Wo Milch und Honig fließen

Genuss Salon 19.01.2014 keine Kommentare

Die moderne Küche steht bei mir ganz sicher hoch im Kurs! Erfreue ich mich doch zu sehr an neuen Genüssen aus Roter Beete, Rübchen und Rapunzel mit Apfelspalten. Alles fein!

Rote Beetesüppchen mit Ravioli*
Manchmal frage ich mich jedoch, ob die Herrschaften Küchenchefs es nicht ein wenig übertreiben mit den „abgefahrenen“ neuen Ideen. Den rohen Holztellern und den Schieferplatten mit minimalistischen Hauptspeisen.
Milch und Honigdessert mit Nocken und Baisser**
Überall lebt die neue Szene auf. Gut so! Es braut sich was zusammen, denn es gibt eine Flut von neuen Bieren und Ideen, die in 2014 in alle Munde fließen sollen. Das gefällt mir sehr.
Auch diese Art neuer Renaissance spanischer Weine, macht neugierig und Lust auf einen anderen Abgang. Das Sommelier Magazin vom Herausgeber  Peter Meininger beleuchtet sowohl Weine als auch Biere und gibt Kennern und „nur“ Genießern eine breite Plattform mit seinen Ausführungen.  
Ja, es tut sich was im deutschen und europäischen Genuss! Immer wieder auf’s Neue kommen Inspirationen in und aus den Küchen. Das alte Küchenlatein wird über Bord geworfen und Experimente schwirren durch die Lande. Wie eine Modewelle mit Pret-a-porter entwerfen und entwickeln die „jungen Wilden“ und die „alten Hasen“ gleichermassen kleine und grosse Gerichte. 

Ganz deutlich gesagt, „JA, mir gefällt das“ und doch ein „Aber“ bleibt. Denn meine Idee für 2014 ist die Heimatküche mit den alten Gemüsen und der guten Tradition am Tisch zu sitzen und gemeinsam nicht nur zu essen, sondern auch zu plaudern, zu diskutieren und von mir aus auch mal zu streiten.
Deshalb gibt es hier buntes Gemüse mit frischen Zutaten – teilweise aus der letzten Saison eingefroren, nicht weniger köstlich. Nur blanchiert und dann in Butter und Olivenöl geschwenkt mit einer Prise Salz. Nichts weiter!
Wer kocht heute was? Am Sonntag gibt es ihn noch den Sonntagsbraten? Ich bin gespannt!
Gemütliche Stunden wünscht,
                       Katrine
Lihn – die GenussTrainerin®
* Das Rote Beetesüppchen ist leicht nachzukochen. Einfach die roten Beeten schälen und in Gemüsebrühe garen. Das dauert je nach Größe bis zu einer Stunde. Dann herausnehmen und die Brühe beiseite stellen. Eine rote Zwiebel in Butter anschwitzen, die Rote Beete in Stückchen dazu geben und mit einem Teil der Brühe aufgießen. Einmal aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen. Pürieren und je nach Konsistenz mehr Brühe angießen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.   
** Ein Milch und Honigdessert modern auf einem Holzteller serviert – na das ist eher nicht so „meins!“ 
Wo Milch und Honig fließen

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