Lieber guter Weihnachtsmann, in diesem Jahr wünsche ich mir wirklich keine schöne Bescherung! Also in dem Wortsinn, wie es diesen Ausruf gibt, der auch „es ist ja nicht zu fassen!,“ bedeuten kann. Vielleicht sollte ich auch sagen, keine weitere „schöne Bescherung.“ Hmmm! Aus dem tiefsten Grund meines emotionalen Herzens liebe ich Advent und Weihnachten, sehr sogar, doch momentan bin ich etwas vorsichtig. Der gütige alte Mann möge Köstlichkeiten bringen, gute Wünsche und von mir aus auch Socken, aber bitte, bitte keine weiteren unerwarteten Gaben. Besten Dank im Voraus schon mal dafür!
Lasst uns froh und munter sein
Gern singe ich Lieder mit dir, geh in die kleine Kirche und schau mir das Krippenspiel an. Wie bereits erwähnt, ich liebe den Advent und Weihnachten gehört kulinarisch zu meinen Favoriten. Auf die Teller kommen Blätterteigsterne, Krabbencocktail (ganz „old-school“) und Filet.
Schöne Bescherung
Morgen ist der Heilige Abend. Was steht auf deinem Wunschzettel? Im Grunde kann es kaum etwas geben, also an Dingen – die wünschenswert sind, oder? Deshalb wünsche ich mir Zeit. Und ganz besonders (auch aus aktuellem Anlass) = mehr Achtsamkeit und Verständnis für Menschen, besonders die Alten liegen mir am Herzen. Es ist ganz sicherlich nicht immer leicht, rücksichtsvoll mit Eltern, Großies und Tanten, Onkeln oder wem auch immer umzugehen. Doch eins muss klar sein; wenn Gott, dein Körper und Geist es wollen,
dann werden wir alle ein hohes Alter erreichen. Und dann? Tja, Herrschaften, dann wird’s düster. Dann stellt sich die Frage, wer Geschenke bringt, nicht mehr. Welch schöne Bescherung, autsch!
In der Komplexität von Altenheim, Pflege und Alltagsgetöse versuche ich ein bisschen die Öffentlichkeit zu erreichen. In den sozialen Medien habe ich einiges dazu geschrieben und ich konnte zwei Redaktionen animieren, den Themen „Pflege + Vorsorge“ Platz einzuräumen. Egal in welchem Alter, es kann jeden treffen. Plötzlich bist du ein Pflegefall. Kein glitzerndes Sternlein, sorry – doch so wichtig! Vielen Dank in diesem Zusammenhang an den Bauer Verlag.
TINA und MEINS
Die Frauenzeitschriften sind ein reichweitenstarkes Segment, besonders beliebte Titel wie Tina, Meins und natürlich Frau im Spiegel (Funke Medien). Wenige geben es zu, dass Lifestyle, Klatsch & Tratsch sowie Rezepte herrlich zum Schmökern einladen. Ich freue mich immer, wenn ich es schaffe, eine Platzierung in einem der Magazine zu erhalten. Das ist dann eine wirklich echte schöne Bescherung – nicht nur zu Weihnachten.
Wünsche werden wahr

Zu Weihnachten gibt es reichlich gute Wünsche, mögen denen auch Taten folgen. Bekanntermaßen halte ich nichts von Blabla, wenn Ideen in die Welt kommen, wenn Wünsche wahr werden sollen, dann muss gehandelt werden. Konkret!
Es tut gut sich den Dingen zu stellen. Einige Ereignisse der vergangenen zwölf Monate „schreien“ gradezu nach Aufmerksamkeit. Doch, wie damit umgehen? Was kann helfen sich in und mit all den Begebenheiten nicht selbst zu verlieren? Höchst komplex, eine sehr individuelle Angelegenheit.
Meine persönliche Empfehlung gilt dem Innehalten. Sich selbst Gutes zu tun, was immer das sein mag. Eine kleine Auszeit, ein Kinoabend oder körperliche Betätigung – das kannst du nur selbst für dich herausfinden und entscheiden. Wichtig ist auch hier. Tu es. Mach!
In meinem Leben spielen Worte eine große Rolle! Meine eigenen, die von Anderen und natürlich die in Büchern, Theaterstücken und im Film. Einer meiner steten Begleiter ist Pater Anselm Grün. Seine Tagesimpulse habe ich abonniert. Häufig lese ich seine Botschaften online, wobei mich sein kleines Büchlein (das liegt an meinem Bett) täglich erfreut. Für jeden Monat gibt es dort eine Anregung, für jeden Tag einen kleinen Ansporn – oder eben einfach nur einen begleitenden Text.
Für den Dezember – Zitat: Zeit der Erhellung unserer Dunkelheit. Zeit der Verwandlung unserer inneren Befindlichkeit. In der Erfahrung der Stille schöpfen wir Hoffnung, dass alles neu werden kann, dass alles gut wir mit uns. Zitat Ende.
Ich wünsche dir von Herzen eine besinnliche, gemütliche Weihnachtszeit. Mögen sich deine Wünsche erfüllen. Im Januar treffen wir uns zu einem Rück- und Ausblick. Wie lautet dein Motto für 2026?
Herzlichst mit einer warmen Umarmung (wenn du magst),
deine Katrine
#Werbung weil Namensnennung und Aufmerksamkeit für den Zeitungsartikel – für die DSGVO. Bitteschön 😉

Moin liebe Kati, wunderbarer Text ….wie von dir nicht anders zu erwarten! ❤️Mein Motto für nächstes Jahr: Ein „noch“ besserer Mensch zu werden, weil mir dieses Jahr so viele schlechte begegnet sind. Ich bin dankbar, dass mir medizinisch geholfen wurde und zuversichtlich, dass es mir besser geht. Dankbar, dass Paulina physisch bei dem Terroranschlag in Sydney nichts passiert ist und zuversichtlich, dass mit Hilfe das Trauma bearbeiten kann. Möge auch für dich das nächste Jahr viel Hoffnung geben , schöne Momente und Gesundheit! Und am Ende ist es doch wie jedes Jahr: „Das Leben wird Vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“ Ein dicker Drücker nach Osterode ❤️