Vom Neinsagen

Genuss Werte und Visionen 03.06.2020 keine Kommentare

Es ist eine Notwendigkeit sich abzugrenzen: Neinsagen ist eine Frage der Haltung! Genauso passt in diese Kategorie der Werte und Visionen das Jasagen. Was fällt dir leichter? Ein Nein oder ein Ja? Ich bin sehr gespannt und wünsche mir eine kleine Diskussionsrunde – wir können uns am See treffen. Mein Salon bleibt noch weiter geschlossen. Das ist eine klare Entscheidung, die sowohl ein Ja als auch ein Nein beinhaltet. Das Ja steht für die Anerkennung des Schutzes in der Gemeinschaft und das Nein ist der Tendenz des schnellen Zurück geschuldet. Da mache ich nicht mit! Obwohl ich eine sehr große Sehnsucht nach Begegnungen habe und es auch für mich wirtschaftlich eine harte Zeit ist. Dennoch, es bleibt dabei: Meine Termine liegen weiterhin auf Eis.

 

 

Für mehr Eigenverantwortlichkeit

Collage mit Juni Text

 

Das bedeutet nicht, dass du komplett verzichten musst. Ich kann bei dir kochen. Mit dir einkaufen gehen und mich ein bisschen kümmern. Ein klares Ja für meine Dienstleistung im kleinen Segment. Meine Eigenverantwortlichkeit bringt dir Gutes vom Land in die Küche. Voller Respekt und Rücksichtnahme.

 

Der Juni bringt auch Botschaften – Rezepte und Ideen

Der Juni bringt uns viel Sonne, noch mehr Spargel (bis zum 24.06) und hoffentlich eine reiche Erdbeerernte. Ich möchte kochen, experimentieren und mich einlassen auf Neues. Die Kreativität ist in Zeiten von Covid-19 ein ganz besonders wichtiger Begleiter. Die Gedanken schweifen und tatsächlich finden viele Gespräche statt, bisher am Telefon. Zukünftig können wir uns wieder treffen.

Allerdings bei mir am Tisch nur in ganz kleiner Runde. Es gibt jedoch andere Möglichkeiten. Beispielsweise auf dem Wochenmarkt oder auch bei dir zuhause. Da geht es um die klare Entscheidung. Auch hier ist es simpel und es heißt ja oder nein.

Der Juni bringt auch Botschaften – Rezepte und Ideen. Es gibt ein klares Nein! Ich lasse mich nicht unterkriegen, eher schöpfe ich Mut aus den vergangenen Wochen. Nachzudenken, sich in eine Idee zu träumen bringt mir viel mehr, als traurig in den Himmel zu schauen. Das habe ich nun auch eine Weile getan. Tut mir nicht gut. Also, auf zu anderen Ufern.

Vom Neinsagen kann ich ein Liedchen singen. Ich bin keine Ja-Sagerin! Und mein Nein heißt immer genau das; Nein. Das ist schon öfter hier zur Sprache gekommen. Jetzt ist es an der Zeit sich diesem Thema weiter zu widmen, für mehr Eigenverantwortlichkeit. Mehr Mut und Veränderungen. Die Zukunft scheint ungewisser denn je, klare Strukturen helfen einen eigenen Weg zu finden. Und ihn dann auch zu gehen. Unbekanntes inbegriffen. Da hilft es sich zu positionieren.

Neinsagen kann viele Gründe haben. Es geht darum Entscheidungen zu treffen. Aktiv zu sein und sich nicht in die Enge treiben zu lassen. Zivilcourage zu zeigen.

Das wertschätzende Miteinander

Werte und Visionen gehören in mein Leben wie das Salz in die Suppe. Die Frage nach der Idee findet sich oft in einem simplen Satz: Weil ich nicht anders kann. Das wertschätzende Miteinander, der respektvolle Umgang und die Achtung des Gegenübers sind in meinem Leben so gegeben wie das Luftholen.

In den Diskussionen der letzten Wochen vermisse ich häufig ein befreiendes Nein. Die Bedürfnisse nach schnellen Lösungen scheinen in Europa eine feste Größe zu haben. Klar! Es geht um viel Geld und darum, die Krise in dieser Welt des kleinen miesen Virus schnellst möglich hinter sich zu lassen. Wann haben wir (also eher „die“) vergessen, dass sich Leben und Miteinander in Achtung und nicht in Dollar messen lassen?

Ein Zurück zu dem wie sich unser Leben bis März 2020 abspielte wird es so nicht geben. Vom Neinsagen wirst du sicherlich noch viel hören. Als befreiendes Element.

 

 

Vom Neinsagen

Vom Neinsagen

 

Es wird Zeit gesunde Grenzen zu setzen. Der Wohlstand der vergangenen sechzig Jahre hat Formen angenommen, denen der Mensch nicht gewachsen scheint. Ein Zuviel von Allem macht die Gesellschaft übermütig. Im Grunde haben wir in Europa von Allem zu viel und gleichzeitig zu wenig.

In Hülle und Fülle liegen Lügen, Verrat, Hochmut und Dekadenz auf allen Plätzen. Nicht ehrlich zu sein, ist zur Mode verkommen. Egal wohin ich schaue: Autoindustrie, Lebensmittelerzeuger, Versicherungen, Baubranche, Textilwirtschaft und so weiter und so ekliger. Fürsorge und Nächstenliebe sind etwas für Weichgespülte – Idioten und Versager. Na schönen Dank!

Wann das angefangen hat, kann ich dir ziemlich genau sagen. Es war Ende der 1970ziger Jahre, da war das Wirtschaftswunder in vollem Gange und die Frage nach dem Da-geht-doch-noch-mehr nahm seinen Lauf. Vom Neinsagen keine Spur. Warum auch, uns geht’s doch so gut.

Eine neue Nachdenklichkeit

Und jetzt? Vielleicht schafft ein kleiner C-19-Virus eine neue Nachdenklichkeit. Eine Form des gelebten Miteinanders und des Puralen-Wir.

Mich leiten innere Bedürfnisse wie Glück, Harmonie und Wissen. Bildung ist eines der großen Themen dieser Tage. Augenscheinlich eher ein vergessenes, damit lässt sich zumindest im ersten Schritt wenig Geld verdienen. Ist so!

Mir geht es um das Große, das Ganze! Das Zauberwort heißt weder Gleichmacherei, noch Umverteilung. Es heißt Umdenken, Verantwortung übernehmen und sich Eigenverantwortlich zeigen. Wer – wie beispielsweise in der sogenannten Bankenkrise – den Mist verbockt, der muss auch dafür grade stehen. Es ist wirklich simpel.

Und weil es so einfach sein kann, will sich damit niemand beschäftigen. Wir brauchen Menschen, die das was sie tun und entscheiden auch verstehen! Oder zumindest einen Paten an deren Seite. Mediziner und Wissenschaftler passen nicht in die Politik, weil sie nicht die selbe Sprache sprechen. Ach so – na dann wird es Zeit, das zu ändern.

Das gute alte Modell „made in Germany“ hat sich selbst überholt, aus meiner Überzeugung gibt es einen Weg dahin zurück. Mehr Achtung vor den Kreaturen, weniger streben nach Macht und Gier.

Die gute deutsche soziale Marktwirtschaft mit ehrbaren Ideen, Leitfiguren und Glaubenssätzen! Kann so kompliziert nicht sein. Es wird Zeit hinzuschauen, die Ärmel hochzukrempeln und wieder zu sagen: „Wenn nicht wir, wer dann …?“

Vom Neinsagen komme ich zum Jasagen und stelle mich in den nächsten Wochen und Monaten darauf ein, anderen Beschäftigungen nachzugehen. Es gibt keine Grenzen! Weder für Gedanken noch für Gefühle. Deshalb spreche ich nächste Woche über die Lebenskultur im Kontext der Ernährung. Zufrieden und unbeeindruckt könnten wir leben. Wie das möglich ist?, lass dich überraschen von meinen Ideen und Botschaften der nächsten Zeit.

 

Katrine – vom Neinsagen ganz munter 😉 

 

Zufrieden und unbeeindruckt

 

 

 

 

Vom Neinsagen

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