Kochen ist wie lieben

Genuss Heimatküche 13.11.2019 keine Kommentare

Eine Köchin ist eine Magierin, die Freude bringt: Kochen ist wie lieben! Das ist einer meiner Wahlsprüche und ich steh absolut dazu. Kochen ist viel mehr als nur Nahrung zuzubereiten. Es bedeutet zuerst sich Gedanken zu machen, was kaufe ich ein, wo und wofür. Und klar ist es eine Illusion immer mit einem hübschen Körbchen, einem frischen Liedchen auf den Lippen, lächelnd über den Markt zu schlendern. Das kann sehr wahrscheinlich wirklich nur ich. Weil ich es liebe! Die Waren anzuschauen, auszusuchen und dabei noch ein kleines Schwätzchen zu halten – jaaaaa! Kochen ist wie lieben ist ein Lebenselixier für mich!

 

Das kleine Küchenglück

Kochen ist wie lieben

Meine Heimatküche, meine Ideen und mein kleines Glück liegen sehr nah bei einander. Kochen ist wie lieben, das ist keine Spinnerei, eher sogar das Gegenteil! Es ist meiner Einstellung entsprungen aus dem Gedanken, das kleine Küchenglück in mein Leben zu lassen. Selbst gewählt und übrigens in manchen Situationen ein sehr hartes Tagewerk. Warum ich darüber so selten spreche? Na, weil es nichts ändert und hier nicht der Platz dafür ist. Hier ist der Platz für Genuss, Glück und die schönen Momente des Lebens!

Das ist doch genau der Punkt oder wie es so schön heißt: That’s the way the cookies crumbles.“ Mit meinen guten Gedanken und einer herrlichen Suppe oder einer besonders köstlichen Speise kommt die Magie des Glücks in mein Herz. Klingt simpel? Genau! Das ist es auch.

Grundlegende Sinnfragen

Und meine lieben Freunde des Genusses, es ist natürlich so, dass auch mich gewisse Dinge komplett nerven. Ich bin schließlich eine politische Frau, eine die am Tagesgeschehen teil nimmt, oft den Kopf schüttelt. Daraus ziehe ich jedoch eher Kraft, frei nach dem Motto: Jetzt erst recht! Kochen ist wie lieben, dreht sich dabei wie der Schlüssel in der Tür zum Glück. Nenn es Mantra, Gebet oder Sinnsatz, mir tut das gut und dann ist es das auch.

Jeden Tag versuche ich, ein gutes Werk zu tun. Grundlegende Sinnfragen lassen sich immer von verschiedenen Weisen betrachten. Für das persönliche Glücksempfinden sind wir zu fünfzig Prozent mit unserer Grundeinstellung verantwortlich. Es macht keinen Sinn jeden Tag über das zu kalte, zu heiße, zu feuchte oder zu nasse Wetter zu schwadronieren. Und Bitteschön, es ist doch auch nur Wetter.

 

Gelassenheitsgedanken

Diese These lässt sich auf vieles adaptieren. Wahrheit und Wahrnehmung liegen nicht immer gemeinsam im Bett. Akzeptanz lässt sich lernen, dazu ist kein Mensch zu alt. Es ist eine Frage der Einstellung und vor allem jedoch, des eigenen Lebenstils. Wie möchte ich leben? Wo hängt meine ganz persönliche Glückslatte? Bei Friedrich Schiller finde ich dazu:

„Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.“

Die Unterschiede bei den Gelassenheitsgedanken bestehen in den Ermunterungen. Es gibt dazu ein moralisches Gebet. Für mich passt es gut in den November. Der sogenannte Totenmonat fordert von einigen Zeitgenossen recht viel Kraft. Dieses nachfolgende Gebet bittet um Mut, Gelassenheit und Weisheit und wird dem amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr zugeschrieben:

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ 

 

Kochen ist wie lieben

 

Zu beten ist heute ein bisschen aus der Mode gekommen. Die Sinnsprüche allerdings sprießen nur so aus dem Boden. Möge jeder seinen eigenen Weg damit finden. Amen oder Danke oder was auch immer, ein bisschen davon tut sicherlich jeder Seele gut.

Liebe geht durch den Magen! Diesen Satz kennen wir alle. Und auch, Du bist das Salz in meiner Suppe. Heute vermisse ich manchmal etwas mehr Achtsamkeit bei der Küche der Neuzeit. Meine Heimatküche beruht auf guten frischen Produkten vom Land. Am besten natürlich von Bauern, die ich persönlich kenne und auf deren Höfen ich schon war.

Vor ein paar Wochen habe ich ein kleines Essen im Sinne des Weltkulturerbes gegeben. Nur mit Produkten aus unserer Region. Na fast. Ich verwende gern Zitronen, meine Liebe zu Orangen ist ja hinlänglich bekannt. Das ist meine Art der Völkerverständigung. Der Grundsatz liegt jedoch hier in der Küche meiner Tradition und dennoch gibt es immer wieder neue Ideen und Interpretationen. Das gehört für mich dazu und macht viel Freude und eben auch glücklich.

Was ist deine Lieblingsspeise? Gibt es etwas, dass dein Seelentröster ist? Kochen ist wie lieben kommt demnächst hier noch öfter vor. Eines meiner Produkt trägt diesen Namen. Es stammt aus meiner alten Ideenschmiede und lebt gemeinsam mit „Engelchen flieg“ jetzt wieder auf. Vorfreude los!

Darüber erzähle ich nächste Woche ein bisschen mehr. Du kannst dir schon jetzt überlegen, welche Köstlichkeiten unter dem Baum deiner Lieben liegen sollen. Bestellungen nehme ich per Mail unter genuss@katrinelihn.de entgegen.

Ich bitte sehr um Verständnis, dass die Regelung der Vorkasse für alle Bestellungen gilt. Bei Postsendungen ist das Porto ab einer Bestellsumme von einhundert Euro frei – voller Genuss und Zuversicht sende ich einen ganz herzlichen Gruß!

 

Katrine – mit einem Bauchladen voller Vorfreude 😉 

 

 

 

 

 

 

 

#Eigenwerbung ohne Bezahlung nenne ich Selbstausbeutung, ob das der DSGVO schmeckt … ups 🙂

Kochen ist wie lieben

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