Karotten mit Butter

Genuss Heimatküche 02.12.2020 keine Kommentare

Gute Butter!, wie herrlich aus der Zeit gefallen; Karotten mit Butter hingegen schmecken heute wie damals wirklich gut. In meiner Heimatküche serviere ich dazu einen Hirsch, ein paar kleine Kartoffelklößchen sowie Walnussbutter.

 

Advent Advent

Karotten mit Butter

 

Vergangenen Sonntag hat das erste Kerzlein auf dem Adventskranz gefunkelt. Welch herrliche Tradition. Das Buttergebäck duftet mit all seiner Pracht, von frommen Engel bewacht, so dass nicht nur die Kinderaugen funkeln, als gäbe es kein Morgen – wie festlich und glorreich. Sei also auch du behütet, auf all deinen Wegen. Mir ist es ehrlich egal, ob du (noch) an das Christkind glaubst, ich fühle den Glanz vom Lichterstrahl und lasse dich teilhaben. Also, wenn du magst.

JA!, das scheint es zu sein, was uns in diesen Tagen bleibt. Die Sehnsucht nach der Heiligen Weihnacht, dem Trost getragen vom Wunsch der Besserung. Schaue ich nach vorn, sehe ich doch die vielen Erinnerungen. Fühle das Wahre, das was wirklich zählt. Die Wahrheit, diese Form von Aufrichtigkeit, die grad in der Weihnachtszeit so viel Wärme bietet. Wohl dem, der Gutes tut und sich nicht aufreibt in dieser Not. Advent Advent – das Lichtlein brennt.

 

Heimatküche mit Liebe gewürzt

Zurück zu den Wahrheiten in der Küche. Es geht um die Karotten mit Butter. Sie sind so einfach und darum für mich auch immer wieder gut. Das Beste vom Einfachen schmeckt hoffentlich auch dir. Nimm frische Möhren, befreie sie vom Hasengrün (darüber reden wir ein anderes Mal) und putze sie. In einer tiefen Pfanne oder einem großen Topf werden sie in kochendem Wasser gut zehn Minuten gegart. Nicht zu weich, aber eben auch nicht bissfest. 

Vor dem Servieren schwenke ich sie zur Adventszeit in einer aufgeschäumten Butter mit einigen Walnusskernen, darüber kommt noch ein Hauch Puderzucker. Herrlich wie das duftet!

Komm essen, rufe ich dir zu. Pflegen wir unser kleines Miteinander, eine große Runde ist uns in diesem seltsamen Jahr nach wie vor untersagt.

Darum ist es besonders wichtig, dass Wertschätzung und Zusammenhalt mit am Tisch sitzen.  Aller Widrigkeiten zum Trotz serviere ich dir eine große Portion Trost, Heimatküche mit Liebe gewürzt.

Der Hirsch macht jedes Jahr aufs Neue eine gute Figur in meiner Küche. Er kommt ganz klassisch aus dem Ofen, da gibt es weder Besonderheiten noch Firlefanz. In ordentlichem Butterschmalz angebraten, mit gestoßenem Wacholder, sowie meinem eigenen Gewürz „Wild auf Dich“ gebe ich ihn in den Ofen.

Meine Weinempfelung

Für eine schmackhafte Sauce gieße ich Traubensaft dazu. Wer es etwas üppiger mag, kann auch einen feinen Rotwein nehmen. Meine Weinempfehlung kommt von meinen Partnern aus dem WEINWERK in Potsdam.  Der gute Tropfen heißt EL GOS, ein durchaus vollmundiger Tropfen, nicht zu stark, doch passgenau zum Hirschen. Ein Spanier mit dem entsprechenden Temperament auf der Zunge. Den mag ich sehr!

Wenn du beim WEINWERK einkaufst, kannst du auch mein Wildgewürz direkt mitnehmen, na das passt und schmeckt mir gut und dir bestimmt auch.

 

 

Karotten mit Butter

Karotten mit Butter

 

Aus Gründen möchte ich sagen, hält besonders in diesem Jahr das schmackhafte, gute, gesunde Essen unseren Leib und die Seele zusammen. Grad in der Adventszeit spreche ich gern über die Renaissance in der Küche. Wobei um der Wahrheit die Ehre zu reichen, müsste es wohl Rückbesinnung auf Werte und Formen heißen.

Kochen ist eine kulturelle Errungenschaft, die solltest du nicht unterschätzen. Heute gibt es dazu noch ein weiteres kleines Rezept. Wie oben angekündigt, koche ich einige Kartoffelklößchen. Auch diese sind mehr als einfach zuzubereiten, du kannst also die Finger von Fertigprodukten lassen.

Für vier Personen werden 500gr mehlig kochende Kartoffeln in der Schale gegart. Heiß gepellt und durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Dann etwas abkühlen lassen. In dieser Zeit einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.

Die Kartoffelmasse mit 80gr Mehl, 30gr Weizengries, 1 Ei, etwas Salz und frisch geriebener Muskatnuss würzen und zu einem formbaren Teig mit den Händen kneten. Mit einem Esslöffel zehn bis zwölf Portionen abstechen und zu kleinen Klößchen formen. Diese in das heiße nicht mehr kochende Wasser gleiten lassen und dort ziehen lassen, bis die Minis an die Oberfläche steigen. Dann sind sie schon fertig. Guten Appetit!

So feiern wir ein bisschen die gute alte Weihnachtszeit! Nächste Woche gibt es von mir weitere Ideen von Anis bis Zimt – wie immer mit viel Liebe zubereitet.

Bleibe du munter, gesund und zuversichtlich. Es grüßt dich aus der Potsdamer Weihnachtsküche,

 

Katrine – von Engeln getragen

 

… ach ja und wegen der Weinempfehlung und Verlinkung handelt es sich hier um #Werbung ohne Bezahlung nach den Vorgaben der DSGVO, muss sein.

 

Karotten mit Butter

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