Vom Maschinenbau über Bügel-BH zu Annabel und zurück? Ein Abend mit Musik und vier Stundengespräch!

Genuss Salon 18.06.2014 keine Kommentare
Was
passiert eigentlich, wenn sich acht Frauen zu einem GenussSalon
treffen? Oder besser gesagt, wenn sich sieben Frauen anmelden, sechs
kommen und zwei davon musizieren? Ja schade, eine der Geladenen
dachte, es sei morgen. Na, dann beim nächsten Ma(h)l.
Heute
kann ich wohl mit Fug und Recht sagen, wenn sich Fremde treffen, dann
lassen sie sich ein, auf Gespräch und Genuss. Das Thema der
„vergessenen Genüsse“ war allen fremd. Wieso vergessen?
Was werden wir denn essen? Ja, Überraschung.
Die
Tafel ist gedeckt. Dekoration, Wein und Wasser stehen bereit. Ach,
trinken wir doch erstmal ein Sektchen. Und, an diesen Abenden im
Salon sprechen wir uns bitte mit Vornamen an. Ob „Du“ oder
„Sie“ das entscheiden die Gäste selbst. Aber es ist wie
immer. Das Gespräch geht los. Es folgen Lacher und Ahs und Ohs.
Toll! Und, na mich wundert es nicht: das Du ist obsolet!

Wie
immer gibt es Suppe. Aber nicht einfach nur eine heiße Terrine.
Nein, nein. Dazu gibt es Pesto, Kräuter, wer möchte nimmt ein Brot
und frische Salzbutter.
Brot?
So grün und saftig! Ja, es ist eher eine Mischung aus Kuchen und
Pastete. Mit Nüssen und ganz viel Rauke! Dazu heute Büffelmozarella
aus Jüterborg mit frischer Erdbeersauce.
Die
gute Kartoffel des Abends hört auf den wohlklingenden Namen Annabel
und kommt knusprig aus dem Ofen. Dazu gibt es Schmand mit Kräutern.
Rharbarberchutney, Aprikosencreme, Spargelpesto und ein Kräuteröl.
Vergessene Sorten, die hab ich besonders gern. Tja und den Frauen
schmeckt es auch. Gut gemacht, oder Glück gehabt?
Ofengemüse,
leicht mariniert mit Zitronenöl und Zitronenessig. Vom Feld auf den
Tisch, das ist die Idee. Und dazu gibt es Gitarrenklänge und Gesang.
Wow! Heute zum ersten Ma(h)l, aber ganz sicher immer wieder.

“Wann
treffen wir uns wieder?“ Wir sitzen plaudern und diskutieren. Es
ist sooo spannend. „Können wir uns per Mail vernetzen?“ 

Ja,
meine lieben Gästinnen, ich sende eine Mail an Euch und dann treffen
wir uns bald wieder. Versprochen!
Ach
und versprochen habe ich auch zu sagen, wie dieses Dessert in die
Gläser kommt. Ganz einfach: für acht Gläser à 160ml:

1.000gr
Vollmilchjoghurt 10% in eine Schüssel geben mit abgeriebener
Tonkabohne „würzen.“ Vorsichtig dosieren, das schmeckt
sonst schnell seifig.

100gr
Vollmilchschokolade und 100gr 70% Kakaoschokolade im Wasserbad
schmelzen. Eine Handvoll 🙂 gemischte Nüsse in einer Pfanne rösten.
Ohne Fett, ist aber eh klar. Tztz, Klugscheißermodus…

Früchte
der Saison, hier waren es Erdbeeren und Rharbarber gemischt, geputzt
und klein geschnitten in einem Topf mit braunen Zucker und
Zitronensaft zu Brei kochen. Pürieren und noch mal aufkochen. Bei
wenig Hitze reduzieren. Geduld! Es dauert sicher eine halbe Stunde.

Joghurt
und Schokolade vermischen. Die Nüsse unterheben. In Gläser füllen
und das Fruchtgelee als Deckel obenauf geben. Fertig!

Ja!
Fertig. Gute Nacht. Schön ist es gewesen. Wir sehen uns wieder,
vielleicht schon am 16. Juli 2014 unter der Blutbuche.
Seid
Alle noch einmal umarmt und wer möchte hier LIVEmusik auf
Wunsch der Gäste, ist das Video verschwommen, doch die Musik klar.

Ich
geh ins Bett und träum!
Eure
Katrine – müde und sehr zufrieden. Vielen Dank an Euch, es war wunderbar!

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