Wer sät wird auch ernten: next generation food!

Genuss Salon 10.10.2014 keine Kommentare

Nach der Fashion Week gibt es nun auch eine Food Week. Toll! Das eine greift in das andere. Wie? Mit der Aktion „stadt land food“ ist ein Zeichen gesetzt. Ganz Berlin war auf den Beinen und freute sich an modernen Ideen aus der Küche – das war am vergangenen Wochenende. Nun geht es munter weiter mit einer Woche voller Kochwettbewerbe, Parties und Workshops. Die Berliner Foodweek ruft auf zur Challenge, zum Tauschrausch und fröhlichen Tagen des Miteinanders.

Mich freut besonders, dass die junge wilde Meute auch ein paar alte Hasen anzieht 🙂 Auf der Party im Kaufhaus Jandorf sind natürlich nur Gleichgesinnte. Es geht um`s Essen und nicht um die Wurst. Die kommt jedoch nicht zu kurz, obwohl das naheliegt bei den „Veggies.“ Aber nein, ich treffe „gerne- Fleischesser“, die so wie ich, wissen möchten woher die Tiere stammen, na das ist alles längst gesagt undsoweiterundsofort gegen Masstierhaltung und Gentechnik. Ja und ja und heute nicht das Thema: GUT!

Dieser Abend gehört dem Miteinander. In Neudeutsch „netzwerken!“ Und das geht rasant in diesen Stunden. Hallo sagen, Hände schütteln, Karten tauschen, sich austauschen. Prima! Zwischendurch werden äußerst interessante kleine Teller mit abgefahrenen Häppchen gereicht.  

In der Küche stehen Berliner Jungköche, Ideengeber und fleißige Helfer. Es ist mir eine Freude dies zu erleben. Wundervoll! Im Hintergrund spielt Musik und überall ist Lachen zu hören. Ach, was für ein schöner Abend.

„Möchtest Du nächstes Jahr mal in dieser Küche kochen?“ Na, wir werden sehen. Es wäre mir eine Ehre und ich fühle mich wie immer sehr zuhause in einer Szene, die Neues will und sich dafür auch einsetzt. Das fühlt sich ein bisschen an wie das Einfahren der Ernte. Naja, ein bisschen – hüstel.

Next generation food! Auch wir sind ein Teil davon und das fühlt sich so gut an. Mit Harmonie, Glück und guten Gefühlen zu modernem Essen: grandios!

Dazu gibt es dann von mir eine Traditionssuppe aus dicken weißen Rüben.

Einfach mit einer Zwiebel, einem Lorbeerblatt und kaltem Wasser aufgesetzt. Dreißig Minuten weich gekocht und püriert. Hinein kommen Streifen frischen Lauchs und obenauf – wer mag – ein üppiger Klecks Rote-Bete-Mus.

Die vergessenen Sorten sind in meiner Küche die Stars. Sie sind meine neue Generation. Stimmt ja auch „irgendwie“. Schönen FREItag mit frischem Genuss! 

                Katrine
Lihn – in der Küche gibt es Stars+Sternchen

Wer sät wird auch ernten: next generation food!

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