Die Kultur des Miteinanders

Genuss Wegweiser 04.08.2021 keine Kommentare

Es lässt sich formidabel über das Essen plaudern, die Kultur des Miteinanders sitzt am Tisch oder eben auch nicht. Als Karl Lagerfeld vor etlichen Jahren den Satz prägte: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren,“ konnte er nicht ahnen, dass die Jogpant in den unterschiedlichsten Qualitäten die Laufstege der Welt bereichert. Zeiten und Kulturen ändern sind und manches wird zu einem Wegweiser, von dem wir niemals zu ahnen wagten. Sprechen wir also ein bisschen über die Kultur des Essens und der Kleidung.

 

Sensibilität und Ästhetik

Klar Lagerfeld wollte seiner eigenen Sensibilität und seinem Gespür für Ästhetik Nachdruck verleihen, das verstehe ich nur zu gut. Ein Designer wie er prägt viele Stilrichtungen. So wie ein Paul Bocuse die Varianten der Lebensmittel mit viel Sensibilität und Ästhetik auf die Teller brachte. Heute sehen die Speisen in der modernen Küche häufig anders aus, dennoch die Klassiker bleiben und das ist auch gut so!

Klar, das ist meine Sicht auf die Dinge. Wie ich immer hier, in anderen Veröffentlichungen und im echten Leben meine ganz persönliche Meinung kundtue. Das muss dir nicht schmecken, lass uns gern darüber sprechen. Ich liebe das Tischgespräch, das ist nicht neu.

Neu ist jedoch die Qualität der Auseinandersetzung. Da gibt es einen echten Kulturverlust. Und nein, keine weitere Diskussion über Gendersprache oder Schwarzfahren. Reden wir vom und über das Essen. Das ist mittlerweile auch schon ein Politikum – na Bitteschön!

 

 

 Die Kultur des Miteinanders

Miteinander

Den Kühen, Rindern und Kälbern (und nicht nur denen) ist es egal, worüber wir streiten. Doch ihre Haltung, der Wegweiser des Miteinanders von Mensch und Tier dürfte es nicht sein. Auch wenn sie sich nicht zu Wort melden können. In diesem Kontext wünsche ich mir eine artgerechte europäische Wende, eine die sich nicht am Profit orientiert, sondern am immer wieder besprochenen nicht eingehaltenem Tierwohl.

Die Kultur des Miteinander liegt mir am Herzen. Vieles schmerzt mich! Es ist mir nicht egal, wenn ich auch immer wieder von diversen Seiten darauf angesprochen werde: „Was geht es dich an, wie sich die Leute ernähren?!“ Gern auch mit der Aufforderung mich doch um meinen eigenen Kram zu kümmern. Jaaaa! Das tue ich. Genau in dem ich versuche aufzuklären. Neue Impulse zu setzen. Selbst Transparenz in die Küche und meine Arbeit zu bringen.

Ach lassen wir das! Sprechen wir lieber über meine Ideen zur Küche des Sommers. Das Beste vom Land, Kleinigkeiten von unseren europäischen Freunden – Speisen, die gesund sind, Spaß machen und dazu auch noch die Diversität stärken. Gern nehme ich dich an den oder anderen Lieblingsplatz mit. Genau! Weil ich es eben doch nicht lassen kann.

 

 

 

Die Sommerküche

Sommerküche

 

Los geht’s mit einem „Wurstsalat,“ der sich an den Küchen Hessens, Baden-Württembergs und auch Österreichs anlehnt. Der Name für diese bunte Mahlzeit ist so vielfältig wie seine Zutaten. Der Lumpensalat wie ihn meine Vorarlberger Freunde nennen kommt heute hier zum Einsatz.

Die Fleischwurst wird in Österreich gern als dickere Scheiben in den Salat gegeben, bei mir sind es dieses Mal kleine Stücke. Der Wurstsalat wird mancher Orts auch ohne Käse, dafür mit Eiern zubereitet. Das mag ich auch. Ich mag ihn in jeder Variante. Meiner hat heute noch Gesellschaft von kleinen Mozzarellakugeln mit Basilikum, die hab ich auf Spieße gesteckt, dazu kuscheln sich noch einige Früchte. Das ist ja bei mir schon bekannt, eine „Kann-Option.“

Den Sommer nicht nur kulinarisch zu genießen ist eine Freude, dazu nenne ich dir heute einige lauschige Plätze. Ich bin in sommerlicher fröhlicher Plauderlaune.

 

 

Lieblingsplätze

 

Besonders gut gefällt es mir in meiner Wahlheimat. Potsdam ist und bleibt ein Sehnsuchtsort. Gerade jetzt im Sommer bieten die Havel und ihre Seen etliche fantastische Plätze. Der Heilige See direkt bei mir vor der Tür ist häufig recht überlaufen. Nur in den frühen Morgenstunden macht es mir Freude dort zu schwimmen. Dafür gibt es im ganzen Land so viele Möglichkeiten – schau mal in „Dein Potsdam Reisemagazin,“ du bekommst es in der Tourist Information und natürlich auch online. Und dort gibt es jeden Monat mein Küchengeflüster – na das weißt du natürlich.

 

 

Das Beste vom Land

 

Ein guter Wegweiser für den eigenen Genuss sind die Zutaten aus der Region. Es ist nicht neu, dass die kleinen Manufakturen und die Bauern, die sich dem ökologischen Landbau statt der Massenproduktion widmen auch deine Unterstützung benötigen.

Das Beste vom Land gibt es in allen Regionen Deutschlands. Du kannst dich dazu jederzeit im Internet informieren, solltest du nicht weiterkommen, stehe ich dir gern mit Rat und Tat zur Verfügung. Es ist wichtig, die Diversität in die Küchen zu bringen, den Geschmack zu stärken und die Vielfalt der heimischen Produkte schmecken zu lernen.

Das wird mein Thema der kommenden Woche: Die Vielfalt schmecken und warum weniger gewürzt eine zu lernende Kunst ist. Lass dich ein auf ein paar neue Impulse und sollte es dir dennoch an Rezepten und Kochideen mangeln, sende mir einfach eine Mail an genuss@katrinelih.de – ich antworte immer, versprochen!

Nun genieße ich die erste Woche im August und werde mich auf dem Land umschauen – begleite mich hier und wenn du magst auch in Echtzeit. Ist ja wieder möglich, wie schön!

 

Katrine – mit einem Gruß vom Land

 

 

 

… #Werbung wegen Verlinkung und so – Bitteschön an die DSGVO

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kultur des Miteinanders

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