Momentan sind Stolz und Vorurteil in aller Munde, jedoch nicht als eigener Wert, sondern als Buch und Film von Jane Austen. Ich bediene mich mit diesem Titel der Idee, das Frausein in den heutigen Fokus zu heben. Und natürlich mit einem Augenzwinkern an den wundervollen Film – das ist genau mein Genre. Liebe mit Hindernissen, da kann ich nicht widerstehen.
Mutige Frauen
Jane Austen hatte am 16. Dezember Geburtstag, vergangenes Jahr wurde ihr 250. Ehrentag nicht nur im Buchhandel gewürdigt. Eine mutige Frau und heute für manche vielleicht ein Vorbild. Stolze Frauen werden seit jeher und immer noch mit einem hohem Maß an Skepsis und Vorurteilen betrachtet. Sehr schade! Es gibt viel Luft um Nichts, überall sehe ich das Wort „Empowerment,“ doch es fehlen gute, aktuelle Beispiele. Mit Stolz und Vorurteil kommt keine Generation weiter.
Es wird Zeit für ein offenes Miteinander – eine Unterstützung, die auf ganzer Linie jungen Menschen weiterhilft. Das muss aus meiner Überzeugung komplett geschlechterneutral geschehen. Im Grunde ist es ein Wahnsinn, dass wir auch in 2026 immer und immer wieder die selben Themen bedienen. Wie lässt sich das ändern?
Stolz und Vorurteil
Zu Zeiten von Jane Austen war das Bild der Frau klar definiert. Soziale Begrenzungen, Abhängig-keiten von Eltern und Ehemännern waren „normal.“
Die Heldinnen bei Jane Austen haben sich mit Stolz und Vorurteil rumgeschlagen, dennoch war ihnen eine innere Stärke gegeben. Sehr wahrscheinlich der Wunsch der Schriftstellerin – sich selbst zu befreien und den Zwängen zu entfliehen.
Aus meiner Sicht steht das heute vermehrt im Fokus. Die Authentizität, das persönliche Selbstwertgefühl wird (nicht nur in den Medien) häufig mit Egoismus verwechselt. Sich selbst genug zu sein, mutig den eigenen Weg zu gehen, dabei den Kopf voller Stolz in den Himmel zu heben, das stößt selbst in unserer modernen Epoche auf Unverständnis.
Vom Frausein
Berühmte Frauen haben es in unserer Gesellschaft (immer noch) oder vielleicht auch schon wieder, schwer. Stolz und Vorurteil werden mit Macht, Eliten und einem diffusen Igitt besetzt. Nervt und ist seit meinen beruflichen Anfängen in 1980-zigern tatsächlich höchst präsent. In den früheren Jahren wurden erfolgreiche Frauen mit Misstrauen betrachtet, vom Frausein geht immer noch der Duft nach Muttermilch aus. Allerdings „nur“ Mutter darf heute auch keine Frau mehr sein.
Wer kennt die einflussreichen deutschen Macherinnen
Mut, Lust auf Erfolg und vor allem Wissen machen die Frauen heute in den oberen Etagen zu starken Partnerinnen. Gleichwohl gibt es immer noch zu wenige und die, die wirklich Präsenz zeigen, sind eher die Minderheit. Die Macherinnen sind selbst im Internet nicht so leicht auszumachen – hier ein Hinweis.Â
Berühmte Frauen tanzen eben nicht
wie die Motten um das Licht, sie sind nicht interessiert an gesellschaftlichem Potenzgehabe.
Manchmal würde ich mir wünschen, dass sich die Frauen mehr in den Vordergrund stellen, mit gutem Beispiel vor allem für die junge Generation, die brauchen Vorbilder.
Wer ist für dich momentan eine berühmte herausragende deutsche Frau?Â
Ich bin sehr gespannt und würde mich über zahlreiche Wortmeldungen in den Kommentaren freuen. Besten Dank!
Für den April werde ich zur K-Woche ein größeres Faß aufmachen: Freundschaften passen als Kernthema herrlich zu Ostern. Wer ist dein persönlicher Judas? Sehr wahrscheinlich möchte niemand den ersten Stein werfen, verstehe ich, aber für sich selbst, passt eine Reflexion – vielleicht voller Stolz 😉Â
Herzlichst grüßt dich,
            deine Katrine
… ach und ja für die Damen und Herren der DSGVO, hier werden Namen genannt und es gibt eine Verlinkung – #WERBUNG ohne Bezahlung oder sonstigen Compliance Kram.
