German Obstkuchen

Genuss Private Chef 18.02.2017 keine Kommentare

So einen wahren, genussvollen und filmreifen German Obstkuchen kann ich im Februar nicht herstellen. Es tut mir so leid! Für mich muss der mit Erdbeeren oder Himbeeren sein. Ja natürlich, ich könnte auch einen Apfelkuchen backen … ach menno. Das ist aber nicht das was ich will.

Mit einer Prise Liebe

In den vergangenen Tagen ist sehr deutlich geworden, dass meine neuen amerikanischen Freunde „Unmengen“ von Schokolade essen. Die Kalte Schnauze war ruckzuck in den Mündern des Teams verschwunden. Für sie war das eine Neuigkeit und so schokoschocklecker. Klar, dass da kein Krümel übrig bleibt. Der kleine Genuss für die Seele der Kunstschaffenden, das inspiriert und macht leichte Füße. Oder so 😉 In all meinen Speisen steckt ein Hauch Achtsamkeit, gewürzt mit einer Prise Liebe. Das ist offensichtlich geworden und mit extra yummie und viel Freude belohnt. Toll!

Ein Kuchen – ein Herz – ein Kompromiss

Der Klassiker unter den Obstkuchen wird mit einem Biskuit- oder Mürbeteigboden hergestellt, darauf gebe ich im Sommer einen Vanillepudding, um diesen mit Obst zu belegen. Herrlich frisch und immer wieder wandelbar.

Heute mache ich jedoch einen Kompromiss und der wird ganz bestimmt gut ankommen. Die Mischung aus German Obstkuchen und New York Cheesecakes wird von der Zunge direkt in die Herzkammern transportiert. Das ist mein Plan!

Das Foto rechts sagt mehr als viele Worte. Der Kuchen ist der Star des Tages. Die Schauspielerin Dina Freberg jubelt und strahlt! Das Herz mit den „verbotenen“ Blaubeeren aus Chile ist meine Hommage an Dina zu ihrem dreiundzwanzigsten Geburtstag gepaart damit; dem Wunsch von Mike DeMille nach einem deutschen Obstkuchen zu entsprechen.

Der Private Chef in mir ist heute wieder eher der Caretaker, das mache ich gern für diese liebenswerte Bande.  Es ist eine Woche, die sich als mehr oder weniger filmreif gestaltet. So viel Freude, so viele neue Impressionen und ein so inniges und warmes Gefühl wie seit langem nicht mehr. Kleiner Schnulzenalarm: this is a Part of a world I like do dive right in !!

Der letzte Moment

Ohne Regie, ohne Drehbuch ist es doch wie immer im wahren Leben.  Der letzte Moment, die Klappe fällt, der Vorhang verhängt die Bühne, der Applaus verklingt. Die Gruppe verlässt das Theater, beziehungsweise wie hier, die Berlinale schließt ihre Pforten. Vor der Vorführung ist nach Vorführung. Das Team um Mike DeMille verlässt an unterschiedlichen Tagen die Stadt, das Land, den Kontinent. Time to say good-bye. Doch wir halten die Zeit einfach noch einmal an …

… und machen einen Ausflug nach Potsdam. Also bitte, das muss sein. Nach einem Gang über die Glienicker Brücke, die in Amerika als Bridge of Spies bekannt ist, sind meinen beiden Begleiter ganz entzückt. Getoppt wird das mit einem Tanz auf dem gefrorenen Heiligen See. Wir gleiten über das Eis! Wer hätte das gedacht, dass wir gemeinsam in der Lage sind, über das Wasser zu gehen … amazing!

Ja und wenn es am Schönsten ist, dann wird es Zeit für den Abschied.  Die Filmspule dreht sich bis zum Ende. Die Sonne geht langsam unter, unsere Wege trennen sich wieder. Unfaßbare zehn Tage, gut zweihundert gemeinsame Stunden liegen hinter uns.

Leise Servus sagen und sich ein Tränchen aus den Augen zu wischen, das fällt bei der untergehenden Sonne verdammt schwer. We will keep in touch und wenn „Alles“ gut geht, dann sehen wir uns im Mai in Cannes wieder! Nicht in Worte zu fassen, doch spürbar (sicher auch hier), dass Magie in der Luft liegt und ich ganz verzaubert bin. Eine Wiederholung wird es so nicht geben können, dazu sind diese Stunden und Tage zu einzigartig, doch die Erzählung, dieser Film bekommt sicher (mindestens) einen zweiten Teil.

Ihre und Eure Katrine (Lihn) – die Fortsetzung folgt …

 

German Obstkuchen

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