Vom glücklichen Leben in Entenhausen oder warum is(s)t dieses Jahr so fein?

Genuss Salon 26.12.2014 keine Kommentare

Die himmlischen Genüsse stehen bei mir das ganze Jahr sowohl auf dem Herd als auch auf meinem Lebens-Programm. Ich bin eben eine bekennende gern Genießerin und wenn ich mal ein oder zwei Tage weder koch, back, noch les oder schrieb, ja dann fehlt meinem Leben ein Teil Sinn. Das ist und bleibt so. Ich liebe den Sinn für das Sinnliche im Einklang mit dem ganz normalen Leben. 

Für meine Familie und meine Freunde ist das wundervoll. Wo ich bin, da gibt es Gebäck, Kuchen, Creme, Braten und Gemüse. Und Lachen! Ich bin eine gut gelaunte Wünscheerfüllerin. Allerdings mit gewissen Prinzipien. Ja, die Lust nicht immer so einfach zu haben; hahaha!

Wer sich zu Weihnachten, das liegt ja jetzt ziemlich nahe, einen feinen Braten wünscht, der is(s)t bei mir schon richtig. Allerdings, gibt es Regeln: ein glückliches Tier soll in den Ofen, ein gesundes und es soll ein schönes Leben gehabt haben. Ja, es können gern auch mehrere Tiere sein – also im Ofen.

Diese glücklichen Enten aus dem Havelland haben einen tollen Sommer gehabt. Viel gespielt und bestes großartiges Futter in ihre Schnäbel geschaufelt. Mir war dennoch nicht klar, dass sie zu entenmässigen-echten-Enthausen-Exemplaren würden. Uiuiui, zwei dicke Dinge liegen in der Küche. 

Es klingt noch in meinen Ohren: „Enten das sind doch komische Vögel: für einen zu viel und für zwei zu wenig.“ Genau! Und wir sitzen mit vier großen Genießern am Tisch. Also her mit dem gerupften Federvieh.

Einen frischen Rotkohl habe ich vom Markt nach Hause getragen und mit bestem Schmalz, Äpfeln und roten Zwiebeln zu einem gar köstlichen Gemüse gekocht. 

Die Enten wie früher nach dem Rezept der Familie mit Äpfeln, Rosinen und Zwiebeln gefüllt, die Bäuchlein vorher mit Salz, Pfeffer und Majoran bestreut.

Herrlich ist’s Weihnachten zu haben. Schöner die Glocken nie klingen! Der Tisch, festlich gedeckt, die Kerzen leuchten im und um das ganze Haus herum.

Hübsch sind die Menschen anzuschauen, hier blinkt ein Kettchen, dort ein Ring. Die Hemden sind gestärkt, die Manschetten blütenweiß. 

Das Menü ist festlich und ja, was kann ich sagen: die knusprigen Enten einmalig in meinem bisherigen Entengenussleben und die Sauce – bestehend aus dem püriertem Gemüse und etwas Salz und Pfeffer – gar nicht fett sondern fein aromatisch nach einer Mischung aus Wildgeschmack und Ententier!

So einfach ist es manchmal Wünsche wahr werden zu lassen! Ach, das ist zauberhaft und großartig! Fröhliche Weihnachten allen Genießern und denen, die es noch werden möchten.

Der gute Genuss liegt in der Qualität. Mir gefällt es äußerst gut, Landwirte, Erzeuger, Züchter und Hobbygärtner zu kennen. Dieses Jahr war ein echtes Kennenlerneldorado – VIELEN DANK !!

            Katrine
Lihn – mit
dem Glück auf der Zunge!

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