Was ist das Beste

Genuss Auf Reisen 30.01.2019 Kommentare

Vertrauen ist ein hohes Gut, Wissen worauf es ankommt, doch sag mir: Was ist das Beste? Wer kann sagen, was gut ist und was schlecht? Also ich meine nicht diese herkömmlichen Dinge wie Krieg, Krankheit und Zufriedenheit, die lassen sich recht leicht kategorisieren. Meine Frage richtet sich an das ganze Leben!

Jede Denkweise scheint möglich

Mein Experiment der letzten Woche hat mir Vieles gezeigt. Ich sagte, dass ich Dich heute noch einmal mitnehme auf meinen Weg: Auf den Mond und an’s Meer. JA! Auf meiner Reise nach Lanzarote ist es offensichtlich geworden, allein zu sein ist nach wie vor mein Ding, dennoch ist es nicht der Weisheit letzter Schluß. Ich versuche meine Gedanken anzunehmen um sie zu verstehen. Doch ist das allein überhaupt möglich? Fehlt nicht ein Gegenüber, ein Korrektiv? Oder zumindest eine Person, die in der Lage ist, meine Dinge ebenfalls wahrzunehmen? Gibt es eine reine objektive Realität, die sich unabhängig vom Beobachter feststellen läßt?

Was das Beste für Dich ist, kann ich nicht wissen. Ob Du es weißt? Hast Du Dich das schon mal gefragt? Das Leben geht so seinen Weg. Du in Deiner Welt und ich in meiner. Jede Denkweise scheint möglich und daraus resultiert für mich, das Beste ist immer relativ. Was heute das Beste zu sein scheint, könnte sich als Ballast, unnötig oder sogar falsch herausstellen.

 

Jede Betrachtung ist eine unwiederbringliche Erfahrung

Schluß mit diesen Vorstellungen. Jede Betrachtung ist eine unwiederbringliche Erfahrung. Jede Begegnung einzigartig. Das Leben ist in dieser Hinsicht das Beste, es gibt kein anderes. Es sei denn, Du möchtest ein anderes Leben führen, dann liegt es einzig an Dir.

 

Was ist das Beste

Damit ist die Frage dieser Woche überflüssig. Obsolet! Sie ist und war ein bisschen fordernd gemeint. Was ist das Beste läßt sich nicht beantworten. „Es ist was ist, sagt die Liebe“ oder „Wer das Mögliche will, muss das Unmögliche versuchen“ das sind Kategorien, doch ob sie für Dich das Beste sind? Ach, komm, wir kochen uns eine Suppe; so wie im Süden: „Ropa Vieja“ was soviel wie „alte Kleider“ bedeutet. Gekocht wird, was im Haus ist. Klassisches Resteessen! In Italien, speziell in der Toskana heißt diese Suppe „Ribollita.“ Sie kommt heiß auf den Tisch und wird mit Öl und Brot gereicht. An manchen Tagen ist das sicher das Beste. Wärmend und sättigend = GUT!

Mein Experiment der Stille ist zu Ende, das des Lebens geht weiter. Mein Boot, das Sinnbild 2019, liegt ruhig im Hafen. An Bord befinden sich ein Anker; ein Rettungsring und ein Korb voller Köstlichkeiten. Herzlich lade ich Dich ein, Zeit mit mir zu verbringen! Sprechen wir zusammen, die Tage des Schweigens lasse ich hinter mir. Das ist momentan in einer sehr eigenen Art so etwas, wie mein Bestes.

Nächste Woche erzähle ich Dir vom Zuhause sein, dem Ankerwerfen und koche dazu eine Suppe.

 

Katrine – das Beste liegt im Jetzt 

 

 

 

 

 

 

#Eigenwerbung für die Suppe, die Gemeinschaft mit ohne DSGVO sowie #Werbung für die Finca auf Lanzarote 🙂 der Platz dort ist wirklich schön, das Appartement in dem ich wohnte allerdings sehr dunkel und für die ersten Monate nicht zu empfehlen. Im Sommer bestimmt dafür sehr angebracht, weil es kühl ist und der kleine Pool direkt davor liegt …

Was ist das Beste

thoughts on “Was ist das Beste

  • 31. Januar 2019 at 18:22
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    Was für ein Thema, was ist nun wirklich das Beste?
    Da fallen mir spontan die Worte meiner Mutter ein: wir wollten nur das Beste für Dich.
    Und in der Tat wirklich nur das Beste, ich denke was einem gut tut ist völlig individuell, kann nicht verordnet werden, denn mein Empfinden gehört nur zu mir und kann nicht verordnet werden. Deshalb wünsche ich meinen lieben Menschen um mich herum und auch der ganzen Menscheit das Beste, es möge Ihnen gut ergehen. Aber für mich bedeutet es, das meine kleine Seele Ruhe und Frieden findet, und damit fügen sich alle anderen Dinge. Verglichen mit einem Motor der ständig auf Befehl zu funktionieren hat, dabei möchte er auch einmal verschnaufen, gepflegt werden. Nur so kann er auch lange Zeit seinen Erwartungen entsprechen. Ich finde. Es wichtig regelmäßig, eine Verschnaufpause zu bekommen und ganz in der Stille, das Beste für mich zu erfahren. Dann sage ich Danke ,Euch allen die mir dies ermöglichen. So gerüstet bin ich dann auch bereit von meinem Besten etwas abzugeben, damit dieses nicht zum Überschwang führt. So heute, habe ich doch gutes Porzellan und Keramikgeschirr, einer Einrichtung gesponsert, damit auch sie einen schönen gedeckten Tisch haben können, eben auch etwas Bestes.
    Liebe Katrine Danke für diesen regen Gedankenaustausch
    Gabriele

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    • 1. Februar 2019 at 16:35
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      Liebe Gabriele,

      es ist immer wieder schön, dass Du Deine Gedanken und Einschätzungen mit mir und den Lesern teilst. Danke dafür!
      Und mit der Verschnaufpause hast Du so recht – um so etwas wie „das Beste“ zu geben, müssen wir entsprechend motiviert und ausgeschlafen sein.
      Wobei ich beim Nachdenken und Schreiben des Textes wirklich zu der Erkenntnis gekommen bin: Das Beste, gibt es nicht. Gerade Dein Beispiel
      mit den Eltern; wir wollen Dein Bestes! Wer kann schon wissen, was Dein Bestes ist? Oft ist das ein Synonym für Abhängigkeiten … ein komplexes Thema.
      Mit besten Grüßen aus der Küche, die nächste Woche nehme ich mal wieder den Kochlöffel in die Hand … liebste Grüße, Katrine

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