Die potente Frau

Datum/Zeit: 08.03.2019
19:00 - 22:30

Veranstaltungsort: In meinem privaten Salon

Kategorie:


Heute zum internationalen Frauentag bringe ich „Die potente Frau“ in’s Spiel. Dieses Buch von Svenja Flaßpöhler gilt als Streitschrift und dieses möchte ich mit meinen Gästen diskutieren. Gewürzt wird dieses Thema mit meinem Motto für 2019: Mein Leben unplugged …

 

Der Status der Frau

Als erstes werde ich meinen Wunsch los, dass an diesem Frauentag selbstverständlich Männer sehr, sehr gern an meinem Tisch gesehen sind. Es geht um das Thema, des Miteinanders. Der Status der Frau, wird von und durch Männer auf eine sehr eigene Art mitbestimmt. Die Diskussionen des vergangenen Jahres rund um den Hastag #metoo haben eine Ebene erreicht, die ich sehr schwierig finde. Das eint mich mit der Meinung der Philosophin Svenja Flaßpöhler. Nicht jeder Mann ist ein „Harvey Weinstein“

Heute wird die potente Frau als Lesematerial an meiner Seite liegen. Vor allem wünsche ich mir jedoch ein offenes Gespräch über das Frau-sein und die Idee der Emanzipation. Sei Du selbst!

 

Die Mütter können die Positionen stärken

Frauen können sehr selbst bestimmt sein und ein eigenes Leben führen. Dazu gehört für mich die Rolle der Mutter im Besonderen. Natürlich auch die Rolle der Väter. Doch heute zum Frauentag gehört die Aufmerksamkeit an erster Stelle den Frauen; egal ob Mutter oder nicht. Eins steht jedoch fest, wir wurden alle von einer Frau geboren.

Meine Mutter ist aus heutiger Sicht eine Kriegerin, die mich sicherlich mehr unbewußt, in meinem emanzipatorischen Erwachsenwerden unterstützt hat. Die Rolle des Mädchens spielte keine echte Rolle. Die ersten Jahre meines kleinen Lebens wuchs ich zwischen LKW und Wagenschmiere auf. Nichts Ungewöhnliches, denn wir wohnten auf dem Betriebsgelände und meine Eltern führten gemeinsam das Familienunternehmen – eine Spedition. Das war damals eher ein Novum. MamaJutta war nicht ausschließlich Hausfrau.

Vielleicht auch dadurch, war das Mädchensein etwas Normales. Ich hatte Puppen und Autos! Trug Kleider und Latzhosen. Ich war eine kleine Persönlichkeit und durfte das auch sein.

 

Die potente Frau

Heute scheint mir das anders. Manchmal fühle ich so eine Art Rückwärtsbewegung. Mädchen werden ungeachtet der Bildungschancen häufig als kleine Prinzessinnen behandelt. Wohl auch daraus resultiert eine Art Suche nach der Anerkennung des eigen Ichs. Es scheint nicht leicht, sich dem Frau-sein hinzugeben. Mit aller Lust und Last. Potenz bedeutet Stärke! Gleichwohl, wollen und sollen wir unsere Weiblichkeit nicht ablegen. Ich verachte Sätze wie: „Du mußt als erfolgreiche Frau Deinen Mann stehen!“ Das ist Mist und Unsinn! Lass Dir das nicht einreden. Du bist gut, wie Du bist. Sei Frau und stark wenn Du kannst, schwach, wenn Du es willst!

Frauen sind Frauen! Männer sind Männer! Der Umgang miteinander muss auf einem Weg der Achtung entstehen. Gut ausgebildete Frauen müssen gleich behandelt und bezahlt werden. Das ist (eigentlich) selbst verständlich! Leider nicht die Realität. Dafür stehe ich gern auf. Unterstütze, diskutiere und bin eine potente Frau. Es ist immer noch ein weiter Weg. Gehen wir ihn gemeinsam.

Die potente Frau ist gut beraten, wenn sie sich Frauen an ihre Seite holt. Gemeinsam können wir viel erreichen. Wirf die Stutenbissigkeit endlich über Bord. Hör auf Dir in High-Heels die Knöchel zu brechen um einem gesellschaftlichen Bild gerecht zu werden.

Genauso solltest Du sie tragen, wenn Du sie magst. Es ist ganz egal, ob die Haare kurz, lang, braun oder blond sind. Grau ist sicherlich ein bisschen schwierig … Wenn Du jedoch authentisch bist, dann ist auch das kein Thema (mehr).

Sei Du!

Mein Plädoyer gilt der Weiblichkeit. Sei Du! Für mich bedeutet Emanzipation Menschen zu achten. Gleichstellung und Offenheit. Du mußt weder lesbisch sein, noch ein Männerhasser oder ein Vamp. All das ist ein KANN-Faktor, wenn er zu Dir passt; Bitteschön!  Ansonsten gilt: habe den Mut und lebe Dein Leben!

Dieser Abend ruft nach Spannung und einem Essen, dass sich leicht in den Mund schieben läßt. Wir wollen sprechen, diskutieren und ich bin sehr gespannt, welche Thesen des Frau-seins durch den Raum flattern.

Bitte melde Dich direkt via Mail unter genuss@katrinelihn.de an. Der Kulturbeitrag ist im Voraus zu überweisen und für diesen Abend sind das 45 Euro.

Ich bin gegen die Quote! Doch heute Abend wünsche ich mir eine gerechte Aufteilung zwischen Männern und Frauen 🙂

Die potente Frau