Die Kunst des Tagträumens

Genuss Lebensglück 06.12.2017 2 Kommentare

Als kleines Mädchen habe ich mich oft in meinen Tagträumen verloren. Die Kunst des Tagträumens beherrschten meine Freundinnen und ich aus dem Effeff. In unseren Spielen versanken wir komplett in einer eigenen Welt. Wie herrlich! Alles ist immer verfügbar: Sonne, Wind, Strand und Meer. Och nö, heute mag ich viel lieber Schneeflöckchen, köstliche Kekse zu meinen Stunden mit den Engeln. Warum nicht? Den Kinderschuhen bin ich längst entwachsen, meinen Tagträumen jedoch nie! Da spricht das ewige Kind in mir, mit der Sehnsucht nach einem Herzensplatz.

 

Sich einfach geborgen fühlen

Die Kunst des Tagträumens

Zartbitter schmeckt mir manchmal das Glück. Das geht sicher Jedem so. Das Leben bietet uns viel an, es kann nicht immer nur süß sein, aber eben auch nicht nur bitter. Zartbitter halte ich für eine sehr lebbare Variante. Außerdem teile ich die Meinung von Johann Wolfgang von Goethe: „Der Zweck des Lebens, ist das Leben selbst.“

Es mir deshalb besonders wichtig, mich geborgen zu fühlen. Dazu gehört eine gemütliche Umgebung, geliebte kleine Erinnerungen, Fotos und diese Behaglichkeit, die aus mir selbst kommt. So etwas wie ein inneres Zuhause. In dieser Jahreszeit lebe ich im Außen mit Kerzenschein und einer Parade praller glücklicher Engel. Für Manchen von uns kehrt nun etwas Ruhe ein. Voradvent gilt auch als die Zeit des Zusammenseins. Warum eigentlich grade Jetzt?

Heute ist Nikolaus und am Abend kommen ein paar Gäste in meine Küche. Wir treffen uns in lockerer und freudiger Atmosphäre. Dazu berichte ich in den nächsten Tagen unter dem Motto „Extrablatt.“ Auf jeden Fall geht es dabei auch um das Miteinander zur Frage, warum ist Geborgenheit so wichtig? Und wie können wir einfach glücklich sein?

Dieses Lebensgefühl wünsche ich mir für das ganze Jahr. Ich schließe die Augen und träume mich nach Skandinavien. Dort sollen die glücklichsten Menschen leben, oder war das nicht in Schleswig-Holstein?  Egal. Ich denke an Rentiere, heißen Punsch und gaaaanz viel Schnee. Einen großen Schlitten und das wundervolle Gefühl von Gemütlichkeit mit Freunden. Kochen, sprechen und genießen.

 

Die Kunst des Tagträumens

Für mich ist es keine Kunst, sich Zeit zu nehmen. Wie ich immer wieder von meinen unterschiedlichsten Gesprächspartnern höre, bin ich da wohl eine Ausnahme. Wie schade! Ständig höre ich, ach ich geh mal schnell in den Keller, ich mach schnell noch die Wäsche; schnell, schnell. Warum nur? Meine Standardantwort lautet: Von mir aus, kannst Du auch langsam machen. Da erinnere ich mich schmunzelnd an den Mittag „Das Beste am Sonntag“ mit meinen Gästen und der Frage nach dem SoMo. Na, wer weiß es noch? Genau! Der Tag zwischen Sonntag und Montag, der Manchem einfach fehlt. Erträumt ihn Euch! Ach, wenn das so einfach wäre …

Für mich ist es das; denn die Kunst des Tagträumens besteht für mich darin, einfach loszulassen. Trotzig wie ein kleines Mädchen begegne ich beispielsweise der Ignoranz der Mitmenschen beim Einkaufen mit besonderer Freundlichkeit. Ich schließe für einen Moment die Augen und höre den Ozean rauschen. Dabei denke ich an den Sand unter meinen Füßen. Jetzt in der kälteren Jahreszeit höre ich das Knarzen des Schnees und rieche das lodernde Feuer aus dem Kamin. Ich lächle vor mich hin und denke: Ihr Miesepeter könnt mich mal! Glücklich zu sein ist mein natürlicher Zustand und ich lasse mir den Tag von Niemanden verderben. Klar? Jawohl.

Es ist zu amüsant, in die Augen der Schlechtgelaunten zu schauen und sie einfach anzustrahlen. Nur die Wenigsten schaffen es, dem zu widerstehen. Die meisten Menschen bringen wenigstens ein kleines Lächeln über die Lippen. Ich liebe das. Es ist wie ein Spiel und dem Blick in die Herzen der Menschen. Warum machen sich die Leute das Leben selbst nur so schwer?

In der nächsten Kolumne erzähle ich vom „einfach-glücklich-sein.“  Mit meinem Schlüssel zur inneren Zufriedenheit gibt es nicht nur bunten Salat … lass Dich überraschen und folge Deinen Träumen!

 

Katrine Lihn – mit dem Urvertrauen in mich selbst …

 

 

Bunter Salat mit Sternen und Herzen, der schmeckt nach Liebe und Geborgenheit …

 

Die Kunst des Tagträumens

2 thoughts on “Die Kunst des Tagträumens

  • 8. Dezember 2017 at 14:59
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    Je öfter ich Deine Kolumnen lese, um so mehr mache ich Deine Lebenseinstellung zu meiner und stelle fest um wie viel leichter lassen sich die Altersprobleme mit Deinem berühmten Lächeln ertragen. Danke Dir. Herzlichst Mami. 08.12.17

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    • 8. Dezember 2017 at 17:20
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      Du Meine liebste Mami,

      wie schön dieses Kompliment von Dir zu lesen. Ich danke Dir, denn Du hast mich Vieles gelehrt. Es ist wundervoll ein bisschen „was“ zurück zu geben.
      Sehr freue ich mich schon auf unser Wiedersehen und die gemütlichen Stunden mit Dir. Fühl Dich umarmt!

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