Von der Hand in den Mund? Gegen den Regenblues und perfekt zum Fußball. Toll!

Genuss Salon 30.06.2014 keine Kommentare

Sommer? Naja, bei den Regenmengen von gestern und heute herrscht Tristesse. Freute ich mich auf Morgende im herrlichen Wasser und der 50-Meter-Bahn des Freibades meiner Heimatstadt Osterode. Von wegen! Nix is mit tausend Metern schwimmen, heiß duschen und Frühstück. Viel zu kalt da draußen. Ich hab Stiefel an. Pah! Echt so gemein!

Dabei träumte ich von schönen Sonnenstunden und lauen Abenden am Prinzenteich. Mit einem Picknick, Zeit für alte Freunde. Abende bei Lagerfeuer und Gitarrenmusik. Zeit habe ich auch so, stimmt! Also! Köpfchen nicht hängen lassen und das Beste aus den Tagen machen. 

Auf geht es: unterwegs in und durch den Harz. So wie früher. Im VW-Bus mit Hund, Wasser und Regenmantel haben wir – Freund W. und ich – einen Ausflug in die Hügel gemacht. Bei dem ollen Wetter, habe ich die Kamera allerdings gleich in der Tasche gelassen. Hier nur eine Momentaufnahme vom: ich sehe zwar Grün, aber der Harz ist weg. Dort sitzen wieder mal die Zwerge und machen Feuer mit feuchtem Holz. Tztztz, ist eben Alles wie immer…

Mit Regenjacke und Hut waren wir zuerst in Lerbach um den neuen Badegarten zu besichtigen. Also, das ist einen Ausflug wert. Allerdings waren wir die Einzigen dort. Na dann, weiter über die Harzhochstraße nach Clausthal. Früher, also damals, so vor ungefähr dreizig Jahren, gab es dort reizende Cafes, bestimmt zwei Kneipen und einen Platz, wo Mann und Frau sein konnten. Einfach so. Sitzen und gucken. Ja, was soll ich sagen. Es ist zu schade! Gähnende Leere, die Lokale geschlossen und überall NICHTS.

Da helfen nur noch kleine Häpschen. Minipizzen und dich-ess-ich-auf-Schälchen.

Das Prinzip des Teiges ist immer identisch: ich nehme allerdings momentan wirklich gern Dinkelmehl und zwar im Verhältnis 2:1. 400gr Mehl und 200gr Butter, dazu Gewürz nach Lust und Laune und gut 100ml kaltes Wasser. 

Ausrollen und platt auf ein Backblech legen oder als kleinen Korb in eine Muffinform drücken. Gebacken können die Körbchen gut eine Woche in einer Keksdose liegen. Ich backe sie maximal 40 Minuten bei 160 Grad und packe sie dann weg. Wer eine Käsefüllung möchte, nimmt die Förmchen nach 10 Minuten Vorbacken raus und füllt nach Lust und Laune Käse, Schinken, Kräuter und Ei hinein. Heiß und kalt einfach himmlisch! 

Diese tollen Salatschalen eignen sich für Saucen und sogar für kleine Süppchen. Meine Idee für den Sommer: ökologisch + lecker! Mund auf und weg!

Ach ja und die Pizzen, die belege ich sofort. Mit Mozzarella, Schinken, Salat. Egal! Diese kleinen Schwups-im-Mund-Versenker sind der perfekte Resteplatz. Alles drauf und dann für knapp 25 Minuten in den Ofen. Auch die schmecken sowohl heiß als auch kalt. 

Und, die schmecken immer und bringen gute Laune. „Ich-guck-dann-mal“ was diese Woche noch so bringt. An Toren und mehr Lust auf Genuss oder so.

Beste Grüße sendet 

                        Katrine
Lihn – auch
von den 7 Zwergen!

Von der Hand in den Mund? Gegen den Regenblues und perfekt zum Fußball. Toll!

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