Wer wir sein könnten

Genuss Botschaften 24.07.2019 2 Kommentare

Wortspiele und kleine Spinnereien à la wo werde ich in fünf Jahren leben: Wer wir sein könnten ?? passen wundervoll in diese Kolumne. Es ist eine Art Botschaft, vielleicht auch etwas mehr. Eine Haltung. Meine!  Als Gastrosophin versuche ich Antworten zu geben, die mir während meiner Arbeit begegnen. Manchmal sind es jedoch auch wundervolle Situationen in Momenten der gelebten Fragen. So schön!!

 

Die Liebe zur Weisheit

Wer wir sein könnten

Worte sind wie Botschaften, sie können sehr viele schöne Situationen beschreiben. Wie fliegende bunte Schmetterlinge Dein Herz erreichen. Sie können in der selben Dimension verletzen und zerstören. Am Anfang war das Wort, ein Zitat aus dem Johannisevangelium. Auf einer Kirchentür kommt es mir sozusagen entgegen „geflogen.“ Ich liebe diese Momente, schließlich glaube ich (auch) an das Schicksal.

Wer wir sein könnten? Diese Frage impliziert an erster Stelle, dass wir (also Du und ich) jeder für sich, über sich/uns nachdenken. Das finde ich grundsätzlich gut. Es gibt diese Betrachtung, wer wir sein könnten in guten und nachdenklichen Momenten. Das mag ich!

Wir können diesen Satz mit einem Ausrufezeichen versehen: Wer wir sein könnten! Ha. Genau. Sieh doch her. Es ist mit Erstaunen festzustellen, dass Worte und Sätze andere Emotionen erzeugen, je nach dem wie Du sie betonst.

Es liegt an der Betrachtung

Die eigene Zufriedenheit liegt in Dir selbst und in Deinem Umfeld. Wie schaust Du auf Dich? Und auf die Andern? Es liegt an der Betrachtung und daran, wie Du es für Dich selbst empfindest.

Bisweilen scheint es so, dass Wunsch, Wahrnehmung und Wahrheit den Unterschied machen. Wir leben in einer recht privilegierten Welt; einige Zeitgenossen scheinen dies jedoch zu vergessen.

Die Liebe zur Weisheit, diese Suche nach der Erkenntnis und Wahrheit ist eine großartige Beschäftigung. Wer wir sein könnten ist deshalb eine melancholische, sehr theoretische Aussage.

 

Wer wir sein könnten

 

 

Die Vielschichtigkeit unserer Individualität steht auf dem Prüfstein. Mangelnde Vorstellungskraft und das Vertrauen in sich selbst machen ein fröhliches Leben nicht immer leicht. Scheinbar! Es besteht kein Zweifel, wir leben in einer Mischung aus Schlaraffen- und Schildbürgerland.

Ganz nüchtern betrachtend täuscht der Wohlstand über Klima und weltpolitische Problematiken nicht wirklich hinweg. Halbherzige Lösungen werden von der Sucht, der uferlosen Gier auf all das Begehrte zu einem Klumpen aus Gold verziert mit Lässigkeit. Na Bitteschön, wenn Dir das schmeckt.

Wir leben in einem Europa, dass uns viel chaotischer dargestellt wird, als es eigentlich ist. Machenschaften! Ich denke immer öfter darüber nach, ob es jemand wirklich versteht. Wer kann diese Sprache noch deuten? Es ist an uns, Vertrauen zu gewinnen. Nähe zu vermitteln. Freude und Genuss zu verteilen, im abendlichen Beisammensein im Widerschein des Kerzenlichts, der leise im Hintergrund klingenden Musik. Zu sprechen ist der erste Schritt, zuzuhören der nächste.

Mensch mit Menschlichkeit. Ein erstes Kennenlernen, ein zögerliches Verstehen. Reisen, Kultur und Kunst machen dies auf eine spielerische Art und Weise möglich.

 

Im Zug nach Baden-Baden

 

Letzte Woche sitze ich im Zug nach Baden-Baden. Es erscheint sehr seltsam, fast unwirklich. Mein ICE ist pünktlich, die Temperatur im Abteil angenehm, draußen sind es 30 Grad. Der Schaffner ist sehr freundlich, eine junge Dame serviert Kaffee. Die Mitreisenden spaßen, hier und da fällt ein freundliches Wort. Mit dem Zug fahre ich knappe fünf Stunden, die Zeit vergeht herrlich in aller Ruhe. Niemand meckert, keiner stört. Ein früher gradezu friedlicher Morgen in Deutschland.

Genauso erlebe ich es auf einer kurzen Reise nach Bielefeld. Keine Verspätungen, keine Nörgeleien = alles gut! Das Problem steckt also im Detail und es heißt homo sapiens oder die Moral von der Geschichte: Es ist der Blick, das Gefühl welches uns zu zufriedenen und strahlenden Menschen macht. Machen kann. Könnte! Also doch: Wer wir sein könnten!

Und natürlich gibt es Unzulänglichkeiten bei der Deutschen Bundesbahn, bei allen Verkehrsbetrieben und überall wo Menschen arbeiten werden Fehler gemacht. Das ist hier nicht mein Thema. Mir geht es einzig um Dich! Manchmal ist ein kleiner Gedanke schon ein Muntermacher!

Glück ist eine Frage der Definition! Vielleicht magst Du Dir heute die Frage stellen: Bist Du glücklich? Und wenn ja, warum? Ach und Du kannst Dich gern mitteilen, also wenn Du das möchtest. Letzte Woche bedankte sich meine Kundin Frau XY von ganzem Herzen bei mir, für meine Impulse. Dankeschön und ich gebe das hier gern weiter. Es ist mir immer wieder eine große Freude mit Dir, Euch und Ihnen in Kontakt zu sein.

In diesem Sinne spreche ich nächste Woche über verschiedene Kuchensorten, dazu serviere ich Dir ein paar Häppchen Dankbarkeit.

 

Katrine – mit dem Blick nach vorne 🙂 

 

Wer wir sein könnten

2 thoughts on “Wer wir sein könnten

  • 24. Juli 2019 at 11:17
    Permalink

    Liebe Kathrine,

    er wir sind und wie wir sein könnten? Das ist die Frage aller Fragen. Erkenne Dich selbst und mach was draus. Danke für den kurzen und knackigen Artikel.
    Der macht Lust auf mehr – gerne auch Kuchen aus Deiner Küche

    Sommerlichen Gruß

    Ralf

    Reply
    • 25. Juli 2019 at 17:36
      Permalink

      Lieber Ralf,

      besten Dank für Deine kleine Botschaft. Wer wir sein könnten! Was können wir noch alles tun. Ja, es ist eine gute Zeit, um aufzurütteln und zu schauen, wer
      wir jetzt und zukünftig sein könn(t)en. Freue mich auf den Austausch mit Dir.

      Sonnige Grüße von Katrine

      Reply

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