Die guten Taten

Genuss Erfahrungswelten 24.04.2019 keine Kommentare

Süße Träume, gute Pläne, aus handverlesenen Ideen entwickeln sich die guten Taten. „Freiheits- und Fröhlichkeitsluxusse“ à la Fontane oder auch die Widersprüchlichkeiten aus Gehen oder Bleiben. Ostern ist grad vorbei, die Fragen nach Leben, Glück und Tod bleiben. Jedermann bestimmt über sein’s – gibt es eine politisch korrekte Form, also ein gegendertes „Jedermann?“ Meine Form der Erfahrungswelten teile ich so gern mir Dir. Heute geht es neben den guten Taten, um die Kultur, das Miteinander und die Liebe.

 

Meine Liebe zu den schönen Künsten

Die guten Taten des Genusses sind die Leidenschaft meines Lebens. Jeder Moment hat seine eigene Geschichte. Diese tiefen Erkenntnisse und das besondere Verstehen der Zusammenhänge machen das Miteinander aus. Die Kunst und Kultur überleben die verschiedenen Zeiten.

Hugo von Hofmannsthal hält uns bis heute einen Spielgel vor das Gesicht; seine Geschichte vom Leben und Sterben des reichen Mannes, dieses Jedermanns, ist toppaktuell. Mit oder ohne Gendersternchen …

 

Meine Sehnsuchtsstädte

Im vergangenen Jahr kam der Jedermann nach Potsdam. Welche Freude! In der Nikolaikirche Am Alten Markt fand die Premiere statt. Mein ganz persönlicher Hochgenuss: ich liebe dieses Stück; wie ich Potsdam und Salzburg liebe. Also stand für mich fest: Potsdam kann auch Jedermann.

2015 war ich das letzte Mal bei den Festspielen in Salzburg, dort sah ich verschiedene Jedermann Inszenierungen, zu dem „normalen“ Stück gab es mehrere Viedeoübertragungen als Hommage nicht zuletzt für den legendären Max Reinhardt. Schließlich beruht auf seinem Jedermann die Gründung der Salzburger Festspiele in 1920.

Meine Liebe zu den schönen Künsten, der Sprache, dem Genuss, dem Spiel auf Bühne und Leinwand ist tief verwurzelt.  Meine Erfahrungswelten tummeln sich auf Märkten und Spielstätten mit und ohne Vorhang. So genieße ich die Zeit, das Gefühl von Freundschaft und Willkommensein. Das wird in der nächsten Woche mein zentrales Thema. Gern teile ich mein Essen mit Dir, meine Zeit, halte dies für elementar!

 

 

Die guten Taten

Die guten Taten

Dazu mache ich jetzt noch einen kleinen Rückwärts-Schlenker zum Osterfest. Diese Tage voller Kultur mit Tischsitten und besonderen Köstlichkeiten. Was hast Du Schönes getan, mit wem hast Du Deine Zeit geteilt?

Die Osterfeiertage sind perfekt für Gespräche über die Liebe, das Miteinander und dem einhergehenden Verrat nebst Heuchelei. Die Themen „Gehen oder Bleiben“ ebenso wie „sagen oder schweigen“ taugen für ein Bühnenstück. So familiennah und beziehungsgeladen wie kaum etwas Anderes.

Dazu habe ich im Hans-Otto-Theater ein ganz beachtliches Bühnenstück mit anschließendem Gespräch erleben dürfen. Gehen oder Der zweite April von Jean-Michel Räber. Es geht um ein Ehepaar (Lore und Arno), die mehr als fünfzig Jahre gemeinsam leben und nun zusammen sterben wollen. Am zweiten April – ihrem Kennenlerntag – soll das Gift sie selbstbestimmt erlösen. Dieser Entschluss wird zu einer Art Zerreißprobe der Familie. Was für ein Thema! Und wie großartig die Schauspieler. Vielen Dank für diesen Abend, ich bin immer noch tief in Gedanken um diese neuen Impulse zu einem sehr eigenen Prozess. Leben und Sterben sind unser aller Anfang wie Ende. Selbstbestimmt, frei oder wie hättest Du es gern?

Ein Tabuthema! Gleichwohl eines für Jedermann. Hier treffen sich die Geschichten vom Sterben und Miteinander wieder. Sind das die guten Taten des Lebens? Wem ist ein feiner Tod vergönnt? Und was bedeutet dies konkret für Dich?

Meine Erfahrungswelten sind eindeutig. Der Tod begleitet mich seit fünfzig Jahren, er trat 1970 das erste Mal durch meine Tür – ein anderes Thema; zu viellicht einem anderen Ma(h)l.

 

Das Gefühl von Freundschaft und Willkommensein

Heute sende ich Dir von Herzen die guten Taten! Mit einer Prise Dankbarkeit, dem Löffel einer Idee vom Glück zu einer Kelle Offenheit. Bringe ich mein selbstbestimmtes Leben in diesen Einklang, auf einen Weg für das Recht auf mein eigenes Sterben … ein weites Feld!

Treffen wir uns also nächsten Mittwoch zum Gespräch: Das Gefühl von Freundschaft und Willkommensein geht das mit Jedermann? Und Freundschaft, was meint denn das? Wann sind wir Freunde, wann Gesellen oder Gefährten – ich spare mir das *Innen 😉 es ist für mich so selbstverständlich.

Du kannst in Deinem Leben einfach Du sein, wie Du das in meinem Leben auch kannst. Als Du, sie, er oder als es. Dazu zitiere ich den großartigen Max Reinhardt: „Wir fliegen heute über den Ozean, aber zu uns selbst und unseren Nächsten ist es sternenweit.“ Klug und vorausschauend, Du und ich wir können davon viel lernen. Die alten Weisheiten sind nicht die Schlechtesten. Na, dann: Komm gut durch diese Woche!

 

Katrine – lieber sternschnuppennah, als sternenweit ….

 

 

 

#Werbung durch Verlinkung – natürlich wie immer ohne Bezahlung (versteht sich) dennoch im Sinne der DSGVO .. na dann 🙂

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