Wohlige Osterbräuche zwischen Häschen, Eiern und Minze

Genuss Salon 20.04.2014 keine Kommentare

Meister Lampe der alte Gesell gilt seit tausenden von Jahren als gutes fleißiges Sinnbild von Tugend, Leben und Tod. In manch Höhle finden Archäologen Zeichnungen und Scherben mit Hasenabbildungen. Heidnischer Brauch? Ostertradition? Jeder möge es für sich entscheiden. Ich liebe Ostern. „Wie kannst Du denn nur Tage lieben?“ fragt mich gestern auf dem Markt eine Freundin. „Nicht die Tage lieb ich“ antworte ich ganz ernst „es sind die guten alten Bräuche. Die Erinnerungen an die kindlichen Stunden.“ So einfach kann das manchmal sein mit den Dingen, die ich lieb. 

Eine Schar bunter Eierkerzen, ein paar Zweige mit bunten Holzeiern und 

meine Hasenbande. Liebevoll über viele Jahre gesammelt. Einige kamen als Geschenke und andere sind mir einfach so zu gelaufen.

Ich lieb die Zeit zum Putzen von Kräutern und Gemüse. Für eine Speise, so grün, wie einzig die Hoffnung ist. Diesem Gründonnerstagsbrauch widme ich mich jedes Jahr auf’s Neue gern. Etwas Grünes aus dem ersten Grün des Jahres. Egal was es ist. Pesto, Salat, Gemüse, Kuchen oder Suppe. Dieses Mal paaren sich Minze mit Petersilie. Vereint mit einem ersten zarten Kuss.

In all meinen Jahres mit, in und zwischen den Bräuchen ist für mich jedoch das Schönste am Osterfest, die Suche nach den Eiern, den kleinen Gaben. Zu herrlich die Kinder zu erleben, die strahlenden Äuglein zu sehen und das Juchzen der kleinen Stimmchen zu vernehmen. Einmal wieder selbst wie ein Kind zu sein. Suchend und findend, zu schön wenn Menschen das noch können.

Tatsächlich wurde ich in diesem Jahr mit kleinen Nestern überrascht. Der Osterhase hat mir gleich zwei Körbchen gebracht. Hurra! Yieppiehh! Da ist es wieder geweckt, das Kind in mir. 

 Vielen Dank für die bunten Eier, die Hasen und das „wir-denken-an-Dich!“

Schöne Stunden an alle Häsinen, Hasen und Freunde der Bräuche wünsche ich mit einem Zitat aus der Hasenschule: <wär ich nicht ein Kindelein, möcht ich glatt ein Häschen sein!> Herzlichst, 

                      Katrine Lihn – Die GenussTrainerin®

Wohlige Osterbräuche zwischen Häschen, Eiern und Minze

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