Veränderungen? Aber sicher! Mit dicken Dingern und so…

Genuss Salon 05.09.2014 keine Kommentare

Es ist doch toll, auf all meinen Wegen, Reisen, Bahn- und Flughäfen stehe ich immer wieder wie ein Kind vor dem Weihnachtsbaum in diesen sogenannten Presseläden. Das Thema „burn-out“ wird seit Wochen von Titeln wie „Richtig entscheiden, aber wie?“ über „Was bringt die Veränderung?“ zu „Der Zauber des Neuen“ verdrängt.

WOW! Alle wollen anscheinend diese Veränderungen. Wie sollen sie aussehen?  Das Leben ist doch schon so bunt und bietet viel Feines und grandiose Leckerchen. Die Zahlen der verkauften AIDA-Reisen steigen ständig. Im Supermarkt gibt es das ganze Jahr vollste Regale. Ach? Wer kann sich da noch  entscheiden? 

Kopf oder Bauch? Fakten oder Gefühle? Ideen und Visionen? Morgens aufstehen und sagen: heute treffe ich gute Entscheidungen, das ist gut! Denn so beginnt der Tag mit der guten Wahl; denn eine Wahl oder auch eine Entscheidung zu treffen macht froh. Frei nach dem Motto: Puh, da hab ich doch schon was geschafft. Genau! 

Pilze zu braten – das ist heute meine Entscheidung. Also, die meisten von diesen Prachtexemplaren habe ich jedoch verschenkt. Diese monstergroßen, extradicken Steinpilze könnten aus einem Zukunftsfilm sein. Sind sie aber nicht, ätsch!

Diese gut Behüteten wachsen einfach so im Wald. Sie bekommen keine Extraportionen irgendwelcher Wachstumspillen oder Säftchen. Nein! Seit Jahrzehnten warten sie an den mehr oder weniger bekannten Plätzen auf die mit gebeugtem Köpfchen über das Moss stapfenden Körbchenträger.

Ja und so soll es aus meinem Verständnis heraus auch bitteschön bleiben! Vom Feld auf Teller. Zu allen Jahreszeiten gibt es, was der Boden uns gibt. Dazu ein paar freundliche Freunde aus der ganzen Welt, wie Limetten, Kokosmilch und beispielsweise Bananen. Herrlich!

Ach und die Pilze, die kommen heute frisch geputzt und in Streifen geschnitten in eine Mischung aus Maismehl und Brotbröseln. Wie das geht? Na, ganz einfach:

Für 2 Personen als Soloessen mögen 250 bis 300gr Pilze pro Person eine gute Einheit sein. Die Pilze sauber bürsten oder mit einem leicht feuchten Küchentuch vom Schmutz befreien. Dann in mundgerechte Stücke schneiden. 150gr Maismehl und 150gr Brotbösel in einer Schüssel mischen. In eine zweite Schüssel 150ml Schlagsahne gießen und zwei Eier hineingeben, mit einem Quirl gut aufschlagen, bis die Masse kleine Blasen schlägt. Leicht salzen und pfeffern.

In eine große Pfanne etwas Butter und nach Geschmack Sonnenblumen- oder Olivenöl geben. Nicht zu stark erhitzen.

Die Pilze erst in der Eiersahne und dann in der Mehlbröselmischung wälzen. In der Pfanne ausbacken. Hmmm, wie das duftet. 

Fein ist dazu ein grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette. Herrlich auch ein paar Zwetschgen dazu.

Wer sich nicht entscheiden kann, schneidet auch noch Äpfel in die Pilzpfanne, das gibt eine wunderbar frische Note. Ja und Thymian passt auch.

Wie bitte? Ja, klar Zwiebeln könnten auch noch rein. Und Speck? Ach Herrschaften na das möchte ich jetzt nicht entscheiden. Jeder möge seine Pilze so zubereiten wie er mag, ist doch einfach, oder?

Auf jeden Fall guten Appetit und vielleicht gehört noch ein Stück Brot dazu. 
Also bitte…

                     Katrine
Lihn – entscheidungsfroh und munter 🙂

Veränderungen? Aber sicher! Mit dicken Dingern und so…

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