duftet! „Früher hat meine Omi Eintöpfe mit Schweinefüßen gekocht.“ Das Lächeln breit, den Schalk im Nacken, steht mein Freund und Metzgermeister grinsend vor mir. „Die machen den Eintopf so schön sämig. Ja, das ist eine alte Kunst, wir machen das immer noch.“  

Schweinefüße? Ich erinnere mich so gut daran. Als Kind habe ich mich davor ein bisschen gegruselt. Aber, wenn ich es richtig sehe kommen in diese Spezialität gar keine Füßchen. Na, dann koche ich den gleich nach, wenn ich wieder zuhause bin.

                     Katrine
Lihn

schmatzend
im Kinderglück

In den Topf kommt geräuchertes Kassler, dazu Möhren, Sellerie, Zwiebeln und Lauch. Sud und Weißwein plus Creme fraiche – hmmm: so köstlich!

Schweinefüße? Ha, das schmeckt ja wie früher!

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