Ein Hauch von Herbst

Genuss Melancholie 16.09.2026 keine Kommentare

Eine Liebeserklärung geht raus: Ein Hauch von Herbst umweht mein Herz. Die Melancholie, sie zieht mit leisen Nebelschwaden über den See. Es ist wie immer im Leben, eine Frage der Perspektive. Der Sommer hatte es in diesem Jahr wirklich in sich. So viel Hitze, Brände und Katastrophen. Nicht verwunderlich, dass sich manch Seele große Sorgen macht. Ein Hauch von HerbstDa macht es Sinn, etwas Tröstliches aus der Ideenschmiede zu holen. Mach es dir gemütlich. Lass dich ein – wir treffen uns zu einem Ausflug mit Kaffee und Kuchen. So ganz klassisch, schwups geht’s rein in den Herbst.

sich verbunden fühlen

Jaaaaa, das klingt nach Wetterleuchten, nach ein bisschen „Pilcher“ und klaro, ich sag dir was: „Das ist gut so!“ Mein Werben für ein innigeres Miteinander, eine Prise Dankbarkeit mit einem Löffel Zuversicht, das hat absolut nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. Im Gegenteil! Wenn du mir hier oder auf meinen anderen Kanälen schon länger folgst, dann weißt du: Ich mag es gern tief. Direkt. Rede Klartext und benenne die sogenannten Dinge. Zu denen gehören für mich auch die schönen, die leichten Momente. Sich verbunden zu fühlen, das macht für mich Sinn. Mit allen Unwägbarkeiten, mit allen Freuden und immer auch im Zusammenhalt. Die Jahreszeiten sind für mich immer auch ein Wegweiser.

Alltagswelten

Unsere Freundschaften zu pflegen, bedeutet für mich (auch), dich in meinen Alltag einzubinden. Sich zu unterstützen, die berühmten guten und schlechten Zeiten machen die Alltagswelten lebbar. Feiern ist immer möglich, das kann ich theoretisch auch mit fremden Leuten bei einem Straßenfest. Doch diese ehrliche Nähe zuzulassen, wenn die Nase trieft und das Haar eben nicht sitzt, das ist genau der Punkt, wo das innere Vertrauen gebraucht wird. Dieses Unmögliche bringt uns einander näher, was meinst du? Der Herbst öffnet Räume, die sich warm anfühlen.

Ein Hauch von Herbst

Wenn sich die Blätter leicht verfärben, dann wird es diesen winzigen kleinen Hauch von Herbst geben. Es raschelt unter den Füßen, die Tiere beginnen Vorräte zu sammeln. Und ich, ich backe Apfelkuchen, rühre in der Suppe und dekoriere mein Zuhause um. Es gibt wieder Wolldecken, dicke Socken und heißen Tee.

Die Talente der Großeltern mache ich mir zu eigen, ich koche Birnen ein, mache aus den Nüssen des Vorjahres Pesto und träume davon, im kommenden Jahr den Almabtrieb zu begleiten.

Die Schätze der Natur in mein Leben zu holen, das macht mich reich, gleichzeitig erhöht es die Melancholie. Es ist so symbolträchtig, wenn sich ein Hauch von Herbst um mein Herz legt. Es ist leicht zu erkennen, dass nicht nur die Jahreszeiten Spuren hinterlassen.

Wie heißt es so trefflich: „Von Innen muss man wollen, dann lässt sich alles schaffen.“ Viele alte Sprichwörter klingen zwar mehr als simpel, gleichwohl tragen sie viel Wahrheit in sich. Ich bin froh über diese Weisheiten, sie geben meiner eigenen Phantasie einen ordentlichen Schups.

Erntedank

Wie in jedem Jahr danke ich den Bauern, den Züchtern, den Helfenden und allen, die mich mit ihren Schätzen von den Feldern, den Gärten und auch den Wäldern beliefern. Am vierten Oktober feiern wir Erntedank und das nehme ich zum Anlass, um meine nächste Kolumne mit einem Ernte-Eintopf zu beginnen. Außerdem spreche ich über das einfache gute Leben und vielleicht machen wir ja einen Ausflug aufs Land.

Mit dem Leuchten der bunten Blätter sende ich ein herzliches Willkommen an den Herbst und an dich. Melde dich gern, wir können kochen, klönen oder einfach einen Kaffee oder Tee gemeinsam genießen. Ich bin bereit, wenn du es auch bist,

 

deine Katrine

Ein Hauch von Herbst

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