Was soll es denn werden? Ach so, ein Winterfladen.

Genuss Salon 18.12.2014 keine Kommentare

Wer Appetit auf etwas Herzhaftes hat, der wird meine Fladen lieben. Sie duften aus dem Ofen und lassen schon beim Anblick die Herzen höher schlagen. So ein kleiner Haps für zwischendurch oder abends zum Rotwein. Dazu passt ein winterlicher Salat mit Nüssen und Orangen.

Kastanienmehl gehört zu meinen Favoriten 2014! Hach und daran werde ich auch im kommenden Jahr Nichts ändern. Denn dieser knusprige Teig der aus der Mischung Dinkel- und Kastanienmehl entsteht ist wirklich hitverdächtig.

Ein kleiner Trick aus meiner kulinarischen Zauberkiste besteht darin, die notwendigen 200gr Butter bei Zimmertemperatur mit besten Salzblumen aus der Luisenhaller Saline zu mischen. Ich nehme einen halben Teelöffel, zu salzig soll die Butter nicht werden. So entsteht jedoch ein feines Aroma, das den gebackenen Teig in einem gaaanz besonderen Genuss verwandelt! 

Für ein normales Backblech nehme ich 360gr Dinkelmehl, 40gr Kastanienmehl, 200gr vorbereitete Salzbutter und 140gr kaltes Wasser. Gut durchkneten und zu  einer Kugel formen. Im Kühlschrank eine Stunde ruhen lassen.

Die Kugel flach drücken und mit der Teigrolle sehr flach ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Fladen darauf legen. Komplett mit den Zinken einer Gabel einstechen und bei 180 Grad ungefähr 15 Minuten backen. Der Teig soll schön braun werden.

Während der Fladen so vor sich hin backt, wasche und entkerne ich eine Birne. Ich schneide sie von vorne nach hinten in ganz dünne Scheibchen. 

Der Fladen kommt aus dem Ofen und kann fünf bis zehn Minuten abkühlen. Nun 200gr Schmand auf den Teig streichen. Darauf kommen 200gr geriebener Mozzarella und darauf 200gr zerbröselter Gorgonzola. Zum Schluß platziere ich die Birnenscheiben auf der vollständigen Fläche des Fladens.

Zurück in den Ofen für 15 Minuten bei 160 Grad. 

In Stücke geschnitten landet der heiße Genuss direkt in meinem Mund. Und auch in dem meiner Gäste. Ja, das ist ein herrliches Winteressen!

Der goldene Winterfladen steht heute ganz im Zeichen von Verwandelung und Änderung. Und dient der Stärkung von Körper und Seele. Ja, meine Wohnung hat einen Raumtausch bekommen. Sozusagen Tapetenwechsel! Oder wie meine Freundin am Telefon fragte: „Was soll das denn werden?“ Hahaha, na Junge oder Mädchen. Nein, nein, ich mache nur Spaß!  

             Katrine
Lihn – geboren wird nur eine neue Idee… 

Dieser Tapetenwechsel bedeutet vorerst: Dynamik, Neuanfang, Entwicklung und Änderung  sowie Veränderung für das kommende Jahr: GUT + gut gelaunt!

Was soll es denn werden? Ach so, ein Winterfladen.

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