Brandenburger Genuss

Genuss Heimatküche 29.01.2020 2 Kommentare

Was erwartest du von deinem Essen? Brandenburger Genuss! Ja, das schmeckt und steht für meine Heimatküche. Das klingt sehr vertraut. Nach Heimat und Erde. Gutes vom Land aus Brandenburg. Das gefällt mir. Und es passt auch zu mir und meinen Vorstellungen der Landküche.

Schon vor etlichen Jahren habe „Die Taunusfeinkost“ erfunden. Sie hatte wundervolle alte Apfelsorten zum Bestandteil und Birnen sowie Gemüse des Taunus. Ha, das fällt mir grade ein. Damals lebten wir in Bad Soden und ich habe in den Streuobstwiesen viele Besonderheiten entdecken dürfen.

 

Das Gute aus dem Glas

Es gab hauptsächlich Aufstriche und Gelees, dazu feine Kuchen und Gebäck. Meine Abnehmer waren damals vor allem zwei große Metzgereien und ein kleines Hotel. Diese Erinnerungen inspirieren mich grad.  Es ist schon herrlich, dass ich seit vielen Jahren in der Küche stehe und meine eigenen Rezepturen entstehen lassen kann – das Gute aus dem Glas ist mit besten Produkten vom Land gemacht. Mit dem Satz „Von mir für dich“ habe ich schon öfter „geworben“ nächste Woche heißt es „Komm essen“ und ich erzähle ein bisschen mehr aus meiner Küche.

 

Frisch gekocht

Doch nun zurück zum Brandenburger Genuss. Er ist eine Annäherung an das Gute vom Land. Eine eher bodenständige und wie ich finde, sehr ordentliche, ehrliche Küche. Wirklich aus der Region. Nachhaltig und mit viel Bedacht und Achtsamkeit hergestellt. So schmeckt mir Heimat.

Frisch gekocht, das ist simpel. Bewusst genießen ist heute an der Tagesordnung – sollte man meinen. Doch die Erwartungen an das moderne Essen sind enorm. Es soll alles perfekt sein, gut schmecken, ständig verfügbar sein und dann auch noch möglichst wenig kosten. Ein Traum! Naja …

Eines ist sicher logisch, Nichts ist und kann immer verfügbar sein. Ich bin für manche meiner vegetarischen (und vor allem den veganen) Zeitgenossen eine Spielverderberin – ja ich weiß – aber lassen wir doch mal die Kirche im Dorf.

Blaubeeren im Januar! Avocado zu jeder Zeit. Fertige Aufstriche mit Farbstoffen und Stabilisatoren – das ist kein gutes, gesundes Essen. Sorry, Leute, aber das finde ich ehrlich etwas zu kurz gedacht und wenn wir über Ernährung reden, dann sind die verschiedensten Aspekte zu betrachten.

Was ist gut? Da gibt es viele Meinungen. Du magst Steinzeitkost? Bitteschön. Oder doch lieber Low-Carb? Wo liegt der Schlüssel zum täglichen Vitalgenuss?

Ehrlich! Ich weiß das auch nicht. Denn jeder Mensch hat einen anderen Index. Was ich mag, muss dir noch lange nicht schmecken. Und ich habe nicht nur keine Lust auf modische Trends oder gar Ideologien; ich ignoriere sie meist.

 

Mir schmeckt das Gute vom Land

Sich wirklich gut, ausgewogen, gesund und jahreszeitlich zu ernähren stellt eine ausgewogene Basis dar. Wer sich mehr damit beschäftigen möchte, dem empfehle ich von Herzen die wundervolle Ria Luz. In ihrer Praxis in Berlin findest du mit ihr eine hervorragende Heilpraktikerin. Ernährung und ein gesunder Darm sind zwei ihrer Steckenpferde. Als ich sie kenngelernte wußte ich sofort, dass wir einen gemeinsamen Weg gehen können.

Für einen Ernährungskompass und die ganzheitliche Methode einer modernen Ernährungsweise ist sie eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin. Ich begebe mich in den nächsten Woche auf eine Fortbildung zur Ernährungsberaterin und kann danach tiefer in diese sensiblen Themen einsteigen. Mit klugen Ratgebern an meiner Seite schmeckt mir vieles im Leben deutlich besser. Ein faires und internationales Netzwerk ist ein großartiges Fundament für meine Arbeit. Ich bin sehr dankbar, weiterhin Menschen mit speziellen Begabungen kennenzulernen. Ich werde hier immer mal wieder Personen meines Vertrauens vorstellen.

 

Brandenburger Genuss

Bei all den neuen Erkenntnissen und Erfahrungen mit Lebensmitteln ist es dennoch so, dass mir das Gute vom Land besonders schmeckt. Im Winter passen für mich gestampfte Kartoffeln zu Möhren und Sellerie. Ich liebe Rote Beete in jeder Form. Sehr gern – wie oben rechts im Bild, als Mus mit Walnussöl aufgeschlagen und gehackten karamellisierten Walnüssen dazu Salat sowie Linsen.

Ganz besonders köstlich schmecken diese kleinen Tartelettes, nach französischem Vorbild. Mit einer Idee aus Brandenburg: Ich nehme rote Zwiebeln, Äpfel oder Birnen und streiche auf den Boden etwas Schmand. Anders als bei einer Quiche kommen diese Kuchen ohne Eiersahne aus, so sind sie leichter und haben auch weniger Kalorien. Sie sind warm und kalt eine Mahlzeit für jede Lebenslage. Sie lassen sich außerdem vorbereiten und können im Berufsleben als Mittagessen gute Dienste leisten.

 

Komm essen

Zum Thema Ernährung und Heimatküche fallen mir in den nächsten Wochen noch mehr Speisen ein – sei gespannt und bleibt am besten gleich hier 😉

Und wie weiter oben schon angekündigt, nächste Woche gibt es ein paar weitere Köstlichkeiten aus meiner Heimatküche mit dem schönen Satz: „Komm essen“

Beste Grüße aus der Küche und Ideenschmiede – lass es dir schmecken und vor allem, mach dich nicht verrückt.

 

Katrine – mir schmeckt grad Selleriestampf zum Fisch

 

 

 

#Werbung ohne Bezahlung und eine schöne Verlinkung mit einem Augenzwinkern an die DSGVO

Brandenburger Genuss

2 thoughts on “Brandenburger Genuss

  • 3. Februar 2020 at 17:26
    Permalink

    Die gute Landküche.
    Was für ein Traum in der Gastronomie, wie du selbst es beschreibst, für jeden sieht und schmeckt diese anders. Was ist aber anders? Bestimmt nicht unter dem Aspekt von einer Hightech- Kochkunst. Eigentlich kann jeder kochen, und gegessen wird was schmeckt. Die Frage ist nur wie und woher kommen die Zutaten. Ich brauche keinen Pfälzersaumagen in Potsdam auf dem Teller. Unser Ländle bringt so viele Köstlichkeiten hervor und das zu jeder Jahreszeit. Einfach mal über einen Markt schlendern und und sich umschauen. Rein ins Körbchen zu zu Hause an den Herd damit. Mit guter Butter, Eier und vielen Kräutern kann man ein Gourmet Essen zaubern. Und ich selbst bin immer wieder überrascht, was man so alles in der Landküche auf den Tisch bringen kann.
    Ich finde es sehr gut das Du dieses Thema immer wieder ansprichst und es auch uns zeigtest, was die Region zu bieten hat.
    Danke dafür

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    • 12. Februar 2020 at 0:32
      Permalink

      Liebe Gabriele,

      wie schön einmal wieder einen Kommentar von dir zu lesen. Und ja, Landküche ist ein zentrales Thema. Wobei ich per se einen Saumagen nicht ausschließen würde, denn den kann ich mit bestem Schweinefleisch aus Brandenburg sehr wohl auf den Tisch bringen. Ich mag den ja schon sehr 🙂
      Gleichwohl verstehe ich deinen Ansatz.

      Wir leben in einer Art von Paradies. Es gibt so viele gute Produkte und das zwölf Monate im Jahr. Warum es zu Weihnachten Spargel aus Chile gibt? Weil die Leutchen da draußen das kaufen. Vielleicht weil sie glauben, dass das für Weihnachten fein ist. Ich werde es nie verstehen und wenn es nach mir ginge, kämen solche Produkte nicht in den Handel.

      Vieles haben wir – die Verbraucher – selbst in der Hand. Dazu brauchen wir jedoch auch Ernährungsbildung und mehr Informationen über Lebensmittel, insbesondere denke ich dabei an Fertiggerichte und verlogene „vegane“ Gerichte. Nur weil etwas nicht vom Tier stammt, muss es nicht gesund und gut sein … leider ist es nicht so einfach.

      Dieses Jahr wird es von mir dazu regelmäßig weitere Texte in den unterschiedlichsten Medien geben. Es bleibt spannend und ich koche mich hoffentlich immer ein Stück weiter in die Herzen meiner Kunden und Gäste. Auf ganz Bald und lass es dir schmecken!

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