Genuss ohne Worte

Genuss Auf Reisen 19.08.2019 1 Kommentar

Das regionale Kulturland der Alpen ist unverwechselbar! Hier kann ich ein bisschen Pause machen. Diese Art, die Zeit einfach verstreichen zu lassen, ist mein persönlicher Genuss ohne Worte.

 

Vorspeise mit Liebe gemacht

 

Selbstverständlich genieße ich mit allen Sinnen. Dazu gehören neben dem Sehen, Fühlen, Schmecken vor allem auch die gesprochenen Worte. Ich gehöre zu den Menschen, die nicht nicht kommunizieren können. Gleichwohl schmeckt mir dieser Tage, oder wie die Österreicher sagen „heuer“ – der Genuss ohne Worte sehr gut.

Ich lasse dich heute mit einigen Fotos an meiner kleinen Pause teilhaben. Es ist mir eine besondre Ehre, die herrlichen Aufnahmen mir dir zu teilen. Dazu kommen einige Gedanken: Tourismus, Freizeit und die Demut vor der Region rücke ich den Fokus, in den er für mich gehört. Achtung vor der Schöpfung und der Schönheit des Seins.

Gern nehme ich dich mit auf diesen kleinen Ausflug!

 

Hoch hinauf auf den Rüfikopf

 

 

Mit der Seilbahn geht es auf 2.350 Meter und die Aussicht ist wirklich grandios. Mich faszinieren diese riesigen Träger. Es ist schon ein kleines Abenteuer, mit der ab und zu leicht schaukelnden Bahn, nach oben zu gleiten. Doch keine Sorge, hier stehen Sorgfalt und Achtsamkeit an erster Stelle.

In’s Tal zu schauen und sich vorzustellen, dass im Winter hier die Skifahrer auf den weißen Pisten „reiten“ das kann ich mir grad gar nicht vorstellen. Seltsam! Es fühlt sich fast fremd an. Dabei bin ich schon viele Male selbst mit den Skiern auf den jetzt noch grünen Wiesen unterwegs gewesen.

 

Wie in einer Zeitreise komme ich mich vor. Irgendwie auch wohltuend. Die Luft ist klar. Die Bergregionen strahlen grad im Sommer eine wahnsinnige Ruhe aus. Pause! Der vollendete Genuss ohne Worte.

 

Einige meiner Sehnsuchtsziele

Um nachdenken zu können gehe ich gern in die Natur. Draußen ist für mich immer ein guter Platz. Dennoch lasse ich mich nicht festlegen. Heute ist hier mein Lieblingsplatz und morgen? Es gibt an etlichen Orten meine sehr persönlichen Sehnsuchtsziele. Gern bin ich im Hier und Jetzt. Und momentan bin ich eben grad hier am Liebsten. Es ist wundervoll sich einfach den Weg durch die Natur zu bahnen. Zu gehen, zu schauen und sich in diesem absoluten Nichts zu verlieren. Mein ganz eigener Dank an diese Plätze … aus vollstem Herzen!

 

 

Das Land, die Tiere und die Berge bilden die Einheit. Diese Gesamtheit wird geschützt von den Menschen, die hier leben und die versuchen, Tourismus und Natur in einen Einklang zu bringen. Nicht immer leicht, doch auf eine sehr geheimnisvolle Art und Weise scheint es zu gelingen.

 

 

Auf einer Höhe von 1.793 Metern liegt dieser für mich magische See. Sein Name = Formarin! Smaragdgrün und manchmal dunkelblau leuchtet dieses Wasser schon von Weitem. Der Weg bis hoch zur Stuttgarter Hütte ist gesäumt von Alpenkräutern und Blumen der schönsten Arten und Farben. Die Murmeltiere pfeifen was das Zeug hält, doch sehen kann ich sie nicht. Sie sind die Wächter der Almwiesen. Hier und da huscht ein Reh vorbei und mit ganz viel Scharfsinn lässt sich hier, in der größten Kolonie der Steinböcke ein ebensolcher erblicken.

Diese Bergregionen Europas sind Höhenlagen der besonderen Weite. Neben dem Klima, der geografischen Vielfalt und dem enormen Erholungswert haben sie auch sozialökonomische Werte. Sie bieten neben Stille und Raum vor allem Wasserkraft, Artenvielfalt mit der verbundenen kulturellen Identität für Landwirtschaft und Kultur. Schützen wir sie! Es ist nicht selbstverständlich sich in diesem freien Raum so bewegen zu können. Lassen wir der Natur ihren Raum und vor allem achten wir ihre Bedeutung!

 

Genuss ohne Worte

Gehe aus mein Herz und suche Freud, heißt es in einem längst vergessenen geistlichen Sommerlied von Paul Gerhardt. Wer sich den Text „gönnen“ möchte, der klickt einfach mal HIER.

Meine Sommerpause ist noch nicht vorbei und ich genieße das Leben in vollen Zügen. In den vergangenen Tagen habe ich mit einigen meiner Herzensmenschen bei schönstem Alpenwetter herrlichste Stunden verbracht –   D A N K EEEEE euch sehr dafür !!

Voller fröhlicher Momente, ausgedehnten Spaziergängen und intensiven Gesprächen haben wir uns der Kultur des Miteinanders hingegeben. Mit reichlich Genuss mit und ohne Worte, dafür voller Werte!

Bis es hier am 04. September mit der „normalen Kolumne“ weitergeht werde ich mich sicherlich noch einmal melden. So gern lasse ich dich an meiner schönen Zeit teilhaben. Geteilte Freude ist immer doppelte Freude!

 

Katrine – voller Genuss in der Unendlichkeit der Stille

 

 

… #Werbung ohne Bezahlung im Sinne der DSGVO für die Region Vorarlberg und das schönste was es gibt auf der Welt: das Miteinander voller Vertrauen und einer Prise Liebe.

Und die großartigen hier abgebildeten Speisen kommen aus der Küche des Gasthof Post

Genuss ohne Worte

One thought on “Genuss ohne Worte

  • 9. September 2019 at 15:28
    Permalink

    Liebe Katrine,
    Danke für diesen Text, das ist Genuss für die Sinne und Augen. Da kann ich gut verstehen das Du in diesem Landstrich austranken kannst und magische Momente erlebst.
    Mehr Kommentar von meiner Seite geht nicht…

    Reply

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