Was is(s)t die Berlinale 2017?

Genuss Private Chef 11.02.2017 keine Kommentare

11.02.17_Früchte

Berlin grüßt den Rest der Welt und der rote Teppich liegt für alle Stars, Sternchen und deren Helfer bereit. Es ist mir eine große Ehre, zum ersten Mal als Private Chef für eine amerikanische Filmcrew zu arbeiten.

Was is(s)t die Berlinale 2017

Anfragen und Mails kommen und gehen, das ist das tägliche Geschäft. Was passiert, wenn eine Mail aus L.A. eintrifft und es keine Erklärung gibt, warum die grad in Deinen Postkasten flattert? Ha! Aus vollem Herzen sage ich, egal warum, in der Hauptsache – das! Seit drei Wochen gibt es einen kleinen Austausch mit Mike DeMille. Alle Ungewissheit ist verschwunden, es gibt diesen Mann tatsächlich und er kommt mit einer Gruppe internationaler Freunde nach Berlin. Perfekt! Heute ist es überall auf der Welt leicht eine große Wohnung11.02.17_Whg zu finden und das Team hat sich am Tempelhofer Damm eingemietet. Für mich bedeutet es, dass ich jeden Tag hundert Kilometer fahre. Die Logistik ist bei solchen Veranstaltungen mit die größte Herausforderung. In diesem Fall besonders, denn morgens und abends mit vegetarischen; wenn möglich „local food Meals“ für sechs bis sechzehn Menschen Köstlichkeiten zuzubereiten, hoppla!

Red Carpet – Frühstück mit yummie

11.02.17_MikeDie Magie des ersten Augenblicks, ist so großartig, dass ich meine kleinen Sorgen und Ängste gleich vergesse.

Das Team von Mike mit Louis, Jakob, Katya, Dina und all den Anderen ist freundlich, offen und wundervoll, so dass ich gar nicht der Privat Chef bin, sondern ein Teil der Gruppe.

Meine Freude ist wirklich riesig und die Sprachbarrieren sind rasch überwunden. Wir reden einfach alle mehr oder weniger drauflos; englisch, deutsch, französisch und spanisch. Meine Idee der Kultur des Miteinanders leben wir hier par excellence. Ob sich mit solchen Veranstaltungen auch andere Grenzen überschreiten lassen? Ich wage das sehr zu bezweifeln; denn selbst in dieser großen (großartigen) Truppe ist es für den Einen oder Anderen nicht immer ganz so einfach, wie es vielleicht sein könnte. Da gibt es sprachliche Missverständnisse, kleine Unstimmigkeiten und die Kälte in Berlin macht es für die Gäste aus Kalifornien nicht einfacher. Okay, let’s have some yummie food and stay friends forever!

Local Food – Kartoffelsalat und Obstkuchen

11.02.17_KartoffelnInnerhalb von nur zwei Tagen fühlt sich das Leben mit der Filmcrew so leicht an. Das scheint das Gefühl der Berlinale zu sein! Am meisten begeistert mich die Internationalität. Jeden Tag treffe ich auf Menschen von diversen Kontinenten. Alle sind gut gelaunt und unwahrscheinlich herzlich.

Bei allen Begegnungen gibt es die berühmten amerikanischen „hugs and kisses“ – hier wohl am ehesten mit Umarmungen und Küssen beschrieben. Jedoch so zahlreich, dass ich mich geliebt, anerkannt und vor allem wahnsinnig geschätzt fühle. Fast ist es mir schon ein bisschen unangenehm, dass Alle mein Essen so genießen und sich zu Komplimenten und kleinen Händeklatschern hinreißen lassen. Nein, nein, ich kokettiere, es ist wirklich fantastisch, sonst würde ich hier nicht so ausführlich berichten. Mehr gibt es in den nächsten Tagen, denn nun gehe ich mal wieder an’s Werk. Ein wirklich echter „German-Obstkuchen“ wird gewünscht. Sorry, den kann ich grad gar nicht liefern: Obst im Februar? Ich lasse mir was einfallen – versteht sich von selbst.

Ihre + Eure Katrine (Lihn) I’m grateful to have met this wonderful people 🙂

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