Zärtlich kribbelt und krabbelt es: gut und günstig…

Genuss Salon 20.08.2014 keine Kommentare

… das BROT! Es gibt sie, die Deutsche Brotkultur. Und es gibt meine eigene Idee vom Brot. Seit diesem Frühjahr backe ich immer und immer wieder Welches. Warum? Es ist der Duft während es backt, das macht mich an. Es riecht nach Teig, nach Butter. Manchmal auch nach Rosinen oder Äpfeln. Süß oder scharf. Die Leidenschaft, die aus dem Ofen quillt. Ja, gut: ich übertreibe.

Wobei, der erste Biss in die Kruste, wenn die Lippen das Brot berühren. Das Brot noch heiß ist, dann ja dann krabbelt die Wärme über die Zunge und ein fast zärtliches Kribbeln krabbelt den Rücken hoch und runter. Warmes Brot, ach fast wie ein Kuss. 

Ja und der Trick ist, es backt sich einfach. Es ist kinderleicht, geht schnell und lässt viel Spielraum für die Geschmacksfantasie. Mit einfachem Mehl, mit Dinkel oder mit einer Zugabe von Kastanien- oder Kichererbsenmehl. Mit Eiern, oder ohne, mit Hefe oder mit Olivenöl.

Wichtig ist es, den Teig zu kneten. Selbst wenn er schon mehrfach gerüttelt aus der Küchenmaschine kommt, ist es wichtig, den Rohling nochmals zu kneten. Bei der Zugabe von Hefe werfe ich das Brot einige Male auf die Arbeitsplatte, damit es keine Löcher im fertigen Laib gibt. Klatsch!

Und ja, wenn ich Hefe nehme, stelle ich den Ofen auf 50 Grad. Bereite die Masse zu und gebe sie in eine Form oder bilde einen Brotlaib. Den Backofen schalte ich jetzt wieder aus. Gebe das Brot in den warmen Ofen und lasse es ruhn. Meist reichen dreißig bis vierzig Minuten. Dann ist der Teig aufgegangen und hat sich verdoppelt. Diesen „Doppelten“ knete ich noch einmal richtig durch. 

In meiner Familie sagen wir dazu: walken, so richtig durchwalken. Also die Hände arbeiten im und mit dem „Zukunftsbrot“. Dann bekommt das Brot seine letzte Form oder geht ab in den Kasten, je nach Art und Lust und Laune. Wobei ich bei süßen Broten eine Kastenform bevorzuge und bei herzhaften gern einen runden Brotlaib forme. Dem Geschmack isses egal.

klassisch im 20cm Kasten gebacken
Brotlaib mit den Händen geformt

Flaches Kastenbrot mit Kräutern

Für einen Kasten mit süßem Brot, es bekommt eine herrliche Lockerheit und erinnert mich an französische Brioche, nehme ich einen Hefeteig. Dazu gebe ich alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine, es funktioniert auch mit den Knethaken des Mixers: 

500gr Mehl, 1 Würfel Hefe (42gr), 50gr Zucker, 1/2 TL Salz, 150ml Milch, 
2 Eier, 70gr Butter.

Für ein klassisches Kastenbrot buttere ich die Form und bestreue Boden und Ränder mit Grieß. Zu dem „nackten“ Teig passen Rosinen, Cranberries, Nüsse, Äpfel, Aprikosen – ausprobieren lohnt sich.

Die gewalkte Rolle lege ich in die Kastenform und stelle diese, wie oben beschrieben in den Ofen. Nach der Teigverdoppelung noch einmal kneten und zurück in den Kasten legen.

Bei 160 Grad Ober-und-Unterhitze gute 35 Minuten backen. Wer die Kruste gern braun mag, stellt die letzten 10 Minuten auf Umluft.

Das Brot heiß aus dem Ofen nehmen und mit flüssiger Sahne bepinseln.

Mit Kräutern und Olivenöl? Das ist eine leckere Beigabe zu Salaten oder einfach so zum Naschen. Wer möchte das Rezept? Einfach Mail an ten.n1670309690ireni1670309690artss1670309690uneg@1670309690eid1670309690 senden und schwups kommt der Genuss ins Postfach.

               Katrine
Lihn – die gern ins Brot beisst…

Zärtlich kribbelt und krabbelt es: gut und günstig…

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