Im Paradies, auf dem HEMME-Milchhof im facettenREICH. Mit Hitze + Platzregen zum Nörgel-Ei!

Genuss Salon 20.07.2015 keine Kommentare

Landleben so ganz und komplett nach meinem Geschmack. Die Gegend mit den schönstmöglichen Attributen versehen, dazu Tiere wohin das Auge reicht, umgeben von Koppeln mit schönsten Pferden, Gemüsegarten und Kräuterhain.

Ich bin in Niedersachsen, dem Land meiner Kindheit und hier in der Wedemark öffnet die Familie Hemme ihren Milchhof für ein kulinarisches- sowie Kleinkunst-Wochenende. Eine Premiere, herrlich dabei zu sein!

Und herrlich bekannte Gesichter zu sehen und hier und dort einen Schwätzchen zu halten. Umarmungen und warme Worte. Manchmal ist Markt eben doch wie „nachhause-kommen.“

Der Traditionshof wird von der Familie geleitet. Mit mehr als dreihundert Milchkühen und ebenso vielen „Heranwachsenden“ eine große Aufgabe. Irene Hemme, die Seniorchefin erzählt munter wie sich das Leben auf dem Hof gestaltet und wie schwierig es war, die eigene Molkerei durchzusetzen. Zu den Kühen und Kälbern, gesellen sich ein paar suhlende Schweine und eine kleine Horde eigener Pferde. 

Die Produkte der Verwandtschaft aus der Uckermark kenne ich ja bereits. Hier vom Hof schmecken mir die Joghurts köstlich und mein persönlicher Favorit ist der Eiskaffee. Dazu gibt es ein Törtlein mit Vanillepudding – HEMME-Kuchen ganz ohne Backen mit Obst aus der Region: so schmeckt’s nicht nur mir.

Aus dem bunten Blumen- und Gemüsegarten bringt mir Irene Hemme wie selbstverständlich einen Strauß voller Kräuter. „Kommen Sie einfach rein und holen Sie sich was Sie brauchen.“ Ermunternd schaut sie mich an und schmunzelt „mir gefällt wie Sie das hier machen.“ Dreht sich um geht, blickt mich noch mal an und lacht „und immer so gut gelaunt; toll!“

Ach das tut gut! Der Freitag ist so heiß gewesen, dass nur wenige Gäste kamen. Kleine Leckereien schmecken immer, doch bei der Hitze ist das Eis der Renner. Da bleiben die Pfannen kalt, doch der Kräuterquark ist ein Hit.

MUH macht die Kuh und die Kälbchen brüllen laut als wollten sie sagen: „Kommt her ihr Gäste, hier ist es so herrlich und so schön!“

Der Sonntag mit seinem ewigen Regen legt nicht nur die Nerven der Aussteller ziemlich blank. Ich versuch mit meinen kleinen „Regeneibroten“ wenigsten ein Schmunzeln in die Gesichter zu zaubern… 

FOTO von HEMME via facebook – dankeschön dafür!

Zum Ende des Wochenendes haben sich Gemüter und Wetter ein bisschen beruhigt, doch ein kleiner schaler Beigeschmack bleibt. Schade, für all die Mühen und Anstrengungen. Dennoch:

Mein Fazit; das Wetter ist unberechenbar, der Platz ist großartig und vielen Dank an das Team um Mela und Malvin vom Agenturhaus, ihr habt Euch gekümmert, unterstützt und „alles“ gegeben. Eine dicke Umarmung an die fröhlichen Frauen aus dem HEMME-Team und ein Riesenlob plus einer Kelle Respekt für den Mut dieser Veranstaltung an die „HEMME-Chefs!“

Manöverkritik? Ja, klar! Aber nicht hier. Keiner kann was für das Wetter, keiner kann was für gesperrte Autobahnen und andere Unwegbarkeiten; deshalb geht das Schlusswort an die bezaubernden Kälbchen …

… ene mene Miste es rappelt in der Kiste – ene mene Muh und raus bist Du – ene mene meck und weg bist Du noch lange nicht. Tschüss und Danke für’s gute Laune muhen und Schnute schmatzen; da hüpft mein Herz!

 Katrine
Lihn – bis zum nächsten Ma(h)l ganz „ungehemmt“

Am kommenden Samstag sehen wir uns bei der Erlebnisnacht in Potsdam um 17.30 Uhr auf dem Luisenplatz zum „Kräuter-Quickie“ – das wird ein Spaß!! 

Im Paradies, auf dem HEMME-Milchhof im facettenREICH. Mit Hitze + Platzregen zum Nörgel-Ei!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert