Die Kunst der Relation

Genuss Einladung zum Dialog 20.02.2019 keine Kommentare

Im Zeitalter der kulinarischen Erlebnisse lade ich Dich herzlich zum Dialog ein: Die Kunst der Relation ist heute mein Thema. Zu viel, zu wenig, zu dies und zu jenes, ehrlich: mich nervt das! Wie geht es Dir damit? Jede Woche gibt es neue Ideen, Verwirrung über gesund, unzumutbar, unverträglich oder ist das alles Unsinn?

Wolkenkuckucksheim oder Realität?

Woher kommen all diese Weisheiten? Sind das Nachrichten aus dem Wolkenkuckucksheim oder ist das Realität? Weniger Fleisch ist sicherlich ein sinnvolles Thema, da für einige Zeitgenossen Schnitzel, Würstchen & Co. immer noch zum täglichen Leben gehören. Ich plädiere schon lange für den Sonntagsbraten, der kann ja wann immer sein. Deshalb verstehe ich Hinweise dazu sehr wohl. Gleichwohl nervt es mich, dass in den Tageszeitungen, in Magazinen und Nachrichten überall die neue Glückseligkeit durch weniger von Diesem und Jenen angepriesen wird. Darf ich das bitte selbst entscheiden! Mit erhobenem Zeigefinger wird sich gar nichts ändern.

Reden wir doch lieber über Informationen und Ernährungsbildung. Die gehört in die Kitas und Schulen. Erwachsene lassen sich nicht so leicht aus ihrer gewohnten Essnische locken. Das ist doch auch logisch. Wer möchte sich schon sagen lassen, dass seine Vorlieben überholt, alt und möglicherweise sogar ungesund sind. Also bitte. Wie steht’s mit einer Portion Feingefühl?

Dies gilt auch für die neuen Speisekarten, die nun mittels Sternchen auf LC und V hinweisen. Mir ist schon klar, was dies bedeutet und warum dies dort steht. Weißt Du es auch? Ich bin gespannt, was Du mir dazu erzählen magst. Ist das die Kunst der Relation?

Außerdem möchte ich gern wissen, ob Du lieber in Gesellschaft isst, lieber allein und vor allem wo? Also an welchem Platz isst Du am Liebsten? Ich kenne Menschen, die essen immer in der Küche, andere die essen nie zuhause und dann wieder welche, die essen nach Tagessituation; mal in der Küche, mal auf der Couch. Der Nächste isst immer am Schreibtisch und wenige decken sich nach guter alter Tradition den Esstisch. Gibt es überhaupt noch Relationen?

Die Kunst der Relation

Kunst als Bild, als Bronze oder auch als Kleidung - wo steckt die Relation?

Zu viel Kunst? Kann es das überhaupt geben? Wo versteckt sich da die Relation? Vielleicht sollte ich „Relation“ auch noch einmal erklären: in eine Relation zu setzen bedeutet, Dinge in ein Verhältnis zu bringen. Diese Dinge können auch Gegebenheiten sein, Begriffe. Also Kunst, Essen, Genuss, Verhalten.

Es kann ja auch zu viel Liebe geben. Ja, ich finde auch, dass das schwer vorstellbar ist. Nichts desto trotz gibt es das. Manische Zustände, Zwanghaftes und Nichtloslassen stehen in gar keiner Relation zur reinen wahren Liebe. PUH! Das ist vielleicht ein Thema für den Monat der Liebe, also den Mai. Vielleicht magst Du mich daran erinnern. Das wäre sehr lieb. Vielen Dank schon jetzt 😉

Die Kunst der Relation ist für mich die Idee eines guten Miteinanders. Das findet im echten Leben statt, also zwischenmenschlich, ebenso auf der virtuellen Ebene. Regelmäßig begegne ich Menschen online, das ist ein anderes Miteinander, oft jedoch der erste Schritt zum realen Treffen.

Die andere Stufe der Relation findet auf dem Teller statt. Oder von mir aus auch schon beim Einkaufen sowie in der Küche. Es geht um das wie und wieviel. Zu viel Gemüse, zu viel Obst und wie oben erwähnt zu viel Fleisch. Meine Überzeugung ist, die Dosis macht das Gift. Ausgewogen! Herrschaften, das ist eine Möglichkeit für Jedermann. Mir graut es vor allem ZUVIEL genauso wie vor allem ZUWENIG. Vielleicht liebe ich darum Häppchen und Schnittchen. Verführerische Kleinigkeiten machen so viel Spaß. Darüber spreche ich nächste Woche.

Komm doch mal rüber und wir plaudern beim Häppchen zusammen, ganz im Stil des neuen Miteinanders oder wie es so schön heißt „eatwith.“ Keine Ahnung warum diese Trends immer englisch sein müssen. Wobei „hygge“ aus dem Norden stammt. Egal wie der neue Name ausfällt, ich wünsche mir mehr Miteinander – also los geht’s!

Katrine – träumt von bunten Schnittchen

Ein kleines Zitat von Albert Einstein kommt mir grad in den Sinn: „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

Ja und dann natürlich diese #Werbung ohne Bezahlung doch im Sinne der DSGVO …

Die Kunst der Relation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.