Sprache und Genuss

Genuss : mit Liebe gemacht 13.05.2020 keine Kommentare

Mit Liebe gemacht, gehört in meine Kategorie „von mir für dich“ und dazu zähle ich gleichermaßen Sprache und Genuss. Liebe mag in diesem Kontext dem Einen oder Anderen ein zu großes Wort sein. Gut, dann ersetze ich dies durch Achtsamkeit oder Fürsorge. Vielleicht schmeckt es dir dann besser. Wobei, was ist gegen Liebe zu sagen?

Letztlich sehnt sich der Mensch nach Anerkennung, Nächstenliebe und ein gutes Miteinander. Dabei steht die Sprache an erster Stelle. Was du wie sagst, ist zentral. Mit einem Lächeln, etwas Freundlichkeit kommst du immer weiter, das macht eine sympathische Ausstrahlung und so kannst du dich manch schwierigem Thema leichter annähern.

 

Wähle deine Worte wohl

Sprache und Genuss

 

Vor ein paar Wochen habe ich mich dazu geäußert, dass es mehr als Sinn macht, erst zu denken und dann zu sprechen. Es ist außerdem wichtig die Perspektive zu betrachten. Wenn jeder „nur“ aus seiner Wahrnehmung heraus spricht, ist das ziemlich egoistisch. Schau doch mal, wie es deinem Gegenüber mit deinen Worten, deinen Sätzen geht. Wähle deine Worte wohl!

Schmeckt dir die Buchstabensuppe ?, sie steht hier als Synonym für das Gesprochene. Wirklich frei sprechen zu können, ist in der jetzigen Lage schon fast heikel. All die Verschwörungstheorien, die durch die Lande und die Welt geistern. Grundsätzlich brauchen wir mehr Respekt! Sprache und Genuss sind gleichermaßen betroffen.

Beim Genuss ist es ziemlich simpel: Vegan trifft auf Konventionell und die Fronten sind verhärtet. Wieso Fronten? Ja, das frage ich mich schon lange. Es geht hier nicht um einen Krieg, sondern um Essgewohnheiten. Wer möchte beurteilen, was besser ist? Denn darum geht es gar nicht. Besser oder schlechter? Fehlanzeige! Es geht um Meinungsmache und um Bewertung. Noch kann kein Wissenschaftler seriös sagen, welches Essen wirklich gesund ist und was wir für eine ganzheitliche Ernährung bräuchten. Es gibt Eckpfeiler, Grundwerte und reichlich Ideen, aber zu wenig Profundes. Ständig kommen neue Ratgeber auf den Tisch und der Verbraucher weiß gar nicht mehr, was eigentlich los ist.

Dabei könnte Ernährung komplett einfach sein: Du hältst dich an die Jahreszeiten. Bestes vom Land und so wenig bereits verarbeitete Industrieprodukte wie möglich. Nächste Woche sprechen wir ein bisschen ausführlicher darüber.

 

Austausch statt Abgrenzung

 

Dazu lade ich dich zu einem Dialog ein. Wie wäre es, wenn wir uns vernünftig unterhielten? Ohne anzugreifen und ohne sich wie ein Kind, beleidigt abzuwenden. Das offene Wort gäbe Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Ich wünsche mir Austausch statt Abgrenzung. Bei meinen Tischgesprächen ist es möglich sich frei zu äußern, doch du musst dich an die Regeln halten. Es werden keine problematischen Diskurse statt finden, wenn wir nicht einmal den kleinsten gemeinsamen Nenner finden, dann stimmt etwas nicht.

Wir sprechen ehrlich miteinander ohne Häme! Kritik kann auch bereichern, sogar Zustimmung enthalten. Wir sind Menschen und machen Fehler. Das ist nicht schlimm, so lange du bereit bist, Meinungen anzunehmen und dich höflich zu artikulieren.

 

 

Sprache und Genuss

Sprache und Genuss

 

Ja, wir leben in merkwürdigen Zeiten. Auf Sprache hinzuweisen ist sicherlich in allen Jahrhunderten ein Thema gewesen, doch im Zuge der Digitalisierung wird es immer wichtiger. Gern bitte ich dich an den Tisch, zu Sprache und Genuss. Werde ein Teil dieser wundervollen Gemeinschaft – wenn sie denn wieder erlaubt sein wird. 

Ich kann es nur immer und immer wieder betonen: Mir fehlen diese gemeinsamen Stunden sehr. Der Austausch und dieses Gefühl des Miteinanders sind mir so sehr an’s Herz gewachsen. Ja, wir treffen uns jetzt auch schon mal zu dritt. Vielleicht können wir am Wochenende ein kleines Picknick einplanen – das wäre doch zu schön.

Mit einem Spargelsalat, mit Erdbeeren und ein paar gerösteten Nüssen. Einige knusprig gebratene Hähnchenstücke, mit dem Duft von Honig. Da läuft mit schon beim Gedanken das Wasser im Mund zusammen. Lass uns treffen!

Und meine Ideen für die kommenden Wochen gestalten sich nach wie vor um den heimischen Genuss. Ach übrigens, in der aktuellen Ausgabe des Topmagazins von Potsdam gibt es wieder meine Kolumne: Das Beste vom Land – klick einfach auf den Link und gib dann bei der Seitenzahl 86 ein und return. Der Genuss kommt direkt zu dir.

 

Reden wir über drei Zutaten

Nächste Woche lade ich dich ein zum Dialog. Wir sprechen über das Essen im Zusammenhang mit Qualität und Respekt. Reden wir über drei Zutaten. Also immer wieder andere Drei, daraus kannst du leichte, kleine, frische Speisen zubereiten. Es wird deine Entscheidung sein, ob es mal mit Fleisch, Fisch oder ausschließlich Gemüse sein wird. Drei Zutaten heißen auch: Qualität, Respekt und Achtsamkeit.

Falls du heute schon Wünsche dazu hast, kannst du gern in den Kommentaren dazu drei Zutaten nennen. Beispielsweise: Spargel – Eier – Lachs oder Tomaten – Basilikum – Nüsse. Naja, das ist wirklich einfach. Also schreib mir – ich antworte wie immer entweder direkt hier oder per Mail.

Bleibe du gesund und munter und wir sehen uns nächste Woche hier und vielleicht auch vorher schon mal in Echtzeit – ruf mich an!

 

Katrine – mit Spargelsalat zum Picknick …

 

ich koche übrigens den weißen und grünen Spargel nach einander.

Erste gebe ich den weißen in das kochende Wasser – für 5 Minuten

und dann den grünen auch noch mal für 5 Minuten: Fertig!

Bei größeren Mengen lege ich den Spargel auf den Backblech …

Sprache und Genuss

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