„Gammeldags bröd“ zu Honig und Ingwer: gesund + gut!

Genuss Salon 04.02.2015 keine Kommentare

Vor einigen Tagen erzählte ich noch, dass es ja Winter sei, in Potsdam aber kein Schnee läge. Hoho! Nun ist es soweit. Immer wieder rieseln die kleinen unschuldigen weißen Flöckchen aus der Hand Frau Holles. 

Meine alpenländischen Freunde beschenken mich mit einem milden Lächeln. Schnee? Na, der sieht doch wohl anders aus – hier kommt der Vergleich. 

Der Blick aus meinen Fenstern in Potsdam ist hübsch und puderzuckrig. Malerisch schmiegen sich die Flocken an die Zweige. 

Und jetzt müssen Alle die heuer (für uns Flachländer: das sagen die Österreicher für heute, jetzt oder diese Saison) nicht zum Ski fahren kommen gaaaanz tapfer sein. Dazu gehöre ich selbst ja auch. Also bitte: nicht plärren sondern schwärmen: mei is des schäh! Ich seufze einen Moment – nun aber bitte: aus!

Es geht grad auch gar nicht um den Skiurlaub. Ach nein? Nein! Es geht um ein gesundes, kräftigendes Frühstück! Da schließt sich der Kreis, denn das passt prima vor dem Ski fahren: nicht zu schwer, aber gesund und kräftigend. Gut, wenn es draußen kalt ist.

Der Honig stärkt die Abwehrkräfte, wirkt entgiftend und selbstheilend. Um mich herum prusten und schniefen die Menschen. Und ich? Ich habe wie jedes Jahr, einfach NIX. Jeden Tag trinke ich heißen Ingwertee, es ist eigentlich mehr heißes Ingwerwasser. Wenn viele Scheiblein im Wasser ziehen, uiui, dann wird aus dem Wasser allerdings ein höllenscharfer Tee. Da hinein gebe ich dann einen Löffel Honig. Hmmm, mir schmeckt das jeden Tag auf’s Neue. Manchmal gebe ich noch Salbei dazu. 

Das runde Pyramidenbrot kommt direkt aus Schweden. Meine liebe Freundin Astrid hat es mir mit gebracht, in eine großen Sack mit noch vielen weiteren Sorten – erzähl ich in den nächsten Wochen oder zum Stockholm Tripp 🙂

Auf jeden Fall ist dieses Brot, „gammel“ steht für alt und meint hier im Zusammenhang mit „dag“ den Tag, ein gutes durchgebackenes Alltagsbrot. Es ist kaum gewürzt und kann sich so am Honig erfreuen. Eine Ingwerpaste habe ich für diese Scheiben angerührt mit Honig und etwas Möhrensaft. Die ersten kleinen Schritte zum Knäckebrot-Projekt.

Die Konsistenz ist mir noch zu flüssig. Da werde ich wohl mehr Honig hinein geben müssen und diese Paste länger köcheln lassen. Ja, Geduld gehört beim Kochen dazu. Schneeflocken weiße Grüße mit heißem Tee zum hoffentlich taschentuch-freien-Mittwoch!

           Katrine
Lihn – mit Ingwertee gut durch’s Jahr 

„Gammeldags bröd“ zu Honig und Ingwer: gesund + gut!

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