Von Rebellen und anderen Gesellen

Genuss Salon 05.02.2014 keine Kommentare

Wer eignet sich eigentlich zum Rebell? Das ist meine Mittwochsfrage! Nur Mut und gleich eine Mail an ten.n1670408312ireni1670408312artss1670408312uneg@1670408312eid1670408312 schreiben oder hier einen Kommentar hinterlassen. Eine Rebellion ist ein Aufstand. Der Rebell also einer der aufsteht. Genau! Und vor allem, kein Ja-Sager! Einer der aus der Reihe tanzt. 

Menschen mit eigenen Meinungen und Rückgrad sind aus meiner Sicht keine Rebellen. Doch das ist ein weites Feld. Heute geht es mir um den rebellischen Genuss. Wer mit dem Feuer spielt und darauf beispielsweise gutes Steak brät. Ein Fleischrebell? Na, wenn das so einfach wär. 

Das Feuer als Symbol für Hitze und Kraft

Rebellen der Natur wo seid ihr geblieben? Zünftiges Feuer mit Genuss. Ja, das macht Freude und lockt die Freunde heran. Heimatküche oder einfach gutes aus der alten Zeit? Heute mag ich eine Verbindung zwischen diesen Welten.

Aus der guten Milch der gar nicht rebellischen Bergkühe werden traditionell Käsesorten hergestellt. Rebellion gegen den Fabrikkäse? Nein gar nicht. Die Bauern machen den Käse und wer ihn kaufen möchte, bitte schön! Wer lieber andere Sorten bevorzugt. Gern! Jeder nach seinem Gusto!

Berg- und Almkäse

Meine Käserebellen habe ich aus Österreich mit gebracht. Sie sind starke Kameraden vom Berg. Hier gibt es die feine Unterscheidung zwischen Alm und Bergkäse. Der Almkäse wird hoch oben auf den Hütten gemacht. Der Bergkäse kommt aus den modernen Käsereien im Tal. Sowohl der Alm, auch Alpkäse genannt, als auch der Bergkäse dürfen nur aus Heumilch hergestellt werden.
Sie duftet nach Land und schmeckt pur auf’s Brot

Wo Käse entsteht, da gibt es auch Butter. Es ist wunderbar, wenn die hölzernen Löffel im Fass rühren. Zugegeben eine Knochenarbeit, doch sie lohnt sich! 
Die Menschen auf der Alm gehören einer besonderen Spezies an. Alle, die am Berg leben und mit ihm sind eben keine Städter, sondern andere Gesellen.
…Manche machen auch noch Wurst

Sie zu beschreiben, also zumindest die, die ich kenne, käme einem Klischee gleich. Sie sind eben wie sie sind. Wunderbar knurrig, derb und gerne an der frischen Luft. Jedes Jahr frage ich mich, ob es nicht doch eine schöne Option wäre? Wie bitte? Ja, eine Option in den Bergen zu leben.
Eine Frage, die sich nicht mal eben beantworten lässt. Ja, es ist wunderbar in den Bergen. Auf der Alm. Aber, für mich sind das Augenblicke oder auch mal zwei, drei Wochen. In Erinnerung an die schöne Zeit gibt es heute eine Vesper. Eine Jause.
Kartoffelsalat mit Essig und Öl. Graubrot mit Fassbutter. Käse und Wurst.
Geriebenen Apfel mit Meerrettich. Und zum Abschluss, zum süßen Genuss werde ich einen Strudel aus dem Ofen zaubern. 
Den bereite ich nun zu und berichte in den nächsten Tagen davon. Mitten aus dem Strudel zwischen Topfen und Eiern grüßt,
            Katrine
Lihn – Die GenussTrainerin® 

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